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Nationalpark-Gemeinde am Fuße des Watzmanns

Das erste Bergsteigerdorf Deutschlands liegt am Fuße des Watzmanns, hat den einzigen Alpennationalpark Deutschlands vor der Nase und die Ramsauer haben nichts anderes im Sinn als ihre Heimat und Traditionen zu bewahren.

Natur, Kultur und Regionalität hat im Bergsteigerdorf Vorrang

Mit dieser Auszeichnung übernimmt die Ramsau eine wichtige Vorreiterrolle im bayerischen Alpenraum ein: die Aufnahme verpflichtet zur Förderung von sanften Tourismusformen und den Verzicht auf ressourcenintensive Tourismusformen. Alternativen sollen geschaffen werden, Kultur und Brauchtum sollen erhalten bleiben und der Erhalt der alpinen Natur- und Kulturlandschaft hat oberste Priorität!

Gegebenenfalls muss auf die ein oder andere Entwicklung verzichtet werden.

 

Was genau macht Ramsau zum Bergsteigerdorf?

Die grundsätzliche Entscheidung mit der Ramsau den Schritt zur Inernationalisierung der Bergsteigerdörfer zu gehen, beruht maßgeblich auf den strikten Kriterien und Leitlinien der Initiative. Diese konnte die Ramsau alle erfüllen.

Ein Bergsteigerdorf darf beispielweise höchstens 2.500 Einwohner haben und mindestens ein Fünftel seiner Fläche muss als Schutzgebiet ausgewiesen sein.

Kein Problem für Ramsau, liegen doch 2/3 seiner insgesamt 130 km² Gemeindefläche im Nationalpark Berchtesgaden, des einzigen deutschen Nationalparks in den Alpen. Mit seinen ca. 1.800 Einwohnern weist Ramsau einen klaren Charakter als alpines Dorf mit gelebtem Brauchtum und althergebrachten Traditionen auf.

 

Umgeben von Watzmann, Hochkalter, Reiteralm und Lattengebirge bieten die zahlreichen Wanderungen und Bergtouren ein hervorragendes Angebot für naturnahen Tourismus in alpiner Umgebung. Die Ramsau ist daher idealer Ausgangspunkt für jede alpine Disziplin: leichte Tal- und Bergwanderungen, (mehr-)tagesfüllende Bergtouren, Sport- und Alpinklettern im Blaueiskar, Bouldern, Skitouren, Winterwandern und Schneeschuhtouren.

Eine Auswahl der schönsten Touren sind in der Einzelbroschüre beschrieben.

 

 

"Auf der Grundlage der Alpenkonvention geht die Ramsau einen konsequenten Weg zum Schutz ihrer Landschaft und Umwelt. Dabei geht es auch ganz wesentlich um die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des naturnahen Tourismus im Alpenraum und um die Qualitätsförderung", so Fritz Rasp, Geschäftsführer der Tourist-Information Ramsau.

 

Klares Bekenntnis der Ramsauer und Ramsauerinnen

Neben den messbaren und "harten" Kriterien, spielen andere Grundvorraussetzungen eine entscheidende Rolle. Diese sind "leider" oder besser gesagt zum Glück nicht in Zahlen und Grenzwerten erfassbar.

 

"Ein Stück Alpinkompetenz  steckt in der Ramsau in jedem Einheimischen..." sagt Bürgermeister Herbert Gschoßmann über seine Gemeinde.

Und damit soll er Recht behalten: geradezu "bergnarrisch" sind die Ramsauer, und lieben IHREN Berg, den Watzmann. Obwohl die Berge für die Ramsauer absoluter Alltag sind, können sie vom Anblick der Berchtesgadener Alpen und den aufregenden Touren nicht genug bekommen.

Genau diese Leidenschaft für die Natur und den Bergsport wird in der Ramsau dem Gast direkt vermittelt, und das spürt man im Tal!
 

 

Nur ein Siegel? Viel mehr eine Lebenseinstellung...

"Um das Prädikat „Bergsteigerdorf“ zu erlangen, mussten wir uns nicht verbiegen. Sanfter Tourismus ist ein Synonym für Ramsau. Bei uns ist kein Platz für Schneekanonen oder Massen- und Eventtourismus. Dafür haben wir Platz für Bewegung aus eigener Kraft", so Bürgermeister Herbert Gschoßmann)

 

 

 

 

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