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Landtagsentscheidung über Bayerischen Alpenplan - ein Tag voller Proteste

09.11.2017, 10:37 Uhr

Kurz bevor im Landtag die Debatte um die Änderung des Alpenplans begann, bezogen die Naturschutzverbände noch einmal Position.

Künftig soll dieser seit 45 Jahren unverändert wirksame Garant für die Bewahrung des Alpenraums wirtschaftlichen Interessen angepasst werden können. Grund für die beschlossene Änderung ist eine geplante Skischaukel am 1787 Meter hohen Riedberger Horn in den Allgäuer Alpen.

 

Theater vor dem Landtag

In einem kleinen Theaterstück feierten der "Ministerpräsident Horst Seehofer", der "Heimatminister Markus Söder" und der "Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer" den Verbau des Riedberger Horns mit neuen Liftanlagen, Speicherbecken und Schneekanonen. Die heute im Landtag debattierte Änderung des Alpenplans zielt drauf ab, die umstrittene Skiverbindung Balderschwang-Grasgehren möglich zu machen. Die Verbände hoffen weiterhin, dass das Theater nicht Wirklichkeit wird.

 

Letzter Appell der Naturschutzverbände

Die Aktion des Bund Naturschutz wurde von zahlreichen Verbänden unterstützt: CIPRA Deutschland, Landesbund für Vogelschutz, Deutscher Alpenverein, NaturFreunde, Verein zum Schutz der Bergwelt, Mountain Wilderness, Jugend des Bund Naturschutzes, Jugend des Deutschen Alpenvereins, Aktionsgemeinschaft zum Schutz der Saalforste und des Sonntagshorns.

 

Weiter Infos: alpenverein.de/alpenplan