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Die wichtigsten Informationen im Überblick

Wer sind die Träger?

Deutscher Alpenverein, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Bayerisches Landesamt für Umwelt

 

Was ist das Ziel?

Einen effektiven Beitrag zum Arten- und Biotopschutz leisten. Insbesondere sollen die Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Raufußhühnerarten Auerhuhn und Birkhuhn sowie der stark gefährdeten Alpenschneehühner geschützt werden.

 

Seit wann gibt es das Projekt?

Seit 1995

 

Wo?

Im bayerischen Alpenraum und angrenzenden Tourengebieten Österreichs an rund 180 häufig begangenen Bergen

 

Was sind die Maßnahmen?

Die Ausweisung von rund 500 Aufstiegs- und Abfahrtsrouten sowie von Wald-Wild-Schongebiete, die nicht betreten werden sollen.

 

Wie ist man vorgegangen?

In den vergangenen gut 20 Jahren haben rund 150 Exkursionen vor Ort und im Winter stattgefunden. In der Regel kamen 10 bis 30 Wintersportler, Wildbiologen, Gebietskenner, DAV-Sektionenvertreter, Behördenvertreter, Förster und Jäger zusammen und haben Routen und Schutzgebiete erarbeitet.

 

Was ist das Ergebnis?

Alle klassischen Skitouren- und Schneeschuhziele sind erhalten geblieben. Die Wintersportler müssen nur auf etwa ein Fünftel der üblicherweise begangenen oder befahrenen Flächen verzichten.

 

Wo sind die Ergebnisse sichtbar?

Auf den topografischen Karten des DAV aus der Serie "BY", vor Ort auf Tafeln und Schildern, in Skitourenführern mit dem Gütesiegel "Naturverträgliche Skitouren" sowie unter alpenvereinaktiv.com. Nähere Infos zu den einzelnen Medien findest du unter Touren.

 

 

Wie verbindlich sind die Routen und Schutzgebiete?

Das Projekt basiert auf Freiwilligkeit; behördlicherseits verhängte Verbote sind allerdings nicht ausgeschlossen. Für die Zukunft des Skitouren- und Schneeschuhgehens ist es deshalb umso wichtiger, dass sich die Aktiven an die Regelungen halten!