Wiederbefüllbare Trinkflaschen aus dem DAV-Shop
Wiederbefüllbare Trinkflaschen: Viel mehr als nur ein Trend! Foto: DAV Shop
Klimafreundlicher Konsum

Glas, Plastik oder Edelstahl?

Eine Flasche Wasser haben wir fast immer im Rucksack. Doch welches Material ist am umwelt- und klimafreundlichsten? Ist es die Glasflasche, die Edelstahl-Trinkflasche oder vielleicht sogar die PET-Flasche?

Entscheidend für die Ökobilanz der Getränkeverpackung ist die Wiederverwendbarkeit. Glasflaschen werden im Schnitt 50 Mal wiederbefüllt, haben aber ein größeres Transportgewicht als PET-Mehrwegflaschen (ca. 25 Befüllungen), sodass sie in ihrer Bilanz ähnlich gut bewertet werden. Außerdem hängt die Ökobilanz stark vom Transportweg ab. Je näher die Quelle und der Abfüller, desto besser die Bilanz. PET-Einwegflaschen dagegen können nicht wiederbefüllt werden, legen durchschnittlich doppelt so viel Transportstrecke zurück und die Wiederverwendung des zu Granulat geschredderten Plastiks ist nur bedingt möglich.

Fazit

Getränke in Mehrwegflaschen sind am umweltfreundlichsten. Nur ist aufgrund der fehlenden Kennzeichnungspflicht nicht immer ein Unterschied zwischen PET-Einweg- und Mehrwegflaschen auszumachen. Die Regel „Pfandflaschen sind immer Mehrwegflaschen“ gilt schon seit 2006 nicht mehr.

  • Für den Alltagsgebrauch ist die Entscheidung zwischen PET-Mehrweg- oder Glasflasche eine reine Geschmacksfrage. Zwar wird im Zusammenhang mit PET-Flaschen oft von der Verwendung von Acetaldehyd gesprochen. Eine gesundheitliche Gefährdung ist aber unwahrscheinlich, weil die Belastung weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt.

  • Was den Einsatz in den Bergen angeht, sind Flaschen aus Edelstahl die beste Option. Sie sind leicht, unzerbrechlich und haben eine enorm hohe Lebenszeit. Außerdem sind sie lebensmittelecht, rostfrei und enthalten keine ungesunden Stoffe wie z. B. der Weich- und Hartmacher Bisphenol-A (BPA), der in vielen Plastikflaschen vorkommt.