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Kollision mit Abfahrern

Eine überzeichnete Gefahr?

Immer wieder wird auf diese Unfallgefahr hingewiesen, doch sie ist in der Praxis zum Glück begrenzt: Schwere Zusammenstöße zwischen aufsteigenden Pistentourengehern und Abfahrenden sind dem DAV bis heute nicht bekannt. Auch der Bergwacht liegen bis heute keine Informationen über schwere Unfälle vor.

Korrekt aufsteigen, mit angepasstem Tempo abfahren

Das heißt nicht, dass solche völlig ausgeschlossen wären. Dessen sind sich viele spätestens seit 2009 bewusst, als eine Skifahrerin infolge eines Zusammenstoßes mit dem damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus verstarb.

 

Wichtig ist, dass aufsteigende und abfahrende Skifahrer vor allem zwei Regeln beachten: nur am Pistenrand und hintereinander, nicht nebeneinander aufsteigen (DAV-Regel Nr. 2 und FIS-Regel Nr. 7); abfahren stets auf Sicht und mit angepasster Geschwindigkeit (FIS-Regel Nr. 2).

 

Falls dennoch ein Unfall passiert, wird in der juristischen Aufarbeitung sicher gefragt werden, ob sich die Beteiligten an die Regeln gehalten haben oder nicht.

 

Skitouren auf Pisten: 10 DAV-Tipps

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Was muss ich beachten, wenn ich über Pisten aufsteige? Der Deutsche Alpenverein hat 10 Regeln formuliert, um Konflikte und Unfälle zu vermeiden.

Sicher durch die Skitouren-Saison

DAV-Clip: Skitouren auf Pisten

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Immer mehr Skitourengeherinnen und Skitourengeher nutzen für den Aufstieg präparierte Pisten. Der Clip des DAV sensibilisiert für mögliche Gefahren. Die Gefahren kann minimieren, wer die 10 Regeln fürs Skitourengehen auf Pisten beachtet.  

Unterschätzte Lebensgefahr: Windenseile

Pistensperrungen dringend beachten

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Die Windenseil-Technik wird auf den meisten Pisten sämtlicher Skigebiete angewendet. Für Skitourengeher ist sie eine große Gefahr. Deshalb heißt es: Meiden Sie Pisten, die präpariert werden! Seilwinden stellen eine tödliche Gefahr auf der Piste dar: Die Windenseil-Technik wird inzwischen auf den Pisten der allermeisten Skigebiete angewendet. Dazu wird auf der Pistenraupe eine Winde mit Schwenkarm und einem mehrere hundert Meter langen, fingerdicken Stahlseil montiert. Das Seil wird am oberen Pistenende fixiert; beim Abwärtsfahren der Raupe rollt es sich über die Piste aus, wieder aufwärts kommt die Raupe durch Aufwickeln des Seils. Präparationstechnisch hat diese Art der Pistenreparatur den Vorteil, dass der Schnee durch das Gewicht der Pistenraupe nicht den Hang hinab geschoben, sondern zum Hang hin verdichtet wird.