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Diese Tiere sind im Winter besonders gefährdet

Wildtiere sind an das raue Alpenklima angepasst und finden nur an ganz bestimmten Stellen Schutz zum Überwintern. Ein aufgeschrecktes Tier mag für uns ein „seltenes Naturereignis“ sein, für das Tier bedeutet eine Flucht Stress und hohen Energieverlust, der tödlich enden kann.

 

Schneehase

Dank seines geringen Gewichts und der stark behaarten Pfoten, kann sich der nachtaktive Schneehase schnell und energiesparend fortbewegen. Meistens ist dieerste Tierspur, die man am Morgen nach Neuschneefällen zu sehen bekommt, eine Hasenfährte.

 

 

Raufußhühner

Die Lebensräume der Raufußhühner überschneiden sich mit den alpinen Tourengebieten. Um Energie zu sparen, beschränken diese Tiere ihre Aktivitäten im Winter auf ein Minimum und halten sich nur dort auf, wo sie auf engstem Raum Nahrung, Deckung vor Fressfeinden und Schutz vor Kälte finden. Ihre Fresszeiten sind jeweils vor und nach der Dämmerung.

 

Rotwild

Das scheue Rotwild verbringt den Winter in den niedrigen und mittleren Lagen des Gebirgswaldes und schränkt seine Aktivitäten stark ein. Dabei senken die Tiere ihre Körpertemperatur deutlich ab. Eine anstrengende Flucht vor Menschen muss durch erhöhte Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden. Im Winter ist das 

Nahrungsangebot allerdings knapp.

 

Gamswild

Gämsen haben dasselbe Fluchtproblem wie das Rotwild. Allerdings halten sie sich meist an sonnenexponierten Hängen auf, wo der Schnee schnell schmilzt und es schön warm ist. Wenn es stürmt und schneit, ist es aber auch dort eisig kalt und die Tiere haben es schwer.