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TV-Tipp: "Die Alpen. Eine große Geschichte"

04.05.2020, 10:07 Uhr

Die Alpen bilden Europas mächtigste Gebirgsbarriere. Ihre Täler sind die Heimat von 14 Millionen Menschen und Urlaubsort unzähliger Touristen. Wie der Mensch diese Bergwildnis eroberte und sie vom Lebensraum auch zum Sehnsuchtsort und Symbol unberührter Natur und ursprünglichen Lebens wurde zeigt die aufwändig produzierte Dokumentation „Die Alpen“.

 

Bereits Ötzi war für das alpine Leben perfekt ausgerüstet.1991 war der Fund seiner Mumie eine wissenschaftliche Sensation. In der Bronzezeit lockten wertvolle Bodenschätze Siedler in die Alpen. Die Almwirtschaft entstand. Schon früh wurde so aus einer urwüchsigen Bergwildnis eine Kulturlandschaft.

 

In der frühen Neuzeit bezwangen die ersten französischen Bergsteiger mit Leitern den Mont Aiguille. Doch erst 300 Jahre später begann das goldene Zeitalter des Alpinismus mit der Eroberung des Montblanc. Es waren Bergsteiger, die die Alpen den breiten Massen bekannt machten und den Boden für Touristen bereiteten. Seil- und Zahnradbahnen brachten sie schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts bequem auf entlegene Alpengipfel.

 

Seit den 1950er Jahren erleben die Alpen einen Boom. Nie zuvor lebten mehr Menschen dort. Und jedes Jahr verbringen Millionen von Besuchern ihren Urlaub in den Alpen. Deutlich wird, dass die Alpen im Lauf ihrer Geschichte von einer unwirtlichen Gebirgsbarriere zum Sehnsuchtsort, zum Symbol unberührter Natur und ursprünglichen Lebens wurden.

 

 

 

 

Die Dokumentation läuft noch bis 15. Mai in der Arte-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/073115-000-A/die-alpen-eine-grosse-geschichte/