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Erneut ein Winter unter besonderen Bedingungen - was tun?

Der Winter hält in den Bergen Einzug. Ein Winter, der ähnlich sein wird wie die Vorjahres-Saison, denn die Pandemie ist mit voller Wucht wieder da, und gleichzeitig werden viele natursuchende Menschen für Staus und volle Parkplätze sorgen. In einigen Dingen wird sich der kommende Winter womöglich aber auch vom Vorwinter unterscheiden: Die Grenzen zu den Nachbarländern sind (Stand 2. Dezember) unter bestimmten Voraussetzungen passierbar, und die Skigebiete werden wohl (ebenfalls Stand 2. Dezember) zumindest in einigen Regionen öffnen. Was bedeutet das für uns alle, die wir auf Ski- oder Schneeschuhtouren unterwegs sein wollen? Was wird zu beachten sein, welche Regeln gelten? Ein Überblick.

Das ist bei einem Hüttenbesuch in Bayern zu beachten.

Die Hütten in Österreich sind voraussichtlich bis mindestens 11. Dezember 2021 geschlossen.

 

Mach Bergsport. Mit Verstand.

Bergsport ist gesund, fördert die Abwehrkräfte und stärkt die Psyche. Das ist unbestritten und allgemein bekannt - auch und gerade in Corona-Zeiten. Angesichts stark steigender Infektionszahlen sind diese Punkte wichtig:

  • Beachte die allgemeinen Regeln zur Eindämmung der Pandemie (Zugangsbestimmungen, Abstand, Hygiene, Maske, Kontaktreduktion)!
  • Mach Sport. Geh in die Berge. Je mehr du an der frischen Luft bist, desto besser!
  • Wähle deine Touren gut aus. Meide beliebte Ziele zu beliebten Zeiten. Dann hast du das positive Erlebnis, das du dir wünschst!
  • Plane defensiv. Auch die Bergsportgemeinde ist aufgerufen, ihren Beitrag zur Entlastung der Intensivstationen zu leisten!
  • Beachte die Corona-Regeln beim Hüttenbesuch. Je nach Land und Region können die Vorgaben sehr unterschiedlich sein - und bis zur Schließung der Hütten reichen (wie aktuell, Stand 2. Dezember, in Österreich).
  • Die Einhaltung der Corona-Regeln gilt auch für die Anreise, insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Beachte schließlich auch die Corona-Regeln beim Grenzübertritt und in deinem Zielgebiet.
 

Jetzt bist du gefragt: das F.U.N.-Prinzip

Die Berge sind ein sehr sensibler Naturraum. Es drohen vielfältige, teils schwer einschätzbare Gefahren. Die Menschen sind unterschiedlich gut auf diese Umstände vorbereitet. Wie kann es funktionieren, dass alle sicher unterwegs sind und sowohl die Natur als auch die Einheimischen nicht auf der Strecke bleiben? Eigentlich ist es ganz einfach, es müssen nur alle mitmachen beim F.U.N.-Prinzip: 

 

  • F – sei freundlich!
    Bei der Anreise, beim Parken, auf der Piste, im Gelände – wo viel los ist, gibt es Spannungen. Mit einer freundlichen, toleranten, respektvollen Grundhaltung gegenüber den Mitmenschen sind Konflikte leichter lösbar oder kommen gar nicht erst auf. Freundlich sein - hier sind die wichtigsten Infos dazu.
  • U – handle umsichtig!
    Wer umsichtig handelt, betreibt gutes Risikomanagement im Hinblick auf die alpinen Gefahren. Bergsport im Winter erfordert besonders umsichtiges Verhalten – siehe Lawinen, Orientierung, Tourenwahl, Skitouren auf Pisten. Umsichtig handeln - hier sind die wichtigsten Infos dazu. 
     
  • N – schone die Natur!
    Die alpine Flora & Fauna ist im Winter besonders sensibel - vor allem bei Störungen durch uns Menschen. Gute Tourenplanung, geschickte Tourenauswahl und rücksichtsvolles Verhalten gegenüber der Natur sind daher sehr wichtig. Natur schonen - hier sind die wichtigsten Infos dazu.
 

Du willst es genauer wissen? Hintergründe zum F.U.N.-Prinzip

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