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Von CO2-Äquivalenten bis zum Verursacherprinzip

Ein Glossar zum Klimaschutz im DAV

03.08.2022, 13:30 Uhr

Deutschland soll bis spätestens 2045 klimaneutral sein, der DAV hat sich dieses Ziel für 2030 gesetzt, manche Unternehmen oder Produkte gelten schon jetzt als klimaneutral. Was bedeutet das denn eigentlich? Und was steckt dahinter? Unser Glossar soll ein wenig mehr Licht in den Dschungel der Begrifflichkeiten bringen.

  • CO2-Äquivalente

    Das CO2-Äquivalent ist eine Maßzahl, die beschreibt, welchen Einfluss ein Gas im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid (CO2) auf den Klimawandel hat:

    • CO2-Äquivalent von CO2 = 1, weil genau ein CO2-Molekül die Klimawirkung von einem CO2-Molekül abbildet

    • CO2-Äquivalent von Methan = 28. Das bedeutet, der Einfluss eines Methan-Moleküls auf das Klima entspricht dem Einfluss von 28 CO2-Molekülen. Betrachtet man also die dieselbe Menge Methan wie CO2, ist das Methan 28-Mal klimaschädlicher als das CO2.

    Das CO2-Äquivalent wird deshalb auch als Treibhauspotenzial oder Global Warming Potential (GWP) bezeichnet, weil es angibt wie klimaschädlich ein Gas im Vergleich zu CO2 ist.

     

    CO2-Äquivalente sind außerdem eine Einheit, um die Menge an Emissionen konkret als Zahl zu benennen und so die Wirkung der unterschiedlichen Emissionen auf den Klimawandel vergleichen zu können. Emissionen werden immer dann als CO2-Äquivalente angegeben, wenn die Klimawirkung mehrerer Treibhausgase zusammengefasst oder verglichen werden soll.

     
  • CO2-Fußabdruck

    Der CO2-Fußabdruck beschreibt die Menge an Treibhausgasen, die eine Person, ein Unternehmen, ein Produkt oder eine andere Einheit in einem bestimmten Zeitraum, meistens pro Jahr, verursacht.

     

    Auch im DAV ermitteln wir ab 2022 unseren CO2-Fußabdruck durch die Emissionsbilanzierung. So wissen wir genau, wie viele Emissionen in welchen Bereichen der Verbandsarbeit auf unser Konto gehen und wo wir für Klimaschutzmaßnahmen ansetzen können. Im DAV berücksichtigen wir dabei allerdings nicht nur CO2, sondern alle sechs im Kyoto-Protokoll festgelegten Emissionen. Durch Vermeidung, Reduktion und zuletzt Kompensation wollen wir unseren Fußabdruck bis 2030 auf Null bringen.

     
  • CO2-Preis

    Ein CO2-Preis verknüpft eine bestimmte Menge Treibhausgase mit bestimmten Kosten und macht damit klimaschädliches Verhalten finanziell unattraktiver. Im DAV führen wir 2023 einen internen CO2-Preis ein: 90 € pro Tonne ausgestoßener Emissionen für die Jahre 2023/24 und 140 € pro Tonne für die Jahre 2025/26. Basierend auf den Emissionen der letzten vorliegenden Bilanzierung errechnet sich daraus der Betrag, der ins Klimaschutzbudget der jeweiligen Sektion fließt. Dieses Klimaschutzbudget steht dann für Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.

     

Taten fürs Klima ...

... passieren im DAV schon lange. In unserer Rubrik Taten fürs Klima sammeln wir clevere und effektive Klimaschutzmaßnahmen aus unseren Sektionen. Kennt ihr zum Beispiel den Bergbus Eng?

 

  • Emissionen

    Meist ist im Kontext von Emissionen und Klimawandel vom CO2-Ausstoß, also Kohlenstoffdioxidemissionen, die Rede. Eigentlich gemeint sind aber Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen). CO2 ist in diesem Fall eine (nicht ganz korrekte) Abkürzung von CO2-Äquivalenten (CO2e), in die die einzelnen Treibhausgase umgerechnet werden. So bekommt man einen gemeinsamen Emissionswert, der die Klimawirkung verschiedener Treibhausgasemissionen gleichzeitig abbilden kann.

     
  • Emissionsbilanz

    Unter einer Emissionsbilanz versteht man die Erfassung und Summierung aller Emissionen, die innerhalb einer bestimmten Zeit von einer bestimmten einer Person, einem Prozess, einem Unternehmen oder einer anderen Einheit verursacht werden. Auch wir im DAV erstellen ab 2022 jährlich Emissionsbilanzen, die die Emissionen unserer Aktivitäten im DAV abbilden, zum Beispiel in den Kletterhallen oder bei den Kursen. Die Emissionsbilanz zeigt, wo wie viele Emissionen anfallen und wo Klimaschutzmaßnahmen ansetzen sollten, um besonders effektiv die Emissionen zu reduzieren. Die Emissionsbilanz wird häufig auch als CO2-Bilanz, CO2-Fußabdruck, Corporate Carbon Footprint (CCF), Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) oder Klimabilanz bezeichnet.

     
  • Emissionsfaktoren

    Um aus den jeweiligen Prozessen und Aktivitäten die dabei verursachten Emissionen berechnen zu können, werden Emissionsfaktoren herangezogen. Sie geben an, wie viele CO2-Äquivalente pro Maßeinheit, also zum Beispiel Kilometer oder Kilogramm, ausgestoßen werden. Sie basieren auf wissenschaftlichen Untersuchungen und unterscheiden sich je nach Stoff und Prozess. Am Beispiel einer Ölheizung ist das Prinzip gut zu erklären:

     

    • Emissionsfaktor von Heizöl = 3,10 kg CO2e/l (Kilogramm CO2-Äquivalente pro Liter; direkte und indirekte Emissionen)

    • Verbrauch in Liter: 250 Liter x Emissionsfaktor: 3,10 kg CO2e/l = Emissionsmenge 775 kg CO2e

     
  • Greenhousegas Protocol (GHG)

    Das Greenhouse Gas Protocol ist ein internationaler Standard zur Messung und zum Management von Treibhausgasemissionen. Er basier auf den Prinzipien von Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz, Genauigkeit und Transparenz. Auch die Emissionsbilanzierung im DAV stützt sich auf das Greenhouse Gas Protocol.

     

Klimaschutz für zu Hause

In unserer Rubrik Mach's einfach haben wir hilfreiche Tipps, Tricks und Vorschläge, wie Klimaschutz auch zu Hause ganz einfach funktioniert - und dabei könnt ihr ganz einfach auch Neues ausprobieren. Wart ihr zum Beispiel schon mal mit den Öffis auf Bergurlaub

 

  • Klimaeuro & Klimafonds

    Der Klimaeuro ist ein DAV-interner Beitrag, durch den Klimaschutzmaßnahmen im gesamten DAV gefördert werden: 1 Euro pro Vollmitglied und Jahr fließen in den Klimafonds, aus dem unter anderem Projekte zur Emissionsreduktion in den Sektionen gefördert werden.

     
  • klimafreundlich

    Unter klimafreundlich versteht man Verhaltensweisen, die wenig oder keinen klimaschädlichen Einfluss haben. Verwendet wird er oft in Zusammenhang mit Produkten oder Handlungen, die durch emissionsreduzierende Maßnahmen weniger Emissionen verursachen (zum Beispiel unser klimafreundliches Hüttenessen) oder einen Teil ihrer Emissionen im Nachhinein kompensieren.

     

    Ein Rest an Emissionen bleibt aber bei klimafreundlichen Produkten übrig. Wie viel Rest ist allerdings nicht durch einen bestimmten Grenzwert festgelegt. Das heißt, ohne Zahlen, wie viele Emissionen im Vergleich zum herkömmlichen Prozess eingespart werden, ist das Label klimafreundlich wenig aussagekräftig. Deshalb werden wir im DAV möglichst konkret und erstellen ab 2022 Emissionsbilanzen, an denen im Laufe der Jahre genau abzulesen ist, wie viele Emissionen wir tatsächlich einsparen.

     
  • klimaneutral

    Klimaneutrale Aktivitäten, Produkte oder Prozesse sind solche, die die Menge an Emissionen in der Atmosphäre nicht erhöhen. Es werden also genauso viele Emissionen freigesetzt wie gebunden beziehungsweise erst gar keine ausgestoßen. Das kann entweder durch Vermeiden und Reduzieren oder Kompensieren der Emissionen erreicht werden. Im DAV steht das Vermeiden und Reduzieren an erster Stelle, erst ab 2030 wird der nicht vermeidbare Rest an Emissionen kompensiert, um ab 2030 dann komplett klimaneutral zu sein.

     
  • Kompensation

    Mit Kompensation sind Maßnahmen gemeint, die verursachte Emissionen wieder aus der Atmosphäre entfernen. Sie ist in der Regel eine Maßnahme für Aktivitäten, deren Emissionen nicht vermieden werden können, die aber dennoch klimaneutral sein sollen. Im DAV vermeiden und reduzieren wir zuerst so viele Emissionen wie möglich, bevor wir ab 2030 kompensieren, um möglichst wenige Emissionen überhaupt erst in die Atmosphäre zu befördern. Im Fokus stehen also zunächst Vermeidungs- und Reduktionsmaßnahmen, bevor wir über zertifizierte Kompensationsprojekte im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen den nicht vermeidbaren Rest an Emissionen kompensieren.

     
  • Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit bedeutet, nur so viel zu verbrauchen wie sich selbst wieder regenerieren kann. Im Zusammenhang mit Klimaschutz bedeutet das konkret, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung in der Gegenwart nicht auf Kosten zukünftiger Generationen befriedigt werden dürfen, um nachhaltig zu leben. Der Begriff nachhaltige Entwicklung umfasst sowohl wirtschaftliche als auch soziale und ökologische Faktoren, die gegeneinander abgewogen werden. Im DAV handeln wir gemäß unserer Nachhaltigkeitsstrategie, in der wir uns zu einem schonenden Umgang mit Ressourcen verpflichtet haben. Diese Strategie orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und definiert den Rahmen, in dem der DAV als Bergsport- und Naturschutzverband Entscheidungen trifft und entsprechend handelt.

     

Nachhaltigkeit ist ...

... übrigens ein forstwirtschaftliches Konzept, um Wälder selbst erhaltend zu bewirtschaften. Und das ist doppelt wichtig: Zum einen bindet eine Durchschnittsfichte von 80 Jahren und ca. 40 Metern Höhe pro Jahr ungefähr 18 Kilogramm CO2. Zum anderen schützen alpine Wälder die Täler vor Muren oder Steinschlägen und spielen auch für die Trinkwasserversorgung eine große Rolle.

 

  • Scope

    Der Bilanzierungsstandard nach dem Greenhouse Gas Protocol umfasst verschiedene sogenannte Scopes. Damit sind verschiedene Bereiche gemeint. Scope 1 umfasst die direkten Emissionen, Scope 2 die indirekten Emissionen durch Energiebedarf und Scope 3 weitere indirekte Emissionen. Das macht die Sache noch nicht wirklich klarer, oder? Hier ein paar Beispiele, was zu welchem Scope zählt:

    • Scope 1: Emissionen, die durch sektionseigene Anlagen entstehen, z.B. durch den Sektionsbus verursacht werden oder auch das Heizöl, das verbraucht wird
    • Scope 2: Emissionen, die durch Energiebereitstellung von Versorgungsunternehmen entstehen, z.B. der Stromverbrauch in der Geschäftsstelle, Kletterhalle oder Hütte oder auch Fernwärme
    • Scope 3: Emissionen, die durch die Sektionsaktivitäten entstehen, z.B. die Mobilität bei Sektionsausfahrten, die Anreise von Mitarbeitenden, der Papierverbrauch in der Geschäftsstelle oder auch der Versand der Mitgliederzeitschrift

     

    Übrigens gelten die gleichen Scopes auch für den Bundesverband und die Landesverbände, nicht nur für die in den Beispielen genannten Sektionen.

     
  • Treibhausgase

    Welche Gase zu den Treibhausgasen zählen (und damit in Form von CO2-Äquivalenten in die Bilanzierung einfließen), wurde vom Weltklimarat IPCC und im Kyoto Protokoll festgelegt. Zu den Treibhausgasen zählen Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), Perfluorcarbone (PFCs) und Schwefelhexafluorid (SF6), sowie Stickstofftrifluorid (NF3), das Deutschland seit 2015 mit berücksichtigt:

    • Kohlenstoffdioxid CO2
      Kohlenstoffdioxid ist ein natürlicher Bestandteil unserer Atemluft. Aber – und das ist ein sehr großes aber – nicht in dem Umfang, wie er heute in unserer Luft zu finden ist. Ausgestoßen wird CO2 zum Beispiel durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe (also zum Beispiel bei einer Ölheizung oder einem Verbrennerauto). Gebunden wird CO2 unter anderem in Bäumen. Und im Permafrost – taut dieser auf, werden große Mengen des Treibhausgases frei. Um mittels CO2-Äquivalenten einen Emissionswert ermitteln zu können, wurde das Treibhauspotential von Kohlenstoffdioxid mit 1 festgelegt.
       
    • Methan CH4
      Vor allem die industrielle Viehzucht – und hier insbesondere die Rinder – sind als Methan-Emittenten bekannt. Weniger bewusst ist vielen, dass auch der Reisanbau eine große Menge Methan verursacht. Doch nicht nur im Lebensmittelsektor wird Methan ausgestoßen, auch der Energiesektor schlägt zu Buche: Methan ist einer der Hauptbestandteile von Erdgas. Außerdem wird Methan bei der Energiegewinnung durch die Fracking Methode freigesetzt, oder auch beim Energietransport, z.B. durch Lecks an Pipelines.
      Methan hat ein Treibhauspotential von 28.
       
    • Distickstoffmonoxid N2O, auch als Lachgas bekannt
      Lachgas kennen die meisten wohl als früher verwendetes Narkose- bzw. Schmerzmittel oder aus den kleinen Kapseln für Sahnespender. Tatsächlich wird ein recht großer Anteil von Distickstoffmonoxid natürlich freigesetzt, zum Beispiel über die Ozeane oder Böden. Aber das Distickstoffmonoxid in unserer Atmosphäre kommt nicht nur aus natürlichen Quellen, sondern beispielsweise auch durch die Verbrennung von Biomasse oder durch den Einsatz von Stickstoffdüngern, insbesondere beim intensiven Rapsanbau.
      N2O bzw. Lachgas hat ein Treibhauspotential von 298.
       
    • Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs)
      Fluorkohlenwasserstoffe sind sozusagen die Nachfolger der Flourchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) im Bereich der Kältemittel. Auch die Perfluorcarbone (PFCs) gehören zu den Fluorkohlenwasserstoffen. Sie kommen beispielsweise in Kühlschränken und Klimaanlagen zum Einsatz. Der Vorteil der FKWs gegenüber der FCKWs ist, dass sie die Ozonschicht nicht angreifen. Doch die FKWs haben mitunter ein sehr hohes Treibhauspotential: Für die derzeit noch üblichen Kältemittel rangiert der Wert etwa zwischen 4 und 12 400.
      Deshalb haben die Vereinten Nationen 2016 beschlossen, die Verwendung der klimaschädlichen Gase schrittweise zu beenden.
       
    • Schwefelhexafluorid SF6
      Schwefelhexafluorid ist mit einen Treibhauspotential von 22.800 laut IPCC das stärkste bekannte Treibhausgas. Da die Konzentration sehr gering ist, gilt der Effekt auf die Erderwärmung dennoch als nicht besonders stark. Emittiert wird Schwefelhexafluorid insbesondere in der Elektro- und der Halbleiterindustrie.
       
    • Stickstofftrifluorid NF3
      Stickstofftrifluorid ist das „neueste“ erfasste Treibhausgas. Erst seit 2015 berichtet Deutschland der UN Daten zur Höhe der Stickstofftrifluorid-Emissionen. Dass das Treibhausgas neu mit aufgenommen wurde, ist hauptsächlich auf die steigenden Emissionen zurückzuführen. Denn es wird insbesondere in der Elektroindustrie ausgestoßen, zum Beispiel bei der Herstellung von LCD- und OLED-Bildschirmen, und bei der Produktion von Solarzellen. Ist Solarenergie also gar nicht geeignet, um Emissionen zu senken? Doch, denn eine Solarzelle hat sich laut Umweltbundesamt nach ein bis zwei Jahren amortisiert. Für Stickstofftrifluorid liegt das Treibhauspotential bei 17.200.
     
  • Treibhauseffekt

    Der Treibhauseffekt ermöglicht das Leben auf der Erde, wie wir es kennen. Denn einige Treibhausgase, wie CO2 und Wasserstoff, kommen natürlicherweise in unserer Atmosphäre vor. Sie sorgen dafür, dass ein Teil der Wärmestrahlung in der Erdatmosphäre absorbiert wird und sich so die Temperatur auf der Erde erwärmt. In natürlichem Umfang geht man dabei von einer mittleren Erwärmung um 33°C aus – ohne Treibhausgase würde die Durchschnittstemperatur auf der Erde also bei -18°C liegen.

     

    Problematisch wird der Treibhauseffekt erst, wenn durch menschliche Einflüsse die Konzentration der Treibhausgase so stark zunimmt, wie es seit der Industrialisierung der Fall ist. Durch die hohe Konzentration wird mehr Wärmestrahlung absorbiert und die Erde erwärmt sich. Die Folgen (Extremwetter, tauender Permafrost, schmelzende Gletscher, Artensterben etc.) kennen wir – und versuchen, sie durch Klimaschutzmaßnahmen und die Reduktion und Vermeidung von Treibhausgasemissionen abzuschwächen.

     
  • Treibhauspotential

    Um den Einfluss der verschiedenen Treibhausgase vergleichbar zu machen, wird für alle Gase ein CO2-Äquivalent berechnet. Dafür gibt es für jedes Treibhausgas einen Wert, der das Treibhauspotential abbildet. Das Treibhauspotential gibt an, um welchen Faktor das Gas stärker auf die Erderwärmung einwirkt als CO2 als „Ausgangsgas“ mit dem Faktor 1.
    Nimmt man das Beispiel Methan mit dem Treibhauspotential 28, so wirkt ein Kilo emittiertes Methan 28 Mal stärker auf die Erderwärmung ein als ein Kilo Kohlenstoffdioxid

     
  • Verursacherprinzip

    Nach dem Verursacherprinzip werden entstehende Emissionen den Verursacher*innen zugerechnet. Auch die Emissionsbilanzierung im DAV folgt diesem Prinzip: Das bedeutet zum Beispiel, dass bei einer Sektionsveranstaltung die Sektion Verursacher der anfallenden Emissionen ist und damit Emissionen von Strombedarf, Essen usw. von der Sektion erfasst werden.

     

Weiterführende Links

 

Taten fürs Klima

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Die DAV-Sektionen vollbringen viele guten Taten fürs Klima - hier stellen wir verschiedene Projekte vor.

Klimaschutz im DAV

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Bis 2030 ist der DAV klimaneutral – für einen Verband mit über 350 Sektionen und knapp 1,4 Millionen Mitgliedern ist das allein schon ein ambitioniertes Ziel. Aber der DAV will Klimaneutralität auch by fair means erreichen, also die Emissionen nicht ausschließlich kompensieren, sondern sie tatsächlich so gering wie möglich halten.