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Rapsölversorgung auf Berghütten

Als anerkannter Naturschutzverband legt der Deutsche Alpenverein sehr großen Wert auf einen umweltschonenden und naturverträglichen Betrieb seiner Hütten. Dabei kommt dem Thema Rapsöl aus unserer Sicht eine sehr große Bedeutung zu: es ist im Moment eine der wenigen umweltfreundlichen Alternativen zur Stromerzeugung mit Benzin oder Diesel auf hochalpinen Schutzhütten. Neben der Reduktion der Treibhausbilanz hat Rapsöl, besonders in den sensiblen Naturregionen, in denen die Hütten stehen, den großen Vorteil, dass bei einem Unfall nur geringe Gefahren für die Umwelt bestehen. Auch deshalb sieht das DAV- „Grundsatzprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums sowie zum umweltgerechten Bergsport“ mittelfristig einen Ersatz sämtlicher Benzin- oder Dieselaggregate zur Stromversorgung auf DAV-Hütten vor.

 

Zusammenarbeit der Alpinvereine und des TFZ Straubing

 

Beim Infotag 2014 ist es uns zusammen mit dem OeAV und den Naturfreunden Tirol gelungen, im Rahmen einer Interreg-Förderung eine Möglichkeit zu bieten, ausgiebig über das Thema Rapsöl auf Schutzhütten zu informieren, aber auch über bestehende Bedenken und Probleme zu diskutieren. Unser Ziel ist, bestehende Probleme beim Thema Rapsöl abzustellen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Technologie- und Forschungszentrum Straubing.

 

Versorgungssituation verbessern

 

Neben der Kostenfrage ist aus unserer Sicht eine Verbesserung der Versorgungssituation dringend geboten. Bereits beim Internationalen Hüttenfachsymposium 2014 in Benediktbeuern wurde grundlegend zum Thema Rapsöl informiert. Beim Informationstag in Hohenbrunn wurden gezielt Hüttenwirtsleute und Hüttenwarte angesprochen, die bereits Rapsöl-BHKWs auf Ihren Hütten haben oder bei denen eine Anschaffung bevorsteht. Auf Basis einer telefonischen Befragung der Hüttenwirtsleute wurde ein Versorgungskonzept vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

 

Gerne stellen wir die Tagungsvorträge und Infofolder zur Verfügung.