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Platz (schaffen) für alle

"Alpine Raumordnung" für Radler?

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Die Berge sind groß genug für alle Erholungsuchenden – auch für Radfahrer. Aber um Konflikte zu entschärfen, braucht es neben Rücksicht und Toleranz auch neue Ideen.

Hohe Tauern: Rundtour ums Kapruner Tal

Mehr Infos zum Artikel in DAV Panorama 2/2016

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Tauernrunde: Große Berge, grüne Wiesen, zwei Dreitausender – dies Tour hat viel zu bieten! Anspruchsvolle Hochgebirgs-Wanderung auf häufig schwarzen Bergwegen, teils lange, mühsame Etappen, Stellen bis Klettersteig B. Absolute Schwindelfreiheit und ausgezeichnete Kondition nötig. Die Gipfeloptionen (Wiesbachhorn, Tenn) sind leichte Hochtouren (WS); Steigeisen sind zumindest am Wiesbachhorn normalerweise notwendig.   

Bergwärts: vom tiefsten Punkt Hollands auf den Mont Blanc

Kompletter Artikel aus DAV Panorama 2/2016

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Ein altes Bergsteigerbuch war die Quelle der Inspiration: 1300 Kilometer aus eigener Kraft mit Fahrrad, zu Fuß und mit Skiern bis auf den Gipfel des Mont Blanc. Von Tim Fritz   Ein altes Bergsteigerbuch, in dem geschrieben stand, wie die Alpinisten früherer Zeiten mit dem Rad in die Berge fuhren, war die Quelle der Inspiration für die Unternehmung „Bergwärts“. Zu Beginn stand jedoch nur das Ziel der Tour fest: Mit 4810 Metern über dem Meer ist der Mont Blanc, hoch über Chamonix, der höchste Berg Mitteleuropas und des gesamten Alpenraums. Dort sollte es mit Skiern hinauf gehen. Doch wo sollte ich starten? Mein erster Gedanke galt dem Feldberg, meinem Heimatgipfel. Mit dem Rad von den sanften Schwarzwaldbergen in die hochalpine Bergwelt von Chamonix, diesen Plan schmiedete ich vor drei Jahren.   Doch warum nicht am tiefsten Punkt Europas starten und während der gesamten Tour tatsächlich ausschließlich „bergwärts“ unterwegs sein? Dieser Ausgangsort liegt im niederländischen Nieuwerkerk aan den Ijssel, auf 6,74 Meter unter dem Meeresspiegel. Eine weitere Idee spukte in meinem Kopf herum. Ein Video von Gleitschirmfliegern, die vom Mont Blanc starteten und nach wenigen Minuten wieder im Tal landeten, begeisterte mich. Der Gleitschirm musste also auch ins Reisegepäck, und nach Gesprächen mit guten Bergfreunden und vielen Abenden des Grübelns festigte sich der Plan: 1300 Kilometer aus eigener Kraft mit Fahrrad, zu Fuß und mit Skiern bis zum Gipfel des Mont Blanc und von dort wieder mit dem Gleitschirm zurück ins Tal.   Dass das gesamte Material von Anfang an mit dabei sein muss war klar, nicht jedoch wie es transportiert werden sollte. Ein Hänger von Tout Terrain, drei Ortliebtaschen und ein Salsa Tourenrad vom Follow Me Store waren die Lösung. Schon waren die Sachen verpackt und ich trat die Reise nach Holland an. 

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