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20.04.2018
21.04.2018
Marktoberdorf im Ostallgäu

Giovanni-Segantini-Tage

Er wurde als Österreicher geboren, wuchs ärmlich in Italien auf und starb 1899, vor annähernd 120 Jahren, als Staatenloser im Hochtal des oberen Engadin: Giovanni Segantini.

 

Giovanni Segantini entwickelte den Divisionismus, um das Licht einzufangen: dicht neben einander gesetzte Pinselstriche in reinen, ungemischten Farben, die erst aus der Distanz ihre Wirkung entfalten. Der Künstler brauchte Monate für jedes Bild. Aber seine vormals düsteren Bilder begannen im Engadin zu strahlen.

 

Dem Alpenmaler und Schöpfer des berühmten Alpentriptychons „Werden-Sein-Vergehen“ (Museum St. Moritz) sind am 20. und 21. April 2018 in Marktoberdorf im Ostallgäu die Segantini-Tage gewidmet. „Kunstverein“ und „Kulturwelt Marktoberdorf e.V.“ organisieren ein kleines Festival:

 

  • Vortrag von Journalist Christoph Thoma: „Über den Bergen der Himmel: Giovanni Segantinis Suche nach dem Licht
  • Dokumentarfilm von Christian Labhart: „Segantini – Magie des Lichts“
  • Bildhauerin und Malerin Anna Engert spricht über die Einsamkeit der Kunstschaffenden
  • Live-Musik des Komponisten und Pianisten Martin Vatter

Als Ehrengast hat die Enkelin des Malers, Gioconda Leykauf-Segantini, ihre Anwesenheit zugesagt, sowie die Naturparfumeurin Beate M. Nagel, die den Duft „Luce di Segantini“ kreiert hat.

 

Weiter Informationen finden Sie unter www.kulturwelt-marktoberdorf.de