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Wald-Wild-Schongebiete

Wer im winterlichen Gebirge mit Tourenski oder auf Schneeschuhen unterwegs ist, sollte unbedingt Rücksicht auf die Natur nehmen.

Für die Tiere, die im Bergwald und an der Waldgrenze leben, sind besonders die Wintermonate eine harte Zeit. Raufußhühner sind beispielsweise auf bestimmte, eng begrenzte Überwinterungsgebiete angewiesen, da sie nur durch ihre spezielle Anpassung und extreme Energieeinsparung überleben. Teile dieser Überwinterungsgebiete werden deshalb als Wald-Wild-Schongebiete  ausgewiesen. Dort können die Raufußhühner und andere Wildtiere vor Störungen und Beeinträchtigungen durch Wintersportler in ihrem Lebensraum bewahrt und das Fortbestehen ihrer Art geschützt werden.

 

Tiere haben Vorrang

Durch die Ausweisung von Wald-Wild-Schongebieten und anderen Schutzzonen werden Bereiche festgelegt, in denen die Bedürfnisse der Tiere Vorrang haben. Das Skitouren- und Schneeschuhgehen ist dort nicht naturverträglich. Es handelt sich zumeist um besonders sensible Bereiche, in denen eine Störung der Wildtiere nicht ohne Folgen bleibt. Hinweise diese ausgeschilderten Gebiete zu meiden, sind demzufolge notwendig, um den besonderen Schutz für Flora und Fauna zu gewährleisten. 

 

 

Schutzgebiete haben Vorrang

Wald-Wild-Schongebiete und alle anderen Schutzgebiete sollten als Rückzugsräume für Wildtiere Vorrang vor Wintersportaktivitäten, wie Skitouren und Schneeschuhgehen, haben und trotz Nutzungseinschränkungen respektiert werden. 

Mit den „Natürlich auf Tour“- Routen werden Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und die naturräumlichen Einschränkungen möglichst gering gehalten. Schließlich bietet die Winterlandschaft genug Platz, damit Mensch und Tier ihre Freiräume gemeinsam nutzen können.