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Dayrider

... biken nicht nach dem Sandmännchen.

 

Die Dämmerungsphase ist für Wildtiere die Zeit der Nahrungsaufnahme. Fahre daher nur bei Tageslicht, um Störungen zu vermeiden. Nähere dich Tieren im Schritttempo und schließe Weidezäune nach der Durchfahrt.

 

Geben wir es zu: Geträumt wird in der Nacht, gefahren wird am Tag! Als Dayrider gehen wir mit gutem Beispiel voran. Schließlich werden wir selbst auch nur ungern beim Essen gestört oder aus einem Nickerchen gerissen. Dort, wo wir unsere Freizeit verbringen, ist für viele Tiere Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer zugleich. Gönnen wir ihnen etwas Privatsphäre! Am besten plant der Dayrider seine Tour so, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit beendet ist. Gerade in den Sommermonaten bleibt ohnehin genug Zeit für ausgedehnte Fahrten.

Aber auch tagsüber kann es vorkommen, dass es tierische Begegnungen gibt. Gerade in den Bergen, wo Flächen als Viehweide genutzt werden, ist es möglich, dass Tiere unseren Weg kreuzen. Der Dayrider weiß natürlich, was das bedeutet: Tempo runter, behutsam fahren und annähern. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Nachwuchs mit auf der Weide steht.

 

Wie auch daheim machen wir als Dayrider die Türen hinter uns zu. Durch das Schließen der Gatter nach der Durchfahrt können die Weideeinrichtungen ihren Zweck erfüllen. Da es ganz unterschiedliche Formen von Durchlässen und Übergängen gibt, kann es sein, dass das Bike auch mal getragen oder darüber gehoben werden muss, ohne diese Begrenzungen zu beschädigen.

Für den Dayrider macht es keinen Unterschied, ob er vor Ort daheim ist oder eine längere Anreise hinter sich hat: Die Spielregeln sind die gleichen - auch wenn er sich besonders gut auskennt und jede Kuh beim Namen kennt.