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Vogel des Jahres 2021

03.02.2021, 08:48 Uhr

Noch bis zum 19. März könnt ihr abstimmen: Welcher ist euer Vogel des Jahres? Blaumeise, Eisvogel oder Feldlerche? Im Anschluss wird der Sieger live während einer virtuellen „VogelWahlparty“ verkündet.

Ziel der Wahl ist es, auf die schützenswerte Vielfalt unserer heimischen Vogelwelt aufmerksam zu machen und von der Politik einen verantwortungsvollen Umgang mit den gefährdeten Vogelarten einzufordern. Besonders in diesem Jahr: Zum 50. Jubiläum ist die Wahl zum ersten Mal öffentlich, das heißt jede und jeder kann ihre oder seine Stimme einbringen. Der „Vogel des Jahres“ wurde seit 1971 durch ein Gremium aus Vertretern von NABU und LBV gekürt.

 

Die Qual der Wahl

Wer sich nicht entscheiden kann, findet auf der Webseite sowohl die wichtigsten Fakten über die gefiederten Kandidaten als auch Wahlprogramme und Wahlplakate zu den Nominierten: Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe. Die zur Wahl stehenden Vogelarten sind aus der Vorwahlphase zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember 2020 hervorgegangen. Fast 130.000 Menschen wählten aus 307 heimischen Brutvogelarten und den wichtigsten Gastvogelarten. In ihren Wahlprogrammen werben die Top-Ten-Kandidaten für den Schutz ihrer Art. Unter www.vogeldesjahres.de könnt ihr eurem Favoriten bis zum 19. März eure Stimme geben. 

 

Die Auswahl setzt sich aus fünf ungefährdeten und vier gefährdeten Arten sowie eine Art in der Vorwarnkategorie der Roten Liste zusammen. Rund die Hälfte sind bekannte und beliebte Garten- und Siedlungsvögel. Aber auch stark bedrohte Agrarvögel wie Kiebitz und Feldlerche haben es in die Top Ten geschafft. Der seltene, aber aktuell nicht bedrohte Eisvogel und der als Brutvogel kürzlich aus Deutschland verschwundene Goldregenpfeifer komplettieren die Auswahl. Die Rauchschwalbe repräsentiert die weit reisenden Zugvögel, die mit besonders starken Bestandsrückgängen zu kämpfen haben.