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Hebelbruch: EDELWEISS „KINETIC“ und BEAL „BIRDIE“

10.03.2021, 09:12 Uhr

Die Firmen Edelweiss und Beal erreichten mehrere Berichte zu abgebrochenen Ablasshebeln der halbautomatischen Sicherungsgeräte "Kinetic" und "Birdie". Die Sicherungsgeräte wurden von den beiden Herstellern gemeinsam entwickelt und sind weitestgehend baugleich.

In seltenen Fällen kann der Ablasshebel zuviel Spiel haben, sodass mehr Kraft als bei korrekt montiertem Hebel auf den Drehpunkt wirkt. Dies kann zum Brechen des Stifts im Drehpunkt führen.

Wichtig: Auch nach Abbruch des Ablasshebels blockiert das Gerät zuverlässig. Ein Absturz ist somit nicht möglich. Lediglich die Ablassfunktion ist betroffen, sodass eine Möglichkeit zum Entlasten des Geräts und Umbau auf ein anderes System gefunden werden muss.

 

Überprüfung der Geräte:

Um Herauszufinden, ob ein Gerät betroffen ist, kann der Abstand zwischen Ablasshebel und Gerät überpüft werden. Hierzu kann ein 3 mm dicker Inbusschlüssel oder eine 1€-Münze zwischen Gerät und Hebel eingeführt werden.

Kann der Inbusschlüssel oder die Münze nicht am Loch des Bremsseils vorbeigeschoben werden, ist alles in Ordnung und das Gerät kann gefahrlos verwendet werden.

Wenn der Gegenstand jedoch an dem Loch vorbeigeschoben werden kann, ist möglicherweise zuviel Spiel in der Befestigung und der Stift kann brechen.

 

Fehlerhafte Geräte werden von den Herstellern ersetzt. Hierzu Name, Telefonnummer, Adresse und Seriennummer per E-mail an "customersupport@edelweiss-ropes.com".

Oder telefonisch bei Edelweiss unter +33 (0)4 74 78 44 74

 

Hier gehts zum Rückruf des Herstellers.