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So schmecken die Berge - auch daheim!

Hüttenrezepte zum Nachkochen

24.10.2018, 08:59 Uhr

 

Jeder kennt es, nach einer langen Bergtour oder einem Skitag auf einer Hütte einzukehren, ist immer ein Erlebnis. Abgerundet wird der Tag mit dem super Hüttenessen, das in der Höhe immer besser schmeckt als zu Hause.

 

Wer davon einfach nicht genug bekommt, kann sich unser neues Mini - Rezeptbuch der Inititative „So schmecken die Berge“ herunterladen und so zu Hause das "Hüttenfeeling" selber nach kochen.

 

Hier findet jeder etwas, egal ob man auf Suppen, Herzhaftes oder süße Speisen steht, von der Bergkräuter-Limo über Schlipfkrapfen bis hin zu Moosbeernocken und Mohnkuchen ist alles zu finden. Diese ausgefuchsten Kreationen, mit Zutaten ausschließlich aus der Region, werden hier einfach beschrieben und die Zutatenangaben der Rezepte sind auf kleine Mengen heruntergebrochen.

 

Ein Muss für jeden Hüttenliebhaber.

 

Lasst es euch schmecken!

 

Mohnkuchen von der Brunnsteinhütte

Süße Sünde – Dessertrezepte aus Alpenvereinshütten

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Süß, frisch und lecker – Mohnkuchen. Diese kleine Leckerei gibt es auf der gemütlichen Brunnsteinhütte im wunderschönen Karwendel bei Mittenwald auf 1523m. Die Hütte ist ein optimales Ausflugsziel für eine kleine Wanderung und ideal für Kinder. Der Hüttenwirt Hans-Peter ist schon seit mehr als 35 Jahren Hüttenwirt auf der Brunnsteinhütte, also ein echtes Urgestein. Er und sein Team haben ein enorm großes Umweltbewusstsein, deshalb ist die Hütte schon seit 2003 Teil der Initiative So schmecken die Berge. „Bei jedem Gericht kann ich dir sagen, woher was kommt“ sagt Hans-Peter.  Hier oben werden so gut es geht nur regionale Produkte verwendet. Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann gleich mit dem Backen beginnen. 

Bergkräuterlimonade

"So schmecken die Berge" - Erfrischungsgetränk

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Hüttenrezept für heiße Tage: Limonade mit frischen Bergkräutern Wenn die Temperaturanzeige wieder einmal in die Höhe schießt, gilt das Motto: „Viel trinken!“. Solltet ihr dabei mal Abwechslung zu Wasser und Tee brauchen, probiert ihr am besten die Bergkräuterlimonade von der Freiburger Hütte. 

Kaiserschmarrn von der Ludwigsburger Hütte

Süße Sünde – Dessertrezepte aus Alpenvereinshütten

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Süße Sünde – Dessertrezepte aus Alpenvereinshütten Welcher Bergsteiger kennt ihn nicht – den Kaiserschmarrn. Auch wenn sich manche noch darüber streiten, ob es nun eine Nachspeise oder doch eine ordentliche Hauptmahlzeit ist, sind sich wohl alle darüber einig, wo der „Kaiser“ am besten schmeckt: Nämlich in der Höhe! Die Ludwigsburger Hütte, seit 2015 bei der Kampagne „So schmecken die Berge“ mit an Bord, ist dabei ein Geheimtipp für Kaiserschmarrn-Liebhaber. Wirtin Anja verwendet ausschließlich regionale Produkte, natürlich auch für den Kaiserschmarrn, den „unser Küchenchef Oliver persönlich zubereitet“, wie sie erklärt. Wenn ihr nun Hunger auf diese leckere Nachspeise bekommen habt, dann könnt ihr sie mit unten stehendem Rezept einfach nachkochen.  

Moosbeernocken vom Hallerangerhaus

Süße Sünde – Dessertrezepte aus Alpenvereinshütten

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Süße Sünde – Dessertrezepte aus Alpenvereinshütten Das Moosbeernocken-Rezept kommt vom schönen Hallerangerhaus im Karwendel. Hauptzutat, wie der Name bereits verrät, ist die Moosbeere (=Heidelbeere). Besonders lecker wird diese Nachspeise mit frischen Beeren, welche man am besten im Wald pflückt. Reif sind die kleinen Früchte im Spätsommer. Für Kerstin und Thomas, die begeisterten Hüttenwirte, ist das Rezept etwas Besonderes, da sie es schon seit ihrer Kindheit kennen und heute noch gerne essen. Seit vier Jahren ist das Hallerangerhaus übrigens Teil der Kampagne „So schmecken die Berge“ und selbstgepflückte Zutaten werden dabei gerne gesehen. Wenn ihr nun auch Lust darauf bekommen habt, probiert das Rezept einfach aus.  

Brennnesselknödel mit Salbeibutter

Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten

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Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten Als Wunderpflanze bezeichnen sie viele, denn sie soll sowohl die Gesundheit des Menschen stärken, als auch für Pflanzen äußerst hilfreich sein – die Brennnessel. Für das nächste Rezept ist die Brennnessel eine der Hauptzutaten. Selten bekommt man solch spezielle Gerichte auf einer Berghütte serviert. Christian, Wirt der schön gelegenen Weilheimer Hütte, macht es möglich. „Sammeln sollte man die Brennnesseln im Frühjahr, wenn sie noch jung sind“, meint er. Und an mangelnder Verfügbarkeit dieser Pflanze sollte es nicht scheitern. 2003 hat sich Christian der „So schmecken die Berge“-Kampagne angeschlossen und lebt den Regionalitätsgedanken  sichtlich mit seinen Gerichten. Wenn ihr auch Lust zum Sammeln und Kochen bekommen habt, gibt’s das Rezept für euch unten: 

Rote-Beete-Knödel

Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten

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Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten Ein weniger bekanntes, dafür umso farbenfroheres Gericht kommt von den Geraer Hütte in den Zillertaler Alpen: Die Rote-Beete-Knödel, oder im Tiroler Dialekt auch Rhonenknödel genannt. Wirt Artur ist sehr froh, sie in seine Speisekarte aufgenommen zu haben, wegen der "wunderbar erdigen Note und weil sie sehr gut ankommen". Außerdem schätzt er Tradition und Regionalität auf den Berghütten sehr und ist deshalb mit ganzem Herzen bei der Kampagne „So schmecken die Berge“ dabei. Mit Kaas- oder Spinatknödel lassen sich die „Rhonenknödel“ übrigens wunderbar kombinieren. Wenn ihr Lust bekommen habt, dann kocht die stechend roten Knödel doch selber nach – Rezept findet ihr unten. 

Speckknödelsuppe

Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten

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Runde Sache - Knödelrezepte aus Alpenvereinshütten Wenn ein Wanderer die Hüttenwirte Iris und Simon fragt, welche stärkende Mahlzeit sie nach einer anstrengenden Bergtour empfehlen, könnte er als Antwort „a Speckknödelsuppe“ bekommen - ein weiterer Klassiker unter den Knödelrezepten. Auf der Heinrich-Hüter-Hütte kochen sie dieses leckere Gericht und auf die Frage, wieso sie bei „So schmecken die Berge“ mitmachen, antworten die Wirtsleute: „Weil es einfach Freude macht, mit guten Produkten von der Alm und vom Bauer zu kochen“. Und Freude macht das sicherlich auch den Bauern vor Ort, für die regionale Kreisläufe äußerst wichtig sind. Also: Seid ihr gerade nicht im Rätikon unterwegs, so könnt ihr mit diesem Rezept auch Daheim eine stärkende Mahlzeit herbeizaubern – Viel Spaß. 

Schlipfkrapfen

Großer Hunger - deftige Rezepte aus Alpenvereinshütten

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Großer Hunger - deftige Rezepte aus Alpenvereinshütten Schlipfkrapfen (manchmal auch Schlutzkrapfen) nennt man diese deftige Speise. Dieses Rezept mit dem etwas seltsam klingenden Namen kommt von der schönen Tölzer Hütte im Karwendel. Da Schlipfkrapfen selten auf Hütten angeboten werden, hat sie Margot in die Speisekarte integriert. Das Rezept stammt von ihr selber und es soll eine Alternative zu klassischen Speisen darstellen, zur „Alltagsgastronomie“ wie sie sagt. Dass die Zutaten aus der Region kommen, ist selbstverständlich bei „So schmecken die Berge“ – aber auch das Gericht selber ist ein typisch regionales. Probiert es einfach aus, das Rezept findet ihr unterhalb.   

Oberettesnudeln

Großer Hunger - deftige Rezepte aus Alpenvereinshütten

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Großer Hunger - deftige Rezepte aus Alpenvereinshütten Dieses wunderbare Nudelgericht findet ihr in Südtirol. Auf der Oberetteshütte (2.680m) um genau zu sein, auf der mit vielen heimischen Kräutern gearbeitet wird, unter anderem der Schafgarbe. Wenig beachtet und meist eher als Unkraut angesehen, verleiht es Gerichten durch seinen würzigen Geschmack eine spezielle Note – also genau richtig bei „So schmecken die Berge“. Karin und Edwin heißen die Wirtsleute und für sie ist der Bezug von Lebensmitteln aus dem Tal „ganz logisch und selbstverständlich“. Schließlich werden dabei ansässige Bauern unterstützt, was schon Grund genug sein muss. Rezept und Zubereitung findet ihr unten. 

Graukäsesuppe vom Friesenberghaus

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten Dieses Suppenrezept kommt vom schönen Friesenberghaus in den Zillertaler Alpen. Auf knapp 2.500m Seehöhe wird hier die Zillertaler Graukäsesuppe gekocht. Florian, dem Hüttenwirt, liegt die regionale Esskultur sehr am Herzen: „Der lokale Einkauf sichert Arbeitsplätze vor Ort und trägt zum Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft bei“. Deshalb ist er seit 2013 auch bei der Kampagne „So schmecken die Berge“ mit an Bord. Die Zubereitung für das typische Zillertaler Gericht findet ihr hier. 

Gulaschsuppe vom Württemberger Haus

Heiße Liebe - Suppen aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten Aus der Reihe „Heiße Liebe – Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten“ haben wir für euch ein Rezept vom Württemberger Haus. Tief in den Lechtaler Alpen liegt die schöne Hütte, der Zustieg ist relativ lang und kann schon mal eine Herausforderung für Ungeübte darstellen. Doch am Ende warten zwei ambitionierte Hüttenwirte mit schmackhaften, regionalen Gerichten auf der Speisekarte. Mirjam und Harald heißen die Gastgeber und seit letztem Jahr sind sie mit vollem Herzblut bei der der Alpenvereins-Kampagne „So schmecken die Berge“ dabei. Sie finden: „...unsere Gäste sollten Bescheid wissen, dass hier wirklich heimisch gekocht wird und man heimische Getränke anbietet“. Und deshalb bieten sie ihren Gästen unter anderem, trotz schwierigen Lieferwegen zur Hütte, eine hausgemachte Gulaschsuppe an. Und das Rezept dafür findet ihr hier. 

Gerstensuppe vom Staufner Haus

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

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Heiße Liebe - Suppen aus Alpenvereinshütten Das auf 1.634m Seehöhe gelegene Staufner Haus befindet sich im schönen Allgäu, ganz in der Nähe der Grenze zu Österreich. Hier werden das ganze Jahr über Gäste empfangen, mit Ausnahme der Zwischensaisonen April und November/Dezember. Wirt Christoph, der schon seit 2008 bei "So schmecken die Berge" dabei ist, war für längere Zeit in der Schweiz tätig und wurde von der dortigen Hüttenküche stark inspieriert. Deshalb war ihm klar, sollte er einmal selber eine Hütte bewirtschaften, darf eines nicht fehlen – die Gerstensuppe. Da wunderbar im Geschmack und wahrlich nahrhaft, wollte er euch dieses Rezept nicht vorenthalten.