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Natürlich ist Sommer! Aber...

Die Menschen zieht es in die Berge. Einmal mehr werden die bayerischen Alpen aus bekannten Gründen voll sein. Wie sieht sinnvoller Bergsport angesichts der schwierigen Corona-Infektionslage aus? Wo und wann sind Hotspots und Probleme wahrscheinlich, und wie kann die Bergsportgemeinde damit angemessen umgehen? Werden die Hütten geöffnet sein? Das sind nur ein paar wenige der vielen Fragen am Anfang einer herausfordernden Bergsaison.

Die wichtigsten Informationen und Tipps für Wander*innen sind hier zusammengefasst. Sie laufen auf einen ganz einfachen und gut nachvollziehbaren Appell hinaus: Sei freundlich, handle umsichtig und schone die Natur!

 

Bergsport unter Corona-Bedingungen

Bergsport ist gesund, fördert die Abwehrkräfte und stärkt die Psyche. Auf Tour in den Bergen lassen sich die Abstandsregeln fast immer gut einhalten, zudem ist die Ansteckungsgefahr im Freien sehr gering. ABER: Die Corona-Lage ist immer noch problematisch. Die Bergsportgemeinde sollte dazu beitragen, die Infektionen durch die Reduktion von Kontakten zu senken. Es gilt, die gesetzlichen Regelungen verantwortungsvoll und klug zu interpretieren. Was bedeutet das?

 

  • Bei der Anreise: Reduziere deine Kontakte so weit wie möglich! 
  • Am Berg: Halte Abstand, und zwar mehr als die geforderten 1,5 Meter, denn wir treiben Sport, wir atmen stark!
  • Das mit dem Abstand gilt auch für die Gipfelrast. Mach Brotzeit an anderer Stelle, wenn am höchsten Punkt zu wenig Platz ist!
  • Zur Entlastung der Rettungsdienste und der Krankenhäuser: Sei zurückhaltend! Unternimm Touren mit Sicherheitsreserve!  
  • Plane deine Touren vorausschauend: Meide beliebte Orte zu beliebten Zeiten!
  • Verzichte im Zweifel auch mal. Oder probiere eine Alternative zur Bergtour in Wohnortnähe!

 

Diese Dinge verlangen uns einiges ab. Aber in der aktuellen Situation kommt es auf das Verhalten aller an. Auf das, was jede einzelne Person tut – oder eben auch mal lässt. 

 

 

Jetzt bist du gefragt: das F.U.N.-Prinzip

Viele Menschen, sensible Natur, übriger Schnee vom Winter in den Bergen - so dürfte die Situation in den Bayerischen Alpen in den kommenden Wochen aussehen. Wie kann das gut funktionieren? Wie kann es gehen, dass alle sich gut fühlen, sicher unterwegs sind und die Natur keinen Schaden nimmt? Eigentlich ganz einfach, es müssen nur alle mitmachen beim F.U.N.-Prinzip: 

 

  • F – sei freundlich!
    Bei der Anreise, beim Parken, im Gelände – wo viel los ist, kann es eng werden. Eine freundliche, tolerante und respektvolle Grundhaltung gegenüber den Mitmenschen schafft die positive Atmosphäre, die wir uns alle wünschen, wenn wir in den Bergen unterwegs sind. Freundlich sein - hier sind die wichtigsten Infos dazu.
  • U – handle umsichtig!
    Wer umsichtig handelt, ist sicher unterwegs. Bergsport im Frühling erfordert ein besonderes Verhalten: Altschnee aus dem Winter kann ein Problem sein, zugleich sind viele Hütten noch nicht geöffnet. Umsichtig handeln - hier sind die wichtigsten Infos dazu. 
     
  • N – schone die Natur!
    Die alpine Flora & Fauna wacht aus dem Winterschlaf auf. Das Ökosystem in den Bergen ist sehr sensibel in Bezug auf Störungen durch Menschen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber der Natur ist daher sehr wichtig. Natur schonen - hier sind die wichtigsten Infos dazu.
 

Du willst es genauer wissen? Hintergründe zum F.U.N.-Prinzip

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