logo-dav-116x55px

Nepalesischer-Sherpa-Eintopf

12.07.2017, 00:00 Uhr

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

„So schmecken die Berge“ nicht nur in den Alpen. Aus der Reihe „Heiße Liebe – Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten“ haben wir hier ein besonderes Rezept für euch. Es kommt aus dem Himalaya und nennt sich Nepalesischer-Sherpa-Eintopf, hergestellt aus größtenteils regionalen Zutaten. Ingrid, die Hüttenwirtin der Pforzheimer Hütte, bekam das Rezept von einer Nepalesin beigebracht, welche sie im Zuge eines Ausbildungsprojekts auf ihrer Hütte aufgenommen hatte. Diese Suppe ist mittlerweile zum Verkaufsschlager geworden und erfüllt neben dem Zweck der Verköstigung noch einen anderen: Für jede verkaufte Suppe fließt ein gewisser Betrag an eine Hilfsorganisation. Wenn ihr dieses Rezept selber ausprobieren möchtet, dann schaut weiter nach unten.

 

Was ihr dafür braucht: (für ca. 1-2 Pers.)

500g Erdäpfel

300g Karotten

350g Schweins Schopf (alternativ Hühnerfleisch)

1 kl. Zwiebel

100g Erbsen

4 Zehen Knoblauch

10g Ingwer

1½ EL Madras Curry

½ TL Kreuzkümmel (ganz)

1 TL Schwarzen Sesam

½ TL Curcuma

 

 

Für das Fladenbrot und die Nudeln:

250g Mehl

150ml lauwarmes Wasser

1 Prise Salz

 

Zubereitung:

 

  • Erdäpfel und Karotten schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden                                                                        
  • Erdäpfel mit der doppelten Menge Suppe bedecken und zum Kochen bringen                                                                                         
  • In einer Pfanne 1-2 EL Öl erhitzen, Curcuma, das in mundgerechte Stücke geschnittene
    Fleisch und den fein gehackten Zwiebel darin scharf anbraten und salzen                                                                               
  • Wenn die Erdäpfel kochen, die Karotten und das angebratene Fleisch dazu geben                                                                                        
  • Geschälten Knoblauch und Ingwer gut mörsern und ebenso in etwas Öl anbraten
  • Schwarzen Sesam und Kreuzkümmel dazugeben, das ganze hell anrösten und der Suppe beimengen
  • Kurz vor dem Servieren Nudeln, frischen Koriander und Erbsen dazugeben

 

Für den Teig:

Aus den angegebenen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten. Vier 60-70g schwere Kugeln formen, den Rest auswalken und in kleine Rauten schneiden

Die Kugeln rund auswalken und bei mittlerer Hitze in einer Pfanne ohne Öl beidseitig backen

 

 

Mehr Infos zur Hütte gibt es hier:

 

Die neuen Wirtsleute der Pforzheimer Hütte

Neuanfang im alten Bekannten!

Mehr erfahren
Wer für eine kurze Zeit gerne abtauchen möchte in eine ruhige, entspannte und entschleunigte Welt, der geht meistens auf den Berg. Speziell empfiehlt sich da das Kühtai, hier liegt auch die Pforzheimer Hütte.   Das junge Wirtspaar, das nun seine erste Saison erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann dieses Phänomen der Ruhe in den Bergen nur unterschreiben. Allerdings bleibt ihnen als Wirtsleute dafür nur wenig Zeit, denn die Arbeit auf der Hütte hört nie wirklich auf. Besonders dann, wenn man die erste Saison oben ist und noch nicht wirklich weiß, wie man den Hüttenalltag am besten meistert.   Die neuen Wirte Florian Mader und Sonja Prepstl haben schon mehrere Sommer zuvor genau auf dieser Hütte mitgeholfen und kannten sich somit schon von Anfang an bestens aus. Der Alltag auf der Hütte ist aber nicht immer gleich, sondern ganz im Gegenteil: es passieren jeden Tag unvorhergesehene kleine und manchmal auch größere Zwischenfälle, sei es von Seiten der Natur, der Gäste oder der Technik. Ihnen passierte es zum Beispiel, dass ihre Trinkwasserquelle plötzlich gesperrt wurde, da muss man dann sehr spontan und kreativ sein, um hier eine Lösung zu finden. 

Graukäsesuppe vom Friesenberghaus

Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten

Mehr erfahren
Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten Dieses Suppenrezept kommt vom schönen Friesenberghaus in den Zillertaler Alpen. Auf knapp 2.500m Seehöhe wird hier die Zillertaler Graukäsesuppe gekocht. Florian, dem Hüttenwirt, liegt die regionale Esskultur sehr am Herzen: „Der lokale Einkauf sichert Arbeitsplätze vor Ort und trägt zum Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft bei“. Deshalb ist er seit 2013 auch bei der Kampagne „So schmecken die Berge“ mit an Bord. Die Zubereitung für das typische Zillertaler Gericht findet ihr hier. 

Gulaschsuppe vom Württemberger Haus

Heiße Liebe - Suppen aus Alpenvereinshütten

Mehr erfahren
Heiße Liebe - Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten Aus der Reihe „Heiße Liebe – Suppenrezepte aus Alpenvereinshütten“ haben wir für euch ein Rezept vom Württemberger Haus. Tief in den Lechtaler Alpen liegt die schöne Hütte, der Zustieg ist relativ lang und kann schon mal eine Herausforderung für Ungeübte darstellen. Doch am Ende warten zwei ambitionierte Hüttenwirte mit schmackhaften, regionalen Gerichten auf der Speisekarte. Mirjam und Harald heißen die Gastgeber und seit letztem Jahr sind sie mit vollem Herzblut bei der der Alpenvereins-Kampagne „So schmecken die Berge“ dabei. Sie finden: „...unsere Gäste sollten Bescheid wissen, dass hier wirklich heimisch gekocht wird und man heimische Getränke anbietet“. Und deshalb bieten sie ihren Gästen unter anderem, trotz schwierigen Lieferwegen zur Hütte, eine hausgemachte Gulaschsuppe an. Und das Rezept dafür findet ihr hier.