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Rundtour auf den Schildenstein

Hat man nach einem gemütlichen Einstieg entlang der sprudelnden Hofbauernweißach die Almwirtschaft Siebenhütten und die Weißachalm passiert, tritt man in ein beeindruckendes, von steilen Flanken eingerahmtes Wildbachtal ein.

An dessen Talschluss geht es schließlich steil „zur Sache“, wobei Drahtseile an erodierten Wegpassagen den Anstieg deutlich erleichtern. Dennoch sollte man den Ausstieg aus der Großen Wolfsschlucht nicht bei Nässe ins Auge fassen.

 

 

Lohn der Mühen ist ein deutlich flacherer und bereits sehr aussichtsreicher Weiterweg zum  Schildenstein, den man schließlich zuletzt nochmal steiler über seinen südexponierten Gipfelhang erreicht. Vom 1613 Meter hohen Gipfelkreuz hat man einen tollen Blick auf Rofan und Karwendel im Süden. Wer unbedingt einkehren möchte, steigt – kein nahendes Gewitter vorausgesetzt – über den Anstiegsweg zur Almwirtschaft Siebenhütten hinab, die allerdings täglich um 18 Uhr schließt.

 

All denen, die beim Wandern am liebsten „Neu Pfade“ betreten, sei noch der landschaftlich sehr abwechslungsreiche Abstieg über Graseck und Geißalm ans Herz gelegt, der die Tour auch ohne Einkehrschwung zu einer wirklich „runden Sache“ macht!

 
 
Gehtzeit 5 Stunden / 800 HM
Schwierigkeit Anspruchsvoll
Beste Jahreszeit Spätes Frühjar und Herbst
Karte AV-Karte BY 13 Mangfallgebirge West 1:25.000
Einkehr
Almwirtschaft Siebenhütten; geöffnet von Mai bis Oktober
Anreise
Mit der Bahn nach Tegernsee und weiter mit dem RVO-Bus 9550 bis Haltestelle "Siebenhütten"
Rückreise  Wie Anreise

 

Genauer Tourenverlauf:  mit-der-bahn-in-die-berge-schildenstein.pdf [81 kb]

 

Text und Foto: Michael Pröttel