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Lust auf das nächste Kletterabenteuer?

Hier sind fünf Alpenvereinshütten für eure nächsten Klettereien. Von belebten Hotspots bis hin zu ruhigen Oasen. Ob Neuling oder Profi: Hier finden alle ihr nächstes Projekt!

Barmer Hütte - 2.610 m

Hoch hinaus geht es zuerst in den Nationalpark Hohe Tauern: Auf 2.610 Metern liegt die Barmer Hütte. Durch ihre abgeschiedene Lage ist sie ein echter Geheimtipp!

Inmitten eines Felsenmeeres gelegen, eignet sich die Hütte perfekt als Ausgangspunkt zum Bouldern. Außerdem bietet das direkte Umland mit mehr als 200 Bohrhaken viele abwechslungsreiche Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

Gut geeignet als Stützpunkt für Mehrtagestouren aber auch lohnenswert für einen Tagesausflug.

 

  • Toureninfos findet man hier
  • Passender Kletterführer: Osttirol - Alpinklettern, Klettergärten und Klettersteige

 

 

 

 

Tegernseer Hütte - 1.650 m

Die legendäre "Via Weißbier" (7-) endet direkt auf der Aussichtsterrasse und ist wohl die bekannteste Route. Aber auch sonst eignet sich die Tegernseer Hütte im bayerischen Alpenvorland als idealer Ausgangspunkt für 30 Sportkletterrouten im mittleren Schwierigkeitsbereich (5-8), die direkt hinter der Hütte an der Nord- und Nordwestwand des Buchstein beginnen. Ein weiterer, etwas anspruchsvollerer Sektor befindet sich unterhalb der Hüttenterrasse. Innerhalb von 20 Minuten erreicht man weitere Gebiete wie die Buchstein-Südwand und den Roßstein – mit zahlreichen weiteren Routen. 

 

  • Toureninfos gibt's hier
  • Passender Kletterführer: Bayerische Alpen Band 3: Kletterführer Bayrischzell bis Benediktbeuern
 

Fritz-Pflaum-Hütte - 1.865 m

Die Fritz-Pflaum-Hütte ist eine Selbstversorgerhütte im Kaisergebirge und somit eine echte Ruheoase. Direkt gegenüber der Hütte befindet sich ein Klettergarten mit circa 30 Routen im 5. bis 8. Schwierigkeitsgrad. Die Routen verfügen über eingebaute Umlenker. Man benötigt daher lediglich Expressschlingen und ein 50-Meter-Seil. Für Einsteiger gibt es einen Übungsfelsen im Süden der Hütte. Für Mehrtagestouren empfiehlt sich ein Übergang zur Gruttenhütte oder zur Gaudeamushütte, wo weitere Klettermöglichkeiten zu finden sind.

 

  • Toureninfos findet man hier
  • Passender Kletterführer: Wilder Kaiser Kletterführer
 

Blaueishütte - 1.680 m

In den Berchtesgadener Alpen liegt die Blaueishütte. In Hüttennähe befinden sich Klettergärten sowie einfache Mehrseillängen und einige Sportkletterrouten für Fortgeschrittene. Aber auch Boulder gibt es hier genug: Das Blockmeer bietet viele kreative Probleme, die gelöst werden wollen. 

 

  • Toureninfos findet man hier
  • Passender Kletterführer: Bayerische Alpen Band 1: Von Berchtesgaden bis Aschau
 

Riemannhaus - 2.177 m

Zwischen Sommerstein und Breithorn befindet sich das Riemannhaus, mit einzigartigem Blick auf das Berchtesgadener Land. Nur fünf Minuten entfernt liegt der Klettergarten "Riemannhausplatten". Dort findet man Routen im leichten bis mittelschweren Schwierigkeitsgrad. Wer mehr Herausforderung sucht, wird am Sommerstein fündig: Hier geht es bis in den siebten Grad. 

 

  • Toureninfos gibt's hier
  • Passender Kletterführer: Berchtesgadener Alpen West Kletterführer

 

 

Raus an den Fels – aber sicher!

Wie Kletterunfälle vermieden werden können

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Die meisten Unfälle beim Felsklettern folgen einigen wenigen Unfallmustern, die immer wiederkehren. Die DAV Sicherheitsforschung klärt über die typischen Unfallursachen und häufigsten Fehlerquellen beim Sportklettern am Fels auf. Immer mehr Menschen zieht es zum Sportklettern (von der Halle) nach draußen. In den letzten zwei Jahren hat sich pandemiebedingt der Andrang in den Klettergebieten noch verstärkt. Im Vergleich zu anderen Bergsportdisziplinen hat das Sportklettern zwar ein geringes Unfallrisiko, beim Klettern in der Natur aber ist das Gefahrenpotenzial komplexer und größer. Denn die Natur ist kein standardisiertes Sportgerät und es gibt einige Unterschiede zum Hallenklettern. Der DAV Sicherheitsforschung werden regelmäßig Unfälle beim Felsklettern gemeldet, daraus lassen sich Verhaltensmuster und typische Fehlerquellen erkennen. Sicherheitsmanagement und Gefahrenbewusstsein helfen, die Risiken zu begrenzen.     

Ganz verständlich: Details zum fairen Klettern

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Um die Klettergebiete auch langfristig zu erhalten, machen ein paar Regelungen Sinn. Damit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt, verdeutlicht die Kampagne „Natürlich klettern“ die wichtigsten Tipps anhand einprägsamer Postkarten. Zusätzliche Infos bietet die Felsinfo des DAV. 

Bouldern naturverträglich

Boulderappell

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Boulderappell Das Treiben an den kleinen Blöcken hat sich längst zu einer festen Spielart des Kletterns etabliert. Ob mit Wollmütze oder ohne, auch hier bewegen sich die Boulderer häufig in einem sensiblen Naturraum. Ein paar Spielregeln sind daher unvermeidlich. DAV, Naturfreunde, IG Klettern und die Pfälzer Kletterer haben in Abstimmung mit einigen Aktiven aus der jeweils regionalen Boulderszene einen Boulderappell erarbeitet. Er ist eine Empfehlung und gibt Hinweise und Tipps um ein verträgliches Neben- und Miteinander an den Blöcken auch in Zukunft zu ermöglichen. Boulderer, bitte haltet euch daran!