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Konsum: Geht es auch ökologisch, fair und sozial?

Seit einigen Jahren sorgt das Thema Nachhaltigkeit auch in der Outdoor-Branche für viel Wirbel. Einerseits haben Hersteller festgestellt, dass Kunden zunehmend auf ökologische und soziale Aspekte bei der Herstellung von Outdoor-Produkten achten. Andererseits ist insbesondere der Einsatz giftiger Chemikalien (z. B. per- und polyfluorierte Chemikalien – PFC) bei der Produktion nach wie vor ein großes Streitthema. Die problematischen Stoffe können nicht abgebaut werden und sind deshalb vom Umweltbundesamt als nicht umweltverträglich eingestuft.

Worauf sollte man beim Einkauf achten?

  • Langlebigkeit: ein langer Produktlebenszyklus ist der einfachste Beitrag zum Ressourcenschutz.
  • nach PFC-freien Produkten fragen - es gibt bereits Alternativen.
  • Eigene Kaufentscheidung kritisch hinterfragen. Brauche ich wirklich eine 30 Meter Wassersäule für meine Aktivitäten? Brauche ich die neue Kollektion oder bin ich eigentlich gut ausgestattet?
  • Das Label der Fair Wear Foundation (FWF) bedeutet, dass sich der Hersteller für die Verbesserung der Produktionsbedingungen einsetzt (u. a. keine Kinderarbeit, Existenzlohn, keine exzessiven Überstunden sowie Zwangsarbeit).
  • Wer möglichst umweltfreundlich hergestellte Outdoor-Produkte haben möchte, sollte auf das „bluesign“-Label achten. Es zertifiziert den geringstmöglichen Einsatz umwelt- und gesundheitsschädlicher Chemikalien in der Produktion.

 

Neben der Kaufentscheidung ist auch die richtige Pflege von zentraler Bedeutung für die Langlebigkeit der Produkte.