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Alles Wurscht?!

Hunde auf Pisten

Hundefreunde, die ihr Tier während des Skibetriebs auf Pistentouren mitnehmen, verstoßen klar gegen die Regeln. Es ist nicht erlaubt – egal ob an der Leine oder nicht.

Umsicht & Rücksichtnahme

Was allgemein bekannt ist, ist leider dennoch einigen Skitourengehern auf Dauer „Wurscht“ – was Bahnbetreiber und andere Wintersportlerinnen zurecht verärgert: Hunde bewegen sich oft unkontrolliert und es kann schnell zum Unfall kommen. Für den haftet der Hundehalter.

 

Hundekot verschmutzt außerdem den Schnee und lässt sich nur mit Mühe aus dem Profil der Tourenstiefel kratzen. Wer seinen Hund außerhalb des Skibetriebs dabei hat, sollte, wie woanders auch, den Hundekot in die dafür vorgesehene Tüte und mit ins Tal befördern. 

 

Pistenskitouren: Örtliche Regelungen in Bayern

Was wo geht in den bayerischen Skigebieten

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Skitouren auf Pisten zu unternehmen, ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden; ein Ende des Booms scheint nicht in Sicht. Konflikte entstehen vor allem dann, wenn Skitourengeher in der Zeit nach dem täglichen Betriebsschluss der Bahnen auf Skipisten unterwegs sind: Dann können Pistenpräparierung und Lawinensprengungen behindert werden, zum Teil sind damit erhebliche Gefahren für Skitourengeher verbunden. Auch Wildtiere können von Tourengehern und deren Hunden empfindlich gestört werden.   Vom DAV initiiert, wurden mit den beteiligten Bergbahnen, zuständigen DAV-Sektionen, Verbänden und Behörden einschließliche der zuständigen Bayerischen Ministerien Vereinbarungen getroffen: Zehn Verhaltensregeln gelten seither für alle Skitourengeher und Skitourengeherinnen auf Pisten. Sie wurden in Zusammenarbeit von Deutschem Alpenverein und seinen Sektionen, dem Verband Deutscher Seilbahnen, den zuständigen Ministerien, dem Deutschen Skiverband sowie der Bergwacht erarbeitet. 

Lawinengefahr - Lebensgefahr

Obacht auch in Skigebieten, wenn ...

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Pisten sind vor Lawinen gesichert, solange sie für den Skibetrieb geöffnet sind. Doch was ist in der Nacht, bei Schneefällen, Sturm oder starker Erwärmung?

Fair play

Auf frisch präparierten Pisten

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Muss es wirklich sein, die Arbeit des Pistenraupenfahrers in Minuten kaputt zu machen? Wer nach Abschluss der Pistenpräparierung noch abfahren sollte, bleibt am äußersten Pistenrand! Schon drei Skifahrer, die genüsslich ihre Spuren durch die frisch präparierte Piste fräsen, schaffen das.   Besonders unangenehm sind die Folgen im Frühjahr, wenn der Schnee weich ist und die Abfahrtsspuren über Nacht zu Eiswülsten werden, so dass sie den Pistenskifahrern am nächsten Morgen den Schwung verhageln.   Wer nach Abschluss der Pistenpräparierung (keinesfalls währenddessen!) noch abfährt, bleibt fairerweise am äu­ßersten Pistenrand!