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Bücherberg

Auf zu neuen Zielen

Führer zu Kultur & Co

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Berge sind schön. Sie hinauf und wieder hinunter zu steigen, gibt vielen lebenslange Motivation und Leidenschaft. Dass Berge noch mehr sind, zeigen diese Führer mit etwas anderen Schwerpunkten: Sie erzählen Geschichte/n, führen zu schönen Pflanzen, zu kulturellen oder technischen Sehenswürdigkeiten oder erklären die Geologie, die die Berge entstehen ließ. Nach dem Motto: Wer mehr weiß, kann mehr erleben.

Sämmer: The Great Outdoors / TGO – Winter Cooking

Kochbuch

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Unterwegs sein und richtig gut essen gehört für den gelernten Koch und Outdoor-Fan Markus Sämmer zusammen. In zwei Kochbüchern präsentiert er leckere Gerichte für Sportler, die sich auch mit wenig Ausrüstung unterwegs realisieren lassen. Es ist ja nun einmal so: Wer öfter unterwegs ist, kann es sich schlichtweg nicht leisten, jedes Mal zum Essen einzukehren. Ganz davon abgesehen, dass bei manch einem Gipfel, Bergsee oder auch einer schönen Lichtung Hütte oder Kiosk kilometerweit entfernt sind – zum Glück. Bleibt als Brotzeit also nur das klassische Butterbrot, etwas zäh nach einem Tag auf Tour? Oder der aufwendig verpackte Fruchtriegel?   Nicht für Markus Sämmer. Der sportliche Koch ist nicht nur gerne draußen, er liebt auch gutes Essen und ausgefallene Getränke. Für ihn ist es kein Problem, beides mit auf Tour zu nehmen. Egal, ob er mit Rucksack und Zelt, im VW-Bus oder auf Selbstversorgerhütten unterwegs ist.   Zwei durchaus sehens-, lesens- und nachkochenswerte Kochbücher hat er herausgebracht. Eines für die wärmere Jahreszeit und eines für die Wintersaison. Beide im Hardcover und mit Fotos von Touren des Autors toll bebildert. Zusätzliches Plus: Die Rezepte sind noch einmal zusammengefasst in einem kleinen, rucksacktauglichen Booklet, das man dem Buch entnehmen kann. So muss niemand den ganzen Wälzer auf Tour mitschleppen. 

Rolf Goetz: Flora der Kanarischen Inseln

Natur-Wanderführer

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Schon die vulkanischen Landschaften der sieben Kanaren-Inseln sind faszinierend. Unter den Blumen, die dort wachsen, sind hunderte Endemiten, die es nirgends anders gibt. Ein Paradies also für Botanikfreunde, denen dieses Buch hilft, zu benennen, was sie sehen.

Rainer Scheppelmann: Flora Graeca

Natur-Bildband

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Ein Bildband, nur mit handgezeichneten Blumen-Illustrationen. Das klingt wenig spektakulär. Aber wer Blumen mag, oder Griechenland liebt, oder beides, der kann sich von diesen Zeichnungen verzaubern lassen.

Pfister, Auf der Maur: Aromatische Bergkräuter

Kochbuch

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Auf jeder Tour sehen wir unzählige Pflanzen. Viele sind nicht nur sehenswert, sondern auch aromatisch und lecker. Eine beachtliche Auswahl davon hat der engagierte Schweizer Heilkräuter-Experte in seinem Buch zusammengetragen. Steak mit einer Kräuterkruste aus Steinquendel, Wundklee, Bibernelle, Hufeisenklee und Thymian – es kann sich durchaus lohnen, auch einmal langsam in den Bergen unterwegs zu sein. Beispielsweise, wenn man sich die Kräuter am Wegesrand genauer anschaut und prüft, welche davon gut zum Abendessen passen könnten. Aber halt – ganz klar – einfach mal die Brotzeitdose aufklappen und wild rauszupfen, was da so wächst und blüht und dann alles einsammeln, das geht nicht. Das Ökosystem in den Bergen ist fragil. Nur wenig darf man sich mitnehmen und natürlich nur dann, wenn die Pflanze nicht geschützt ist. Auf das Ausgraben der Wurzel sollten die Bergsteiger ohnehin ganz verzichten.   Ausführlich aber gut verständlich beschreibt der Autor Thomas Pfister die Lebensräume der Bergkräuter und erklärt, wo sie vorkommen und wie sie schmecken. Das gelbe Zwerg-Veilchen beispielsweise steht in schattigen Kalkfelsfluren, der große Wiesenknopf wächst in nährstoffreichen Feuchtwiesen. Das Buch ist unterteilt in Pflanzenporträts und einen Rezeptteil. Zu jedem Kraut hat die Fotografin Fides Auf der Maur ein Foto beigesteuert. Pfister beschreibt die Pflanzen und verweist auf die passenden Gerichte im Rezeptteil. 

Peter Mertz: Alpenpflanzen in ihren Lebensräumen

Natur-Wanderführer

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Ob die Tour an einem Bachlauf entlang führt oder über eine Rasenfläche bis hoch in die Felsen – überall begleiten uns faszinierende Pflanzen. Das Buch hilft, 480 Alpenpflanzen zu bestimmen, und beschreibt deren Lebensräume.

Kantioler/Plaickner/Wassermann/Wassermann: Natur in Vollendung

Bildband

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Ein Bildband für Menschen, die meinen, sie hätten schon alles von der Natur gesehen – und für solche, die nie genug davon sehen können. Dass Südtirol eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen ist, spielt gar keine so entscheidende Rolle daran, dass dieses Buch aus der Menge herausragt wie der scheue Hase auf dem Titelbild hinter seiner Schneekante. Was die vier Südtiroler Profifotografen ihrer Heimat fotografisch abgewinnen, profitiert sicher von der Großartigkeit der Landschaft – vor allem aber von ihrer Leidenschaft, die sich im Detail oft noch feiner zeigt als in der Totalen. Man kann sie ja nicht ganz weglassen, die irrwitzigen Türme der Dolomiten, denen folgerichtig das erste Kapitel gewidmet ist. Steile Zähne als Schattenriss, in glühendem Abendlicht, vom Gewitter geblitzt, unter wandernden Sternen: Das sind keine Kitschfotos des Unesco-Welterbes, es sind Momente, die man nur dann erlebt, wenn man sich in diese Welt hinausbegibt. 

Sandra Pawliczak: Winter-Erlebnis-Touren mit Kindern

Führer Familien

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Ist der Winter nicht die schönste Jahreszeit? Wer Kinder im Schnee toben sieht, wird das kaum bezweifeln. Dieser Führer liefert vielfältige Inspiration für Winterfreuden zwischen München und den Alpen. Im Winter ist es noch lustiger, gemeinsam mit Kindern unterwegs zu sein, weil der zache Abstieg oft per Schlitten zum eigentlichen Höhepunkt wird. Aber auch gefrorene Wasserfälle, zu Zauberwesen verschneite Bäume oder Schneeballschlacht, Schneemann- und Iglubau sind Spezialitäten, die man im Sommer nicht so schnell findet. Natürlich ist das Gehen im Winter oft mühsamer; deswegen hat die Autorin, die viel mit der Familienwandergruppe „Murmeltiere“ der Sektion Oberland unterwegs ist, meist kurze Touren bis 500 Höhenmeter ausgewählt, nur drei sind etwas länger.   Der Begriff „Winter“ ist hier großzügig gefasst: Er beginnt Ende November, in der Adventszeit, wo sich Weihnachtsmärkte als Ergänzung anbieten. Und auch Gipfeltouren sind die große Ausnahme unter den 32 Aktivitätsvorschlägen zwischen Füssen, Rosenheim und der Umgebung von München. Meist reichen schon Almen oder Hütten als Ziele aus – und oft geht es nur um ein bisschen Bewegung in der freien Natur: rund um einen See oder zum Rodelhügel. 

Hirtlreiter/Soeffker: Erlebniswandern mit Kindern Südtirol

Führer Familien

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Südtirol ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Für diejenigen, die kleinere Kinder haben, liefert dieser Führer jede Menge Inspiration. 36 Touren zwischen Sesvennagruppe, Cevedale, Bozen, der Seiser Alm, den Drei Zinnen und dem Antholzer Tal haben die Autoren zusammengestellt. In diesen teils hochalpinen Regionen sind darunter natürlich auch „echte“ Bergziele, sogar vier Mehrtagestouren (für ältere Kinder), bis hin zum Meraner Höhenweg. Aber es gibt auch kurze, leichte Alm- und Bachwanderungen zwischen ein und zwei Stunden, mit geringen Höhenunterschieden, die schon mit Vierjährigen machbar sind – eine bunte Mischung also. 

Kaj Kinzel: Erlebniswandern mit Kindern Elbsandstein

Führer Familien

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Kinder lieben Märchen. Dieses Buch bietet preisgekrönte Inspiration zu Entdeckertouren in der Rübezahl-Waldlandschaft von Deutschlands vielleicht romantischstem Gebirge. Das Elbsandsteingebirge ist an sich schon eine Märchenwelt: dunkler Zauberwald, farnumwucherte Bäume, Fingerhut auf federndem Boden, bemooste Sandsteinbrocken, darüber aufragend glatte Felswände, knubbelige Steingipfel und aberwitzige Türme. Was Kletterern für ihre steilen Spiele recht ist, kann als Kinderattraktion nicht schlechter sein. Zumal die Felsenlabyrinthe, Höhlen und Stiegen mit relativ wenig Höhenunterschied erwanderbar sind und dann viel Spaß für kleine Naturkundler versprechen. 

Bahnmüller/Pröttel: Wanderspaß mit Kindern Bayerische Alpen

Führer Familien

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„Spaß soll es machen. Das ist das Wichtigste.“ Dieses Motto stellen die Autoren diesem Führer voran – der durchaus auch klassische Wandergipfel als Kinderziele empfiehlt. Aber einiges mehr zu bieten hat. Was macht ein begeistertes Wandererpaar, wenn Kinder kommen? Klar: Die dürfen mit in die Berge. Ist ja schließlich eine tolle Land- und Leidenschaft. Nur dass den Kleinen der beste Gipfel weniger wert ist als der Spaß am Weg. So mag sich manche junge Familie denken: praktisch, dass die Alpen so schön möbliert und mit Erlebnis-Installationen erschlossen sind.   Der Spaß-Aspekt beim Wandern in den Bergen steht entsprechend im Vordergrund. Da finden sich zwar auch viele alte Bekannte, die in keinem Wanderführer fehlen, wie Notkarspitze, Herzogstand-Heimgarten, Jochberg oder Heuberg. Schließlich gibt es Kinder, die tatsächlich der alpine Ehrgeiz packt. Aber die meisten Touren in diesem Führer haben nur 300-600 Höhenmeter, sind in zwei bis vier Stunden gemütlich wanderbar und führen auf teils kleine, unscheinbare Gipfel(chen), die ein Erfolgserlebnis versprechen und trotzdem Zeit lassen für Attraktionen im Umfeld: Spielplätze, Sommerrodelbahnen, Wasserfälle, Museen, Barfußpfad, Schwimmbäder oder Seen. 

Uli Wittmann: Das große Familien-Outdoor-Abenteuer-Buch Bayern

Führer Familien

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Müssen es immer Berge sein, was Eltern und Kinder unter freiem Himmel glücklich macht? Uli Wittmann beweist, dass es neben den Alpen viele weitere Optionen für gemeinsame „Outdoor-Abenteuer“ gibt. „Wandern, Radfahren, Bootfahren, Zelten, Höhlen erforschen und alles, was draußen Spaß macht!“ verspricht ein Kasten auf dem Titel dieses Buches. Genau: Es müssen nicht immer „richtige“ Bergtouren sein, wenn man mit den Kindern etwas draußen erleben will. Eher geht es um so etwas: „…den Kindern Zeit zu schenken und miteinander draußen unterwegs zu sein, das tut allen gut. … die Komfortzone verlassen und sich auf das Abenteuer einlassen“, wie der Autor schreibt.   Entsprechend groß ist die Auswahl an „Outdoor-Abenteuern“: Paddeln, Biken, Wandern, Zelten und Klettern gehören dazu. Jeweils zehn Aktivitätsvorschläge gibt es in den Regionen Bayerischer Wald; Franken und Niederbayern; Oberbayern; Allgäu; Schwäbische Alb / Bayerisch-Schwaben. „Bayern“ ist dabei recht frei interpretiert: Knapp vor Stuttgart liegen die westlichsten Tipps. Regionen nördlich des Mains und an der tschechischen Grenze gehören allerdings tatsächlich zu Deutschlands flächengrößtem Land. Zu jeder Region gibt es Tipps für Jugendherbergen oder Zeltplätze. 

Fritsche/Putzer/Putzer: Technik in den Alpen

Bild- und Infobuch

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Technik gehört zur Natur-Erlebnis-Landschaft Alpen untrennbar dazu: von Straße und (Seil-/Eisen-)Bahn bis zu Lawinenverbauung und Stausee. Dieses Buch bereitet Wissenswertes dazu übersichtlich auf. „Die Alpen“, so heißt es in diesem Buch, „sind schon lange keine Naturlandschaft mehr, sondern eine von Technik in hohem Maß geprägte Landschaft.“ Das machen sich die meisten Skifahrer und Bergsteiger gar nicht bewusst. Dabei beginnt es schon bei den Straßen und geht bis zu mit modernster Technik ausgestatteten Bergbahnen oder zu Skipisten, die von ausgeklügelten Fahrzeugen bearbeitet und mit komplexen Schneekanonen beschneit werden. 

Heimhuber/Mayr/Grohe: Heimat, Heu & Haferlschuh

Bildband

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Müssen Bergbilder immer Berge zeigen? Dieser Bildband zeigt die Menschen, die in einem der beliebtesten Bergurlaubsziele der Deutschen lebten – ein faszinierendes Zeitdokument des Allgäus in den 1950er Jahren. Der Zweite Weltkrieg war vorbei, die größte Not überwunden. Es galt, das Leben neu zu gestalten, auch in den Bergen, auch im Allgäu. Autos begannen, Pferdefuhrwerke zu verdrängen, der Tourismus bot eine Einkommens-Alternative zur Landwirtschaft, doch viele Traditionen wie Trachtenfest und Klausentreiben blieben lebendig, neue wie der Viehscheid entwickelten sich. Eugen Heimhuber senior und Fritz Heimhuber junior, in zweiter und dritter Generation Chefs eines Sonthofener Fotogeschäfts, fotografierten unermüdlich alles, was sich vor ihrer Linse abspielte. 

Gambicorti/Salzer: Über Gletscher und Grenzen

Bildband

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Eine Kolonne geduldiger Schafe im steilen Firn oder am Abgrund entlang – wer das schon gesehen oder davon gehört hat, wird die spektakuläre Publikation zweier Autoren der Spitzenklasse immer wieder zur Hand nehmen. Von Kurzras via Hochjoch zum Rofenberg nahe Vent, von Vernagt über das Niederjoch ins Niedertal: Mitte Juni werden 3000 Tiere vor dem Hintergrund uralter Weiderechte nordwärts getrieben, im September holen Bauern sie wieder heim: 45 Kilometer Distanz und 5000 Meter Höhendifferenz sind jeweils während drei Tagen zu schaffen. Der Bozener Verlag Edition Raetia macht damit vertraut und liefert Bestes. 

Kürschner/Haas: Fotografieren in den Alpen

Foto-Reise-Führer

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Berg-Fotografie – ein Schlagwort, das viel bedeuten kann. Und vieles braucht: Ausrüstung, den richtigen Standort, Auge und Herz. Mit all diesen Perspektiven hilft dieses Buch, bessere Bergbilder aus dem Urlaub mitzubringen. Iris Kürschner und Dieter Haas sind ein starkes Team – die Leidenschaft für Bergfotografie verbindet die Schweizerin und den Österreicher. Kein Wunder, dass ihre Bilder in vielen Büchern und Magazinen zu sehen sind, auch gelegentlich in DAV Panorama. Mit diesem Buch haben sie etwas Ungewöhnliches erfunden, fast ein neues Genre.   „Fotoreiseführer“ steht auf dem Titel, ein Wort, das man unterschiedlich betonen kann: Foto-Reiseführer, also ein Bildband zu lohnenden (Berg-)Urlaubszielen – oder Fotoreise-Führer, also eine Anleitung, wie man aus dem Bergurlaub beste Bilder nach Hause bringt. Beides leistet dieses Buch. 

Kieling/Schönberger: Sehnsucht Wald

Bildband

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Braucht es immer Berge? Wälder sind sozusagen das Gegenteil eines Gipfelpanoramas – und vielleicht gerade deshalb inspirierend. Dieser Bildband zeigt Details und Totalen der deutschen Sehnsuchtslandschaft schlechthin. Wald – gerade für Deutsche birgt dieses Wort viele Assoziationen: Romantik, Märchenwelt, gesunde Natur. Ohne menschlichen Eingriff wäre Mitteleuropa eine Mischwald-Wildnis, dank Immissionsschutz hat sich der „Deutsche Wald“ vom Waldsterben berappelt – und kann Leben beherbergen und als Sauerstoffproduzent auch spenden.   Dieser großformatige National-Geographic-Bildband ist einge gelungene Hommage an Wälder und ihre Bewohner. Zwei erfahrene Fotografen und kundige Autoren haben sie gestaltet. Kilian Schönberger zeigt Aufnahmen aus den vier Jahreszeiten: Baumstämme in grafischer Ordnung, undurchdringliche Moos- und Farnwildnis, lichtdurchstrahlter Blätterhimmel, Herbstlaub auf grünen Brocken im Bach, nebelumwogte Weiten, schneebemützte Tannen im Abendlicht. Andreas Kieling hat diverse Waldbewohner in ihren Lebensräumen belauscht und festgehalten: Steinbock, Murmeltier, Salamander und den „Problembären“ Bruno im Bergwald; Luchs und Wildkatze im Bayerischen Wald; Wisente im Rothaargebirge, die norddeutschen Wälder mit ihren Wölfen. 

Caroline Fink: Welten aus Eis

Bildband

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Caroline Fink „mochte Gletscher immer schon“ – und hat sie gerne fotografiert. Bei der Arbeit an diesem Buch aber hatte sie, so schreibt sie im Vorwort, das „Gefühl, nicht Landschaften zu fotografieren, sondern eine Tragödie zu dokumentieren“. Denn die großen Eisströme der Alpen sind weitgehend dem Untergang geweiht. Selbst falls die Nationen der Welt das Ziel erreichen sollten, die Erderwärmung bis 2100 auf zwei Grad zu begrenzen – was unwahrscheinlich ist – werden dann viele Alpengletscher verschwunden sein. Und eine Klimaerwärmung um fünf Grad, die wenn’s schlecht läuft in hundert Jahren eintreten könnte, würde die Alpen komplett eisfrei machen. 

Bruno Rosano: Skitouren im Val Maira

Skitourenführer

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Großzügige Hänge, steile Flanken, wilde Couloirs; nette Zweitausender, ernste Dreitausender; das Val Maira in den Seealpen liegt zu Recht im Trend. Hier ist der perfekte Führer dazu. Das Val Maira, zwischen Monviso und Mittelmeer, mausert sich allmählich zum Geheimtipp für Skitourengeher und Einsamkeitsfreunde – bis es überlaufen ist, fehlt noch viel. Dass diese Entwicklung kein Zufall ist, versteht man beim schnellen Durchblättern dieses Hochglanz-Prachtbandes. Und man versteht auch, dass der Autor Bruno Rosano sich in seine Heimat so verliebte, dass er alle Touren vom Gegenhang fotografieren musste, bis er eine perfekte Dokumentation und Beschreibung von 135 Touren plus diversen Varianten zusammenstellen konnte – von der gemütlichen einfachen Skitour bis zur hochalpinen Steilabfahrt. 

Christian Mayer: Skitouren mit Meerblick Griechenland

Skitourenführer

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Höchstwahrscheinlich gibt es sogar mehr als diese 23 Skitourenmöglichkeiten in Griechenland – als Einstiegsdroge in ungewöhnliche Landschaftserlebnisse dürfte dieser Führer gut taugen. Skitouren in Griechenland? Mit dieser naheliegenden Frage steigt auch der Autor in sein Buch ein – und berichtet von einer sehr persönlichen Leidenschaft, die ihn über vier Winter hinweg immer wieder an die Berge über dem Mittelmeer geführt hat. Dass dort im Winter oberhalb von 1000 bis 1500 Metern ziemlich regelmäßig Schnee liegt, belegen die Fotos, die in seinem kleinen Buch Lust machen und Info rüberbringen. Und auch wenn er nur 23 der schneesichersten Touren zwischen Pindosgebirge, Olymp, Peloponnes und Kreta vorstellt, so muss man zugeben: Ja, es geht! 

Blum, Conradin, Kropac, Raemy: Emmental & Entlebuch

Skitourenführer

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Das Emmental in der Schweiz kennt jeder – schon wegen des weltberühmten Käses. Das Entlebuch hingegen wohl weniger, obwohl es das einzige UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz ist und eine Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften. Dieser neue Skitourenführer vom Schweizer Topo-Verlag stellt diese Gegend zwischen Bern im Westen, Interlaken im Süden und Luzern im Osten als Reich der „Hubel und Chnubel“ vor, frei übersetzt etwa Hügel und Knubbel. Gemütlich hört sich das an, doch wie die 52 Skitouren zeigen, gibt es dort nicht nur einsame Touren im sanft gebuckelten Voralpenland, sondern auch Routen mit bis zu 50 Grad steilen, engen Couloirs für echte Cracks und zwei jeweils einwöchige Durchquerungen. Alle Touren sind am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen. Man findet sich dank der Übersichtskarte mit allen nummerierten Touren, den Kartenausschnitten samt Tourenblatt und allen relevanten Infos sofort zurecht. Perfekt! 

Garnero Fiorito: Sci Ripido nel Cuneese

Skitourenführer

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Steil Ski fahren? Der Begriff ist dehnbar. Dieser Führer ist absoluter Hardcore-Stoff – er gibt den Seealpen, die gerade als Geheimtipp ins Gerede kommen, eine zusätzliche Dimension. Das ist ein Buch für Experten! Von den 102 Abfahrten im Großraum des Monviso sind nur drei unterhalb des Ski-Schwierigkeitsgrades 4 der Volo-Skala angesiedelt – und auch die haben Hangsteilheiten bis 40, einmal sogar 45 Grad. Die anderen machen dem Titel „Sci Ripido“ (steiles Skifahren) mehr als Ehre. Bis hin zur Vanis-Eistour am Monviso, dem Canalone Coolidge (5.3, 55°) haben die Autoren ein kaum erschöpfliches Sortiment rasanter Optionen für moderne Top-Skifahrer zusammengetragen. Viele davon wurden von den Autoren erst entdeckt und sind nur bei idealen Verhältnissen befahrbar. Als Abrundung zu anderen Führern zeigt dieses Werk aber, was heute auf Ski möglich ist und dass die Täler Grana, Maira, Varaita, Ubaye und Po für jedes Niveau ein Paradies sind. 

Francesco Tremolada: Freeride in den Dolomiten

Skitourenführer

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Wer nur die Sellaronda kennt, oder nur Höhenwege, Klettersteige und Felsklassiker, der kennt die Dolomiten nur halb. In guten Wintern bieten die Dolomiten jede Menge geniale Touren und Abfahrten, oft mit Lifthilfe. Ein Freerider lässt Powder aufstäuben in einem Steilcouloir neben einem rotgelben Felszahn, unterhalb liegen Passtraße und Skilifte, im Hintergrund glänzt die Marmolada – die Dolomiten taugen nicht nur zum Klettern. Wenn der Winter viele Südstaulagen hatte und südlich des Hauptkamms mehr Schnee liegt als nur weiße Kunstschneestreifen in braunen Wiesen, dann werden die „bleichen Berge“ in Weiß zur Winterwunderwelt. 

Auer, Bertagnolli, Marth: Eiskletterführer Südtirol-Dolomiten

Eiskletterführer

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Südlich des Brenners warten nicht nur blühende Zitronen und griffige Dolomitenwände. Was die Südtiroler Eiskletterszene erschlossen und in diesem Führer dokumentiert hat, reicht für mehrere Alpinistenleben. Liebhaber steilen Eises fanden in den letzten Wintern oft südlich des Alpenhauptkamms die besten Bedingungen, wenn die üblichen Nordalpen-Wasserfälle zu mager gewachsen waren. Außerdem hat es schon etwas Besonderes, zwischen senkrechten und überhängenden Dolomitentürmen an blauen Vorhängen, Säulen und Zapfen zu pickeln. Für diese Späße war der 2010 bei Panico erschienene Führer schon immer eine gute Infoquelle. 

Philipp Stadler: Hohe Tauern

Skitourenführer

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272 Skirouten zwischen Krimmler und Großarltal, wilde alpine Gipfel bis zum Großglockner, dem höchsten Österreichs. Ein großes Werk aus dem Panico Verlag. Da hat er sich etwas angetan, der Markus Stadler, Kletterführerautor und -webseitenbetreiber. Denn die Hohen Tauern zwischen Krimml und Großarl sind eine der größten Gebirgsgruppen der Ostalpen – und obendrein mit hohen Gipfelhöhen, großen Höhenunterschieden und oft schwierigen Zugängen, dazu gibt’s weite Gletscher und oft felsige Gipfelanstiege. 

Andrea und Andreas Strauß: Große Skitouren Ostalpen

Skitourenführer

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Spaß im XXL-Format verspricht diese Auswahl von 60 Skitouren aus den gesamten Ostalpen: Große Gipfel, weite Anstiege, ungewöhnliche Landschaft – Trümmer für Könner. „Dafür lohnt sich ja das Aufstehen nicht“, diese Reaktion einer Freundin war für das Journalistenpaar Andrea und Andreas Strauß der Anlass zu diesem ungewöhnlichen Skitourenführer. Großzügige und ungewöhnliche Anstiege auf wichtige Gipfel haben sie zusammengetragen und beschrieben. Kaum einer unter 1500 Höhenmeter, dennoch bei ausreichender Kondition als Tagestour machbar. Ein gehobener Anspruch also, den die Autoren an ihre Leser stellen. 

Div. Autoren: Best of Skitouren Band 2 – Allgäu bis Ötztal

Skitourenführer

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Das beste aus den westlichen Ost- und Zentralalpen versammelt dieser Skitourenführer, für den einige Panico-Autoren ihre Lieblingstipps zusammengelegt haben. Der eher als Kletterspezialist bekannte Panico Alpinverlag hat mittlerweile fast das gesamte Gebiet der Ostalpen bis zum Dachstein mit seinen Skitourenführern abgedeckt. Was läge näher, als das Konzept der Der eher als Kletterspezialist bekannte Panico Alpinverlag hat mittlerweile fast das gesamte Gebiet der Ostalpen bis zum Dachstein mit seinen Skitourenführern abgedeckt. Was läge näher, als das Konzept der Kletterführer zu übernehmen und ein „Best of“ zusammenzustellen? Mittlerweile liegt schon der zweite Band dieser Kompilation vor: Er versammelt fünfzig der schönsten Routen (plus ebensoviele Varianten) aus Bregenzerwald, Rätikon, Verwall, Silvretta, Ötztaler und Stubaier Alpen, aus Allgäu, Lechtal, Wetterstein und Ammergauern. Kletterführer zu übernehmen und ein „Best of“ zusammenzustellen? Mittlerweile liegt schon der zweite Band dieser Kompilation vor: Er versammelt fünfzig der schönsten Routen (plus ebensoviele Varianten) aus Bregenzerwald, Rätikon, Verwall, Silvretta, Ötztaler und Stubaier Alpen, aus Allgäu, Lechtal, Wetterstein und Ammergauern. 

Bernadette McDonald: Der Weg zur Spitze

Alpinismus-Geschichte

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Die Alpinisten des ehemaligen Jugoslawien, vor allem aus Slowenien, gehören zu den erfolgreichsten der Welt – und hatten mit die höchste Sterberate. Diese mitreißende Dokumentation erzählt von ihren Motivationen und Leidenschaften. „Es geht nicht um Ruhm. Seit es die Welt gibt, sterben Alpinisten wegen ihres glühenden Wunsches, versteckte Kräfte in sich selbst zu entdecken, die sie über die Grenzen ihres ruhigen häuslichen Lebens, in dem sie gefangen sind, hinwegheben werden … Dieser Wunsch treibt dich dazu an, Gefahr zu erleben und mit deinem eigenen Verstand und deinen eigenen Händen zu überwinden. In diesem Augenblick wagst du es, mit hoch erhobenem Haupt der Gefahr ins Angesicht zu blicken“. 

Achim Pasold & Ralph Stöhr: Moderne Zeiten

Führer

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Hat’s das gebraucht? Ein Auswahlbuch der hundert besten Alpinrouten ab dem siebten Grad? Ja, das hat’s gebraucht! Wenn nicht für jeden zum Nachmachen, so doch zum Nachempfinden, wie sich das Klettern in den letzten vierzig Jahren entwickelt hat. Mit der Neuauflage des „Extremen Fels“ reanimierte der Kletter-Kultverlag Panico eine Legende. Mit den „Longlines“ präsentierte er eine Auswahl moderner Alternativen für Felsenfresser. Nun hat sich der Chef Achim Pasold selber an Tastatur und Zeichenbrett gesetzt und einen Lebenstraum verwirklicht: „Moderne Zeiten“ versammelt 100 moderne Kult-Routen – das Beste, Wildeste, Schönste seit Eröffnung der Pumprisse und Erfindung des siebten Grades 1977. 

Christiane Tramitz: Harte Tage, gute Jahre

Biografie

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70 Jahre auf einer Alm in den Chiemgauer Alpen - es ist eine ungewöhnliche Geschichte einer ungewöhnlichen Sennerin von der Christiane Tramitz erzählt. Ein Leben das vom hartem Alltag, aber auch Freiheit geprägt ist. Ein gebrochenes Herz und Großvaters Wille sind der Grund warum Maria Wiesbeck mit siebzehn den heimischen Hof verlässt. Von da an ist sie Sennerin am Geigelstein und kehrt von dort nie wieder zurück. Mare führt auf ihrer Alm ein einfaches und selbstbestimmtes Leben im Einklang mit der Natur. Allerdings ist das Leben oben am Blumenberg kein Idyll, sondern gezeichnet von schwerer Arbeit, kalten Wintern und wenig Essen. Mit der Zeit werden die Berge und Tiere zu Mares neuer Heimat. Von der Umwelt abgeschieden haust die eigensinnige Mare allein auf ihrer Alm. Die Menschen erzählen ihr von den Ereignissen der Welt, die die Berge nicht erreichen. Alles um sie herum verändert sich. Der Krieg kommt auch in das Gebirge. Es gibt Streitereien wegen Gebietsansprüchen und Almverteilungen. Der Luxus der Nachkriegszeit erobert die Alpen. Mit der Zeit erkennt Mare, dass das Vertraute mehr und mehr verschwindet. Aber von alldem lässt sie sich nicht einschüchtern. Die Sennerin ist dankbar für ihr kleines Reich und gibt dieses um keinen Preis auf. Krieg, Modernität der Neuzeit (Infrastruktur, Tourismus), Unwetter und der Kampf mit anderen Menschen bringen sie nicht dazu, ihre geliebte Alm zu verlassen. Denn ein schöneres Leben kann sich Mare nicht vorstellen. „...gibt nix Besseres für mi auf derer Welt. So frei und dem Himmi so nah." 

Hansjörg Auer: Südwand

Autobiographie

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Durchschnittliche Menschen bringen Durchschnittliches zuwege. Für inspirierende Extremleistungen braucht es manchmal ein Qäntchen Wahnsinn. Hansjörg Auer hat davon einen großen Schlag abbekommen – und erzählt darüber in schonungsloser Offenheit. Biographien sind immer eine Chance: darauf, außergewöhnliche Menschen und ihre Antriebe kennen- und verstehen zu lernen. Oft wird dieses Potenzial verschenkt, wenn die Autoren in (Selbst-)Beweihräucherung und Heldentum versinken. Umso schöner, wenn eine Autobiographie den Eindruck vermittelt, dass hier jemand sich um Ehrlichkeit bemüht hat – sich selbst wie den Lesern gegenüber. Hansjörg Auer geht diesen Weg mit großem Mut, ähnlich wie bei seiner Free-Solo-Begehung des „Weg durch den Fisch“ an der Marmolada-Südwand. 

Peter Brunnert: Bernd Arnold – Ein Grenzgang

Biographie

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In seinem jüngsten Buch begibt sich Peter Brunnert mit Bernd Arnold auf spannungsreiche Grenzgänge. Unbeachtet von den übrigen Passanten liegt ein Mann sterbend auf einer Straße im pakistanischen Lahore. Die Teilnehmer der DAV Trango Expedition 1988, unter ihnen die Ausnahmekletterer Kurt Albert und Wolfgang Güllich, beobachten das Geschehen mit Entsetzen. „Ich fürchte, wir können nichts für ihn tun“, stellt der Expeditionsarzt resigniert fest. Das ist eine der Schlüsselszenen im neuen Buch von Peter Brunnert. Wochen später nämlich verweigert ein Offizier der pakistanischen Armee ähnlich fatalistisch die Bitte um einen lebensrettenden Hubschraubereinsatz für den schwerverletzten Bergsteiger Bernd Arnold: „Nein, das ist unmöglich.“ Der Deutsche indes hat Glück, und das nicht nur in dieser Situation.   

Alexander Schiebel: Das Wunder von Mals

Dokumentation

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Was als Reportage beginnt, wird zu einem realen Krimi, in den der Autor selbst verwickelt ist: der Kampf einer unbeugsamen Gemeinde gegen eine übermächtige Allianz aus Bauernbund, Landesregierung und Agrarindustrie. Man meint, es müsste so einfach sein: Wenn eine Gemeinde wünscht, dass ihre Kinder nicht durch Rückstände giftiger Insektenvernichtungsmittel krank werden, und sich mit großer Mehrheit für einen Ausstieg aus der Pestizid-Landwirtschaft ausspricht, sollten die Weichen in eine gesunde Zukunft gestellt sein. Von wegen! Die Südtiroler Landesregierung spielt alle denkbaren Machtmittel gegen die Initiative aus – und ob der Geschichte irgendwann ein gutes Ende beschert sein wird, steht in den Sternen. 

Irmgard Braun: Verraten

Bergkrimi

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Wer hat den Geschäftsführer der Outdoor-Ladenkette mit einem Beil erschlagen? Gleich mehrere Gäste der Sommerparty hatten ein Motiv. Monika Trautner und ihr Enkel Liam ermitteln – und geraten selber in Gefahr. Schon den vierten Bergkrimi legt Irmgard Braun – auch Autorin bei DAV Panorama – im Rother Verlag vor. Der zweite mit der Protagonistin Monika Trautner: einer resoluten und intelligenten Frau, die zeigt, dass Alter nicht vor Klettern schützt. Die Mutter des Mordopfers engagiert Moni, um den Täter zu entlarven. Die Ermittlungen führen die Rentner-Detektivin und ihren assistierenden Enkel in die Berge rund um den Tegernsee, wo der Mord geschah, aber auch in die Dolomiten, an den Gardasee und in den Frankenjura – wo sich Kletterer eben so herumtreiben. Und wie sich jemand angesichts alpiner Gefahren verhält, verrät manches über den Charakter. Aber es sind eben auch Gefahren – so ist Monis und Liams Job auch für die Leser spannend. Doch mit klugen Fragen, humorvoller Hartnäckigkeit und einem bisschen Glück nähern sie sich dem Geheimnis… 

Sweetsticks Stockwappen 3er Box

Rückkehr eines Klassikers!

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