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Schritt 3: Auf Tour

Sicher Bergwandern

Damit eine Bergwanderung ein rundum positives Erlebnis wird, lohnt es sich, clever zu planen. Dabei helfen die DAV-Bergwandercard und diese Systematik in 3 Schritten.


Jetzt wird’s ernst! Vor dem Losgehen wird noch mal in der ganzen Gruppe die Ausrüstung gecheckt, um sicherzustellen, dass niemand etwas vergessen hat. Wichtig ist die Grob-Orientierung, frei nach Kederbachers „Hauptsache, man weiß, wo der Berg steht!“. Dazu hilft ein wacher Blick schon bei der Anfahrt und am Ausgangspunkt der Vergleich von gedruckter amtlicher Karte und örtlichen Wegweisern.

 

Das Starttempo sollte bewusst gemütlich gewählt werden, denn einmal übersäuerte Muskeln erholen sich nicht leicht wieder. Ist man dann warmgelaufen, kann nach einer Viertelstunde überflüssige warme Kleidung abgelegt werden. Weitere Pausen macht man nach Bedarf und bevor man sich richtig ermüdet fühlt; ein guter Anhaltspunkt ist: alle zwei Stunden 15-20 Minuten. Ältere oder weniger geübte Wanderer werden sich häufiger Pausen wünschen – bleibt man aber allzu häufig stehen, ergibt sich eine Intervallbelastung, die langfristig noch stärker ermüdet.

 

Spätestens bei den Pausen stellt ein Blick in die amtliche oder AV-Karte (grundlegendes Ausrüstungsstück für Bergwanderer!) sicher, dass man richtig ist; aber natürlich sollte man grundsätzlich unterwegs immer mit der Orientierung auf dem Laufenden sein und wissen, wo man sich befindet.

 

An den vorher festgelegten Checkpunkten, oder wenn eine schwierige Stelle auftaucht, gilt es zu entscheiden: Sind wir im Zeitplan? Stimmt die Tagesform bei jedem im Team? Passen die Verhältnisse? Gibt es auf jede Frage ein überzeugtes „Ja!“, dann hat man im Vorfeld vieles richtig gemacht.

 

Und wenn man auf einen Plan B zurückgreifen muss – und kann – bleibt immer noch die Chance auf einen schönen Tag in den Bergen. Und auf einen späteren, zweiten Versuch, wenn man sich weiter entwickelt hat oder die Bedingungen besser stimmen. Wie es die Engländer sagen: Sometimes you win, sometimes you learn.

 

Weitere wertvolle Tipps, etwa zur Planung oder den Gehzeitrechner, gibt es auf der Seite Faszination Bergwandern

 

 

 

Schritt 1: Tourenauswahl

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Schritt 2: Tourenplanung

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