Der Deutsche Alpenverein ist der zuständige Spitzensportfachverband für die Sportart Skimo (Ski Mountaineering) beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und somit der verantwortliche Verband auf nationaler Ebene.
Ursprung des Begriffs und der Sportart Skimo
"Skimo" ist die Abkürzung von "Ski Mountaineering", dem englischen Begriff für "Skibergsteigen". Es ist die Wettkampfform des Skitourengehens, das sich bei Wintersportbegeisterten wachsender Beliebtheit erfreut.
Die Ursprünge des Wettkampfskibergsteigens liegen in der Schweiz. Skimo entwickelte sich aus dem Teamwettbewerb des militärischen Skibergsteigerrennens, der Patrouille des Glaciers (PDG). Dieser Wettbewerb, von Zermatt nach Verbier, fand erstmalig 1943 statt und gewann im Laufe der Zeit immer mehr an Popularität. Militärpatrouillen traten gegeneinander an, um möglichst schnell eine vorgegebene Strecke im Gebirge auf Ski zu bewältigen. Die Patrouille war sogar 1924 Teil der Olympischen Spiele in Chamonix. Die Wurzeln dieser Sportart reichen zurück bis in die Anfangszeit des alpinen Skisports, als es mangels Skiliften oder Seilbahnen üblich war, den Aufstieg aus eigener Kraft zu bewältigen.
Heutzutage gibt es zahlreiche internationale Skimo-Rennen, bei denen sich Profis in vier verschiedenen Disziplinen messen. Auch ambitionierte Hobbysportler*innen und solche, die es werden wollen, finden spannende Skimo-Events in Deutschland und dem restlichen Alpenraum.
Im Februar 2026 feierte Skibergsteigen sein Olympisches Debüt in Bormio. Dies ist ein großer Erfolg für die Sportart und zeigt ihre wachsende Bedeutung im Wintersport.
Nachwuchsförderung mit System
Skimo war nicht nur Teil der Olympische Winterspiele 2026, sondern entwickelt sich auch im Deutscher Alpenverein dynamisch weiter. Dabei geht es nicht nur um Wettkampfergebnisse, sondern vor allem um leistungssportfreundliche Rahmenbedingungen. Entscheidend ist, Entwicklungspotenziale früh zu erkennen sowie Technik und mentale Stabilität zu fördern.
Für eine systematische Nachwuchsarbeit gibt es bundesweit einheitliche Kaderkriterien, die klare Strukturen zwischen Landes- und Bundesebene schaffen. Ergänzend entstehen gezielt Trainingsstützpunkte in Regionen mit starker Skimo-Szene und geeigneter Infrastruktur. Ein wichtiger Schritt war die Eröffnung des ersten Bundesstützpunkts in Berchtesgaden im September, mit optimalen Trainingsbedingungen und der Anbindung an eine Eliteschule des Sports.
Auch die duale Karriere bleibt zentral: Junge Athlet*innen sollen Sport und Ausbildung verbinden können, unterstützt durch Programme der Deutsche Sporthilfe sowie Förderstellen bei Bundeswehr und Polizei.
AKTUELLES
Pressekontakt und Skimo-Kanäle
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