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Wasser in den Alpen

Flüsse und Bäche beeinflussen in besonderem Maß das Relief der Gebirgslandschaft.

Das Wasser der Alpen speist die großen Flüsse Po, Rhône, Rhein und Donau. Die Rhône entspringt im Talschluss des Wallis, nur wenige Kilometer von der Rheinquelle entfernt. In den Po entwässern fast alle Flüsse südlich des Alpenhauptkamms. Der Inn entspringt erstaunlich weit südlich im Engadin und mündet, wie auch die Drau und ihre Zuflüsse, in die Donau.

Die Wassermenge, die durch Gebirgsbäche und -flüsse in Richtung der großen Ströme des Flachlands fließt, ist stark von der Jahreszeit abhängig. Im Winter wird das Wasser als Schnee gebunden, um dann mit der Schneeschmelze in großen Mengen abzufließen. Da die Hochgebirgsböden wenig Speichervermögen besitzen, fließt das Wasser fast ungehindert ab. Wenn dazu starke Niederschläge kommen, kann dies zu katastrophalen Hochwässern und Murenabgängen führen.

 

Wasserkraft

Auch in den Alpen hat die vielfältige Nutzung des Wassers nicht halt gemacht. Unzählige Staustufen an den Flüssen ermöglichen die Wasserkraftnutzung. Die Errichtung von Dämmen und die anschließende Überflutung alpiner Hochtäler ermöglichen den Betrieb von Pumpspeicherkraften für Spitzenstrom. Die wenigen noch verbliebenen Wildflüsse, beispielsweise die Obere Isar oder der Tagliamento in Italien gilt es unbedingt zu erhalten.

 

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