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Skitouren im Lechtal

Für den Beitrag im Heft und die Empfehlungen in den Infos mussten sich Alix und Luis auf ein paar Beispieltouren beschränken. Ihre Bilder zeigen, dass die Lechtaler noch ein Vielfaches mehr zu bieten haben - und wie begeistert die beiden Locals von ihrem Heimgebiet sind.

Touren (Auswahl)

Tourengebiet Namlos/Berwang

Das Tourengebiet von Namlos/Berwang zählt zu den beliebtesten Ecken der Lechtaler Alpen. Das mag mit daran liegen, dass die Anfahrt aus den Ballungsgebieten von Stuttgart, München oder Garmisch relativ kurz ausfällt. Das Seitental von Berwang mit dem Galtjoch (leicht) ist ein richtiges „Schneeloch“ und oft im Frühwinter schon gut mit der weißen Pracht gesegnet. Elmer Muttekopf und Täuberspitze (mittel) gehören zu den gehobenen Tourenmöglichkeiten, mit abwechslungsreichem Skigelände und atemberaubender alpiner Landschaft. Die Namloser Wetterspitze (schwer) ist eines der höchsten, längsten und großzügigsten Gipfelziele hier.

 

Leicht

 

Galtjoch (2109 m)

 

Ein „Kitzbühler“ im Lechtal – 980 Hm, 5,2 Km, 2 ½ - 3 Std.

 

Das Galtjoch mit seinen für Lechtaler Verhältnisse sanften Formen und der eher geringen Lawinengefährdung würde anstandslos in die Kitzbühler Alpen passen und ist daher eines der wenigen Ziele im Lechtal, die auch für Anfänger wirklich gut geeignet sind.

 

Talort: Rinnen

 

Ausgangspunkt: Tourengeherparkplatz Ehenbichler Alm in Rauth (nur bei guten Straßenverhältnissen die sehr schmale und steile Bergstraße nach Rauth hinab; sonst besser am Parkplatz kurz hinter Rinnen in Richtung Namlos die Tour mit einer Abfahrt ins Rotlechtal beginnen).

 

Stützpunkt/Einkehr: Ehenbichler Alm ehenbichler-alm.com

 

Charakter: Leichter Anstieg über Forstweg durch den Bergwald, auf der zweiten Hälfte über freie, sanfte Hänge und einen breiten Rücken zum Gipfel.

 

Beste Jahreszeit: Anfang Januar bis Ende März

 

Einsamkeitsfaktor: Stets beliebt

 

Exposition: O, SO

 

Orientierung/Route: Vom tiefsten Punkt im Rotlechtal in Rauth folgt man vom Tourengeherparkplatz zunächst der planierten Forststraße (Rodelbahn) zur Ehenbichler Alm hinauf (1 ½ Std.). Einige Serpentinen können über beschilderte Abkürzer (Skiroute) verkürzt werden (nur bei ausreichender Schneelage ratsam). Ab der Ehenbichler Alm zweigt man linkerhand ab (nicht der rechten, meist ebenfalls gespurten Route auf dem Verlauf des Sommerweges zur Raaz-Alpe folgen) und überwindet eine bewaldete Steilstufe, ab der sich das Gelände öffnet und baumfrei wird. Unter der Abendspitze vorbei über flache Hänge zum weithin sichtbaren breiten Rücken und zu einem Vorgipfel hinauf. Von diesem noch länger weiter in westlicher Richtung zum Hauptgipfel.

 

Mittelschwer

 

Elmer Muttekopf (2350 m)

 

Das „verborgene“ Schmuckstück – 1150 Hm, 3,6 Km, ca. 3 ½ Std.

 

Talort: Namlos oder Stanzach

 

Ausgangspunkt: Parkplatz (1150 m) in einer auffällig langgezogenen Kehre (bitte platzsparend parken) kurz oberhalb von Stanzach.

 

Stützpunkt/Einkehr: Alpengasthof Kreuz, namlos.at/Gasthof_Kreuz oder Berggasthaus Namloser Hof, namlos.at/Berggasthaus_Namloserhof, beide in Namlos

 

Charakter: Mittelschwerer Anstieg über Fahrweg, ein ausgedehntes Latschenfeld mit Bachläufen und viel freies Gelände mit einer ausgeprägten Steilstufe in der Mitte und am Ende des Aufstiegs (Lawinenlage beachten). Die letzten steilen Meter vor dem Beginn des Gipfelplateaus werden meist zu Fuß zurückgelegt. Die Skitour sollte nur bei ausreichender Schneelage unternommen werden, da sich das anfängliche Latschenfeld sonst als Spaßbremse entpuppen kann.

 

Beste Jahreszeit: Anfang Januar bis Ende März

 

Einsamkeitsfaktor: Öfters begangen

 

Exposition: N, O, W

 

Orientierung/Route: Vom Parkplatz etwa 200 m zurück in Richtung Stanzach (W), wo linkerhand ein deutlich erkennbarer Fahrweg ins Tal des Karbachs führt. An einer Almhütte vorbei, etwas abfallend über den Bach hinüber und dann mehr oder weniger dem Bachbett nach Süden ins Schafkar folgen. Bei geringer Schneelage kann es sehr lästig sein, sich seinen Weg durch Latschen und Bachläufe suchen zu müssen. Nach einer Weile nimmt der Latschenbewuchs ab und es geht über freies Gelände bis zum Fuß der mittleren Steilstufe. In zahlreichen Spitzkehren überwindet man die Steilstufe über die in Aufstiegsrichtung rechtsseitigen Hänge und erreicht auf etwa 1900 m bei einem kleinen Jagdhüttchen ein flaches Becken, das sich zwischen Muttekopf und Täuberspitze erstreckt. Nun hält man sich Richtung Westen, bis das Gelände abermals aufsteilt, und steigt in weiteren Serpentinen über den steilen Südhang auf. Nach oben hin wird das Gelände immer steiler (zuletzt etwa 45°) und überwechtet. Wenn noch niemand vorher auf dem Gipfel war, muss die Wechte oft regelrecht durchgraben werden. Dazu sucht man sich deren schwächste Ausprägung im Kammverlauf zwischen Kreuzspitze und Muttekopf aus. Die letzten Meter verlaufen dann flach dem Grat entlang zum Gipfel (2350 m). Als Zugabe kann noch die gegenüberliegende Täuberspitze (2298 m, plus 1 ½ Std.) angehängt werden. Ein steiler Hang führt zum Karjoch hinauf, von dem man einige Meter unschwierig abkletten muss, um dann über Stufen und Rinnen den Gipfel zu Fuß zu erreichen.

 

Schwer

 

Namloser Wetterspitze (2553 m)

 

Ein Paradeberg der Lechtaler Alpen – 1370 Hm, 17,6 Km, 4-5 Std.

 

Unter den vielen Skitourenzielen des Tourengebiets Namlos/Berwang ist die Namloser Wetterspitze eines der höchsten, längsten und großzügigsten. Ein idyllischer Anstieg über ein entlegenes Hochtal und das Almdorf Fallerschein führt zuletzt über mächtige Schlusshänge zum prägnanten, kegelförmigen Gipfel empor. Höhenmetersammler können noch die Trabanten Ortkopf oder Kreuzjoch mitnehmen, Abenteurer die Abfahrt durchs Obernamloskar wählen. Dann müsste man allerdings schon die Einkehr auf der Sonnenterrasse beim Hans in Fallerschein in den Wind schlagen!

 

Talort: Namlos

 

Ausgangspunkt: Abzeigung nach Fallerschein (Wegweiser, ca. 1180m) an der Straße Stanzach-Namlos, 150 m nach einer Brücke, 1,7 km hinter Namlos (bitte platzsparend parken).

 

Stützpunkt/Einkehr: Alpengasthof Kreuz und Berggasthaus Namloser Hof in Namlos (s.o.), Sennerstüberl auf der Fallerschein Alm: tripadvisor.de/Restaurant_Review-g3649130-d17631045-Reviews-Fallerschein_Alm_Sennerstuberl-Stanzach_Tirol_Austrian_Alps.html

 

Charakter: Mittelschwerer und langer Anstieg über eine Almstraße, ein langgezogenes Hochtal und mächtige, teils steile Hänge zum Gipfel. Das Tourengelände und die Umgebung (Auslaufbereich von Steilflanken) erfordern lawinenkundliches Beurteilungsvermögen und entsprechendes Können (sicheres Spitzkehrengehen in steilem Gelände).

 

Beste Jahreszeit: Februar bis April

 

Einsamkeitsfaktor: Häufig begangen

 

Exposition: SW, W, N

 

Orientierung/Route: Zunächst folgt man dem asphaltierten und beschilderten Fahrweg ins Sommerbergtal bis zum Almdorf Fallerschein (1302 m, 45 Min.). Weiter taleinwärts über freie Almflächen und lichten Wald bis zum Beginn des tiefen Einschnittes des Sommerbergbachs. Über den Sommerweg (in Aufstiegsrichtung) rechts des Bachs an den steilen Uferhängen entlang (bei harter Schneeauflage oder Vereisung besser mit Harscheisen oder zu Fuß begehen) bis zum weit ausladenden Becken der Sommerbergalm-Weideflächen. Weiterhin bis zum Talschluss rechts haltend, erst dann in einem weiten Linksbogen sanft ansteigend unterhalb des Ortkopfs an der Almhütte vorbei und anschließend durch „d‘ Wanne“ hinauf in eine weite Einsattelung (Putzenjoch, 2050 m, 2 ½ Std.) am Fuße der Südflanke der Namloser Wetterspitze. Aufstieg im linken Bereich, dem breiten Südwestrücken, in zahlreichen Spitzkehren, stellenweise auch etwas steil. Erst zuletzt legt sich der Hang wieder etwas zurück und man erreicht unschwierig die Gipfelfelsen und das Kreuz. Wer noch nicht genug hat, kann Kreuzjoch (2185 m) oder Ortkopf (2314 m) logisch mit einbinden. Egal wie man es macht, um einen Einkehrschwung beim Hans in Fallerschein und seiner wunderbaren Sonnenterrasse auf dem Sennerstüberl kommt man fast nicht herum!

 

Abfahrt: Spannende Alternative durch das Obernamloskar (Exposition: O, SO) bei ausreichender Schneelage (Stufe mit dichtem Latschenbewuchs) direkt nach Namlos; dann per Anhalter zum Parkplatz zurück oder für Fahrgelegenheit sorgen.

 

Das Tourengebiet von Namlos/Berwang zählt zu den beliebtesten Ecken der Lechtaler Alpen. Das mag mit daran liegen, dass die Anfahrt aus den Ballungsgebieten von Stuttgart, München oder Garmisch relativ kurz ausfällt. Das Seitental von Berwang mit dem Galtjoch (leicht) ist ein richtiges „Schneeloch“ und oft im Frühwinter schon gut mit der weißen Pracht gesegnet. Elmer Muttekopf und Täuberspitze (mittel) gehören zu den gehobenen Tourenmöglichkeiten, mit abwechslungsreichem Skigelände und atemberaubender alpiner Landschaft. Die Namloser Wetterspitze (schwer) ist eines der höchsten, längsten und großzügigsten Gipfelziele hier.

 

Tourengebiet Kaisers

Tourengebiet Kaisers

Das Seitental von Kaisers ist ein Skitouren-Dorado. Allerdings überwiegen dort eher anspruchsvolle und lange Skitouren, bei denen vor allem Könner auf ihren Geschmack kommen. Der Hahnleskopf (leicht) ist eines der wenigen leichten und kurzen Ziele in Kaisers, aber dennoch alles andere als langweilig. Der Schwarze Kranz (mittel) hat ein kleines Manko: den langen, flachen Talhatscher ins Almajurtal – dann aber warten Ski-Idealhänge. Die Feuerspitze (schwer) ist eines der höchsten und längsten Ziele im Gebiet und vor allem im Frühjahr neben der Aplespleisspitze die beliebteste Firntour im Tal.

 

Talort: Kaisers

 

Ausgangspunkt: Edelweißhaus in Kaisers 1544 m (bitte auf Parkregelung achten).

 

Stützpunkt/Einkehr: Edelweißhaus, dav-edelweisshaus.at/ oder Gasthof Vallugablick in Kaisers, kaisers-lechtal.at/?project=unsere-gastbetriebe

 

Leicht

 

Hahnleskopf (2210 m)

 

„Hüttenberg“ des Edelweiß-Hauses – 700 Hm, 6,4 Km, ca. 3 Std.

 

Charakter: Leichter bis mittelschwerer Anstieg über Bergwald und freie, aber nicht mehr ganz flache Wiesenhänge und Rücken zum Gipfel. Die optimale Routenführung ist für gebietsfremde Tourengeher nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen, doch die Route ist selten ungespurt.

 

Beste Jahreszeit: Anfang Januar bis Ende März

 

Einsamkeitsfaktor: Häufig begangen

 

Exposition: S

 

Orientierung/Route: Vom Edelweißhaus geht es zunächst unter einem kleinen Schlepplift nordwärts auf der Zufahrtsstraße zu den abseits gelegenen Gehöften. Nach 200 m nach rechts in eine Mulde, dann nach links zu einem Bachgraben queren und ihm aufwärts folgen. Nach der Überquerung des Grabens folgt ein kurzer Steilhang bis zum Waldbeginn. Durch den Wald bis zu einer Bachmulde, die gequert wird. Danach weiter im Hochwald Richtung Norden. Über einen Latschenhang erreicht man schließlich freie Wiesenflächen. Nun ostwärts, auf die breiten Hänge zuhaltend. Allmählich wird die breite Mulde steiler, nun im weiten Linksbogen den Westgratrücken unterhalb der Lawinenverbauung anpeilen. Dem Rücken in mehreren weiten Kehren bis zu einer kleinen Hütte aufwärts folgen. Oberhalb davon in die breite Mulde rechts des felsigen Gipfels queren. In wenigen Kehren gelangt man in der zuletzt steiler werdenden Mulde zum Kamm. Im Linksschwenk nun die letzten Meter flach zur breiten Gipfelkuppe mit Kreuz.

 

Mittelschwer

 

Schwarzer Kranz (2495 m)

 

Idealhänge mit Anfangsschwierigkeiten – 1200 Hm, 14,5 Km, ca. 4 ½ Std.

Der Schwarze Kranz ist eine der Touren, denen das Seitental von Kaisers seinen Ruf als Skitouren-Dorado verdankt. Allerdings hat er ein kleines Manko: Um an die Ski-Idealhänge heranzukommen, muss zunächst ein langer, flacher Talhatscher ins Almajurtal absolviert werden. Doch auch der mag am Ende des Tages die Freude über die prachtvolle Abfahrt über die Mahdbergalpe kaum zu trüben!

 

Ausgangspunkt: Parkplatz kurz vor oder nach dem letzten Gehöft im unteren Ortsteil Boden von Kaisers, den man per Auto über einen Straßenabzweig kurz hinter dem Weiler Kienberg und einer Lawinengalerie an einer Lawinenschranke erreicht (bitte platzsparend parken).

 

Charakter: Mittelschwerer Anstieg über einen längeren Talhatscher durchs Almajurtal und in der zweiten Hälfte viel freies Gelände mit einer kurzen Steilstufe (Lawinenlage beachten). Die SO-Exposition des Geländes erfordert im Frühjahr einen zeitigen Aufbruch, die Steilstufe lawinenkundliches Einschätzungsvermögen.

 

Beste Jahreszeit: Januar bis April

 

Einsamkeitsfaktor: Öfters begangen

 

Exposition: SO

 

Orientierung/Route: Vom Parkplatz (1360 m) folgt man zunächst der Forststraße ins Almajurtal. Nachdem die Straße die Talseite über eine Brücke wechselt, steigt man etwa 300 Meter danach entweder direkt durch Waldschneisen empor zur Mahdberg Alpe (nur bei guter Schneelage und vorhandener Aufstiegsspur von Locals ratsam), oder man folgt der Straße noch ein Stück taleinwärts und erreicht die Mahdbergalpe gemütlich über eine Forststraße (2 Std.). Von der Alpe quert man leicht steigend in Richtung NNO (Richtung Gstein Bill, Punkt 2015 m in der AV-Karte), um eine ungemütliche Steilstufe in Aufstiegrichtung rechts (N) über einen kurzen Steilhang zu umgehen. Dann ist der Gipfelkessel mit weiten offenen Hängen erreicht, der entweder in einem ausholenden Rechtsbogen entlang eines Gratrückens zur Linken oder direkt über die freien Hänge rechterhand (je nach Lawinensituation) zum Gipfel hin überwunden wird.

 

Abfahrt: Wie Aufstieg.

 

Schwer

 

Feuerspitze (2852 m)

 

Frühjahrsklassiker auf einen der höchsten Lechtaler – 1480 Hm, 13,8 Km, ca. 5 Std.

 

Ausgangspunkt: Parkplatz Gasthof Vallugablick (bitte Parkgebühr entrichten oder nach der Tour einkehren) unterhalb der Kirche von Kaisers.

 

Charakter: Mittelschwerer bis schwerer und langer Anstieg über eine Almstraße, ein langgezogenes Hochtal und eine Steilflanke und -rinne zum Gipfel. Das Tourengelände und die Umgebung (Auslaufbereich von Steilflanken) erfordern lawinenkundliches Beurteilungsvermögen und entsprechendes Können (sicheres Spitzkehrengehen in steilem Gelände, sichere Begehung einer Steilrinne zu Fuß/mit Steigeisen).

 

Beste Jahreszeit: März bis Mai, bei Firnverhältnissen

 

Einsamkeitsfaktor: Öfters begangen

 

Exposition: SW

 

Orientierung/Route: Vom Parkplatz beim Gasthof Vallugablick folgt man der Fahrstraße ins Kaisertal, die gleich in der ersten Kehre im Ort nach Süden hin abzweigt. Der Talweg führt zunächst leicht abwärts, dann sanft ansteigend am orografisch rechten Bachufer entlang. An einer Abzweigung hält man sich links (nach rechts geht es ins Almajurtal) bis auf die Kaiseralm (1689 m, 1 ½ Std.). Ab hier weiter mäßig ansteigend in das nach Osten abknickende obere Kaisertal bis zum Ende des Talbodens auf der nördlichen Seite des Bachs. An den Fußhängen der Aplespleisspitze (2648 m) vorbei in Richtung Kälberlahnzug, bis die erste Karstufe unterhalb Punkt 2225 m erreicht ist, die in Bewegungsrichtung rechts (östlich) überwunden wird. Weiter über die Hochfläche des Kälberlahnzugs (3 Std.) und über Punkt 2404 m auf die steile Aufstiegsrinne zu, die den Weg zum weiten Gipfelplateau eröffnet. Die steilen Aufstiegshänge werden in Höhe von Punkt 2575 m zur Schlüsselstelle der Tour, wo eine schmale, felsdurchsetzte Engstelle oft zu Fuß überwunden werden muss. Zum Schluss der Rinne über ein paar Felsen hinweg und nun wieder unschwierig über den schönen Südwesthang zum Gipfel hinauf.

 

Abfahrt: Wie Aufstieg. Sollte die Abfahrt durch die Rinne ungünstig sein, kann alternativ mit kurzer Gegensteigung gegen Punkt 2896 m der Sommerweg zum Stierlahnzugjoch erreicht werden. Von hier die steilen Hänge querend entlang des Sommerwegs Richtung

 

Karten und Koordinaten

  • AV-Karten 1:25.000: BY4 Allgäuer Hochalpen, 2/2 Allgäuer-Lechtaler Alpen Ost, 3/2 Lechtaler Alpen – Arlberggebiet, 3/3 Lechtaler Alpen – Parseierspitze, 3/4 Lechtaler Alpen – Heiterwand, 4/1 Wetterstein und Mieminger West
  • Dieter Elsner und Michael Seifert: Skitourenführer Lechtaler Alpen, Panico Verlag 2019
  • Buchtipps: Peter Nasemann: „Der Lech im Gebirge – Lechkiesel erzählen eine geologische Heimatgeschichte“ (2. Auflage, 2015, Bauer Verlag) und „Lebensraum Füssener Lech – Eine kleine Heimatkunde“ (1994, DAV Füssen)
 

Stützpunkte / Übernachtungen:

Im gesamten Lechtal gibt es Zimmer, Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen. Auch in den kleinen Orten der Seitentäler sind Unterkünfte zu haben. Unter lechtal.at sind alle Verkehrsämter mit Telefonnummern und E-Mail-Adresse zu finden.

Die einzige ganzjährig geöffnete Alpenvereinshütte ist das Edelweißhaus in Kaisers (dav-edelweisshaus.at). Alle anderen AV-Hütten sind im Winter und Frühjahr geschlossen. Die angegebenen Touren sind an einem Tag vom Tal aus zu bewältigen.

 

Bergführer

Einige im Lechtal selbst angesiedelte Unternehmen und zahlreiche Bergführer im angrenzenden Außerfern und Allgäu, die die Suchmaschine bereitwillig ausspuckt. Auch der Autor selbst ist mit dabei (goclimbamountain.de)