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Hütten und Kletterhallen im November-Lockdown

05.11.2020, 13:18 Uhr

Seit dem 2. November und bis vorerst Ende des Monats soll das öffentliche Leben in Deutschland auf ein Minimum heruntergefahren werden. Die Regelungen, die Bund und Länder erlassen haben, betreffen auch den Alpenverein. Die meisten Hütten und Kletteranlagen sind deshalb während des Lockdowns geschlossen.

Touristische Übernachtungen sind verboten

In einigen Details unterscheiden sich die Corona-Verordnungen der Bundesländer, touristische Übernachtungen sind allerdings in ganz Deutschland verboten. Das bedeutet, dass auch die Alpenvereinshütten – sowohl bewirtschaftete als auch Selbstversorgerhütten – im November keine Gäste beherbergen dürfen. 

Nicht verboten ist hingegen, Speisen und Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Bei ein paar wenigen Hütten gibt es also auch auf der November-Tour den wohlverdienten Kaiserschmarrn, allerdings nur als Picknick. Wer das Angebot nutzen möchte, sollte sich im Voraus unbedingt telefonisch bei der Hütte rückversichern. Ausreichend Getränke und (Notfall-)Proviant gehören auf jeden Fall in's Gepäck.

 

In Österreich ist die Lage übrigens ähnlich: Auch hier bleiben die Hütten bis vorerst Ende November geschlossen. 

 

Unterschiedliche Regelungen für Kletteranlagen

Deutlich stärker als bei den Regelungen für Hütten zeigt sich der Föderalismus in Bezug auf Kletteranlagen. Für die Nutzung von Sporthallen und Sportstätten gelten in den Bundesländern sehr unterschiedliche Vorgaben – teilweise ist die Nutzung komplett verboten, mancherorts ist Sport auf Freiluftanlagen erlaubt, in anderen Bundesländern dürfen Hallen öffnen, sofern die Ordnungs- und Gesundheitsämter die Hygienekonzepte anerkennen. Deshalb am besten direkt bei der Halle oder der Sektion informieren, ob und unter welchen Bedingungen Klettern möglich ist. 

 

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