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Die Via Alpina - Weitwandern durch acht Alpenstaaten

Die Via Alpina ist ein herausragender internationaler Weitwanderweg: Er führt die Wanderer auf mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke zu den bedeutendsten Natur- und Kulturstätten in Frankreich, Italien, Monaco, der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien. Er soll die Begegnung der Völker, ihrer Lebensart und Traditionen fördern.

Die fünf Routen mit insgesamt 343 Etappen verlaufen auf Höhen zwischen 0 und 3000 Metern. Sie bestehen aus bereits existierenden, markierten Wanderwegen, die mit der Zusatzmarkierung "Via Alpina" ausgewiesen werden. Um diesen Fernwanderweg jedem Wanderer zugänglich zu machen, weisen die Wegstrecken mittlere Schwierigkeiten auf. Kletterpassagen und Gletscherüberquerungen werden vermieden. Natürlich sind einzelne Teilabschnitte auch für kürzere Mehrtagestouren gut geeignet.
 

Grenzüberschreitend in den Alpen

Die Via Alpina ist ein innovatives europäisches Projekt, in dem sich private und öffentliche Akteure zusammengeschlossen haben, um gemeinsam für die Regionen ingesamten Alpenraum zu werben und grenzüberschreitend ihre Erfahrungen auszutauschen. 


Die Aufgabe des Koordinators nimmt die Bergtourismus-Organisation „Grande Traversee des Alpes" (GTA) mit Sitz in Grenoble wahr. Das nationale Sekretariat für Deutschland ist beim Deutschen Alpenverein.

 

Die Via Alpina im Detail:

- Roter Weg:
161 Etappen durch Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, die Schweiz, Frankreich und Monaco.
 
- Grüner Weg:
15 Etappen durch zwei Länder: Liechtenstein und die Schweiz.
 
- Gelber Weg:
40 Etappen durch drei Länder: Italien, Österreich und Deutschland.
 
- Blauer Weg:
61 Etappen durch drei Länder: Schweiz, Italien und Frankreich.
 
- Violetter Weg:
66 Etappen durch drei Länder:  Slowenien, Österreich und Deutschland.