Besucherdruck, Klimawandel, Trend Bergsport: Das sind nur drei Herausforderungen, mit welchen sich der Tourismus in den Alpen und auch Mittelgebirgen konfrontiert sieht. Wie der DAV dem Konflikt begegnet, erfährst du hier.
Wie können alternative Tourismuskonzepte funktionieren?
Die Bergsteigerdörfer sind eine Initiative der Alpenvereine in Österreich, Deutschland, Italien, Südtirol, Slowenien und der Schweiz. Bergsteigerdörfer leben Tourismus nach den Zielen der Alpenkonvention. Die Vertragsparteien der Alpenkonvention – die acht Alpenstaaten und die EU – haben in ihrer Rahmenkonvention die rechtliche Grundlage für den Schutz der sensiblen alpinen Ökosysteme, der regionalen kulturellen Identitäten, des Erbes und der Traditionen in den Alpen geschaffen.
Ziele sind unter anderem die Einschränkung umweltschädigender Aktivitäten sowie die touristischen und Freizeitaktivitäten mit den ökologischen und sozialen Erfordernissen in Einklang zu bringen, etwa durch Festlegung von Ruhezonen oder auch die Förderung der Nutzung alternativer Mobilitätslösungen. Die Initiative zielt außerdem auf eine lokale Wertschöpfung ab. Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Bergsteigerdörfer.