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Die 7 höchstgelegenen Alpenvereinshütten der Ostalpen

27.05.2021, 08:00 Uhr

Sie kleben an Gipfeln, balancieren auf Graten und trotzen seit Jahrzehnten, manchmal sogar Jahrhunderten, Wind und Wetter. Die Alpenvereinshütten in den Ostalpen erschließen ihren Gästen eine Bergwelt über den Wolken, die geprägt ist von kurzen Sommern und langen Wintern. Hier sind die sieben höchsten, für diejenigen, die ganz hoch hinaus wollen.

Platz 7: Hildesheimer Hütte - 2899 Meter

Zwischen Ötztaler und Stubaier Alpen residiert auf einer kleinen Felszunge auf 2899 Metern die Hildesheimer Hütte. Der, leicht unterhalb gelegene, kleine Bergsee bietet eine Gelegenheit zur Erfrischung an besonders heißen Sommertagen. Auf der anderen Seite ermöglicht eine Materialseilbahn den Gepäcktransport zur Hütte. 

 

Unser Tourentipp: Wilder Pfaff & Zückerhütl Überschreitung

 

Platz 6: Münchner Haus - 2964 Meter

Die höchstgelegene Hütte der deutschen Alpen befindet sich mit dem Münchner Haus auf dem Gipfel der Zugspitze in 2964 Metern Höhe. Wer von hier aus eine Ansichtskarte verschicken möchte, der kann dies problemlos tun, auf der Hütte befindet sich der höchstgelegenste Postbriefkasten Deutschlands.

 

Unser Tourentipp: Zugspitze durch das Reintal

 

Platz 5: Oberwalderhütte - 2973 Meter

Knapp unter der Dreitausendermarke auf 2973 Metern sitzt am Rand eines Felssporns und mit fantastischem Blick auf den Großglockner die Oberwalderhütte. Neben ihrer Funktion als Schutzhütte beherbergt sie auch ein Ausbildungszentrum für Hochalpintouren. Sie ist des Weiteren eine Sektionshütte der ältesten Alpenvereinssektion auf dem europäischen Festland.

 

Unser Tourentipp: Fuscherkarkopf und Breitköpfe

 

Platz 4: Ramolhaus - 3006 Meter

Das höchste Haus Hamburgs befindet sich nicht etwa an der Elbe, sondern auf 3006 Metern in den Ötztaler Alpen und ist mit dem Eröffnungsjahr 1881 die älteste der hier gelisteten Hütten. Der Einstieg zur Hütte ist über Obergurgel gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und eignet sich als Ausgangspunkt für Touren auf Ramolkogel, Firmisanschniede oder Schafkogel.

 

Unser Tourentipp: Großer, mittl. und nördl. Ramolkogel

 

Platz 3: Zittelhaus - 3016 Meter

In bester Lage, auf dem Gipfel des hohen Sonnblick und 3016 Metern Höhe liegt mit dem Zittelhaus die höchstgelegene Hütte des ÖAV. Ursprünglich als meteorologische Station und Schutzhütte errichtet, beherbergt sie heute auch das Hochgebirgsobservatorium Sonnblick. Besuchern bietet sich aber auch ohne Fernrohr ein grandioser Blick auf den Nachthimmel und die umliegenden Berge.

 

Unser Tourentipp: Hoher Sonnblick - Zittelhaus von Kolm Saigurn

 

Platz 2: Hochstubaihütte - 3173 Meter

Gelegen auf dem Gipfel der Wildkarspitze auf 3173 Metern bietet die Hochstubaihütte einen atemberaubenden Panoramablick über die Stubaier Alpen und weit darüber hinaus.

 

Unser Tourentipp:  

Hochstubaihütte und weitere 3000er in den Stubaier Alpen

 

Platz 1: Brandenburger Haus - 3277 Meter

Auf 3277 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich über den ausgedehnten Gletschern der Ötztaler Alpen eine Burg von einer Hütte. 1909 eröffnet und seither von der DAV Sektion Berlin betrieben, seit 2008 mit Umweltgütesiegel, eignet sie sich hervorragend als Ausgangspunkt für Hochtouren auf die umliegenden Gipfel.

 

Unser Tourentipp:

Hintereisspitzen Tages-Hochtour vom Brandenburger Haus

 

Planen für eine gelungene Hüttentour

Hinweise und Tipps

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Nirgends lässt sich besser Abstand von der Hektik des Alltags finden als draußen in der Natur. In den Ostalpen, verteilt über die Täler und Gipfel befinden sich die Alpenvereinshütten des DAV, ÖAV und AVS. Unsere Hüttenwirtsleute laden euch ein, eine Weile zu bleiben, für eine kleine Verschnaufpause auf dem Weg oder über Nacht. Sie heißen euch willkommen im einfachen Leben inmitten der wilden Bergnatur mit ihren Bewohnern. Damit ihr eine erlebnisreiche Tour und einen entspannten Hüttenaufenthalt genießen könnt, ist eine gute Planung wichtig. Wir haben euch einige Tipps und Hinweise zusammengestellt.

Hüttentest auf alpenverein.de

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Wie schmeckte das Essen auf der Kaunergrathütte? Wie gemütlich ist es im Gastraum des Heinrich-Schwaiger-Hauses? Und wie war das Lager? Der Hüttentest bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und sich durch die Bewertungen anderer Gäste inspirieren zu lassen – von über tausend Alpenvereinshütten und privaten Hütten. Der Hüttentest wurde bereits vor über zehn Jahren vom jdav-Landesverband Bayern ins Leben gerufen und nun vom Bundesverband übernommen. In Zeiten von Holidaycheck und Tripadvisor spielen Vergleiche und Bewertungen eine immer größere Rolle. Der Hüttentest soll nicht nur den Gästen Orientierung bieten, er wird darüber hinaus gleichzeitig als Werkzeug zur Qualitätssicherung genutzt. 

Hütten- und Tarifordnung für AV-Hütten

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Die Hütten- und Tarifordnung legt die Grundregeln für den Aufenthalt auf einer Alpenvereinshütte fest. Grundlegendes zum Aufenthalt auf Hütten Die Alpenvereine (AVS, DAV, ÖAV) betreiben unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen ca. 550 Schutzhütten der Kategorien I und II, die allen Bergsteigerinnen, Bergsteigern und Bergwandernden Unterkunft und – soweit sie bewirtschaftet sind – auch Verpflegung bieten. Die Ausstattung ist zumeist schlicht, der Charakter ursprünglich. Alpenvereinsmitglieder unterstützen mit ihren Mitgliedsbeiträgen wesentlich die Erhaltung der Hütten und genießen daher Vorteile gegenüber Nichtmitgliedern. Ihnen gleichgestellt sind Mitglieder von Alpinen Vereinen, die ein Gegenrechtsabkommen mit den oben genannten Alpenvereinen haben.   Die nachfolgende Hütten- und Tarifordnung richtet sich an alle Hüttengäste und definiert Rechte und Pflichten. Ihre Einhaltung soll ein gedeihliches Miteinander und Sicherheit (z.B. Brandschutz) gewährleisten. Darüber hinaus gelten die gesetzlichen Bestimmungen, die hier nicht gesondert erwähnt werden. Die Alpenvereine betreiben auch einzelne Berggasthöfe (Kategorie III), für die diese Hüttenordnung keine Gültigkeit hat. Dort gilt lediglich eine Ermäßigung für Alpenvereinsmitglieder und Gleichgestellte (vgl. 3. Tarife).      1. Meldepflicht und Ausweis   1.1 Eintrag ins Hüttenbuch Jeder Nächtigungsgast muss sich bei Ankunft in das Hüttenbuch eintragen und gegebenenfalls weiteren Meldevorschriften nachkommen. Zur leichteren Auffindung Verunglückter und Vermisster wird jedem Hüttengast empfohlen, das Ziel der Bergtour und die Handynummer im Hüttenbuch anzugeben.   2. Anspruch auf Schlafplätze 2.1 Bevorzugten Anspruch auf Schlafplätze Bevorzugten Anspruch auf einen Schlafplatz vor allen Hüttengästen haben: Erkrankte oder Verletzte, denen der Abstieg oder der Transport ins Tal nicht  zugemutet werden kann; Rettungsmannschaften im Dienst.   2.2 Hygienische Auflagen Für alle Schlafplätze ist die Verwendung eines Hüttenschlafsacks verpflichtend vorgeschrieben.   2.3 Reservierungen und Stornogebühr Die Hüttenwirtsleute dürfen Vorausbestellungen für max. 90% der Schlafplätze entgegennehmen. Es steht den Hüttenbewirtschaftern frei Anzahlungen einzuheben bzw. im Falle von Rücktritt oder Nichtantritt eine angemessene Stornogebühr geltend zu machen. Details erhalten Sie von den Hüttenwirtsleuten.     3. Nächtigungstarife 3.1 Nächtigungstarife für AV-Mitglieder und Gleichgestellte Alpenvereinsmitglieder und Gleichgestellte entrichten ermäßigte Nächtigungstarife. Vergünstigungen und Ermäßigungen erhalten nur Mitglieder und Gleichgestellte unter Vorlage eines gültigen Mitgliederausweises. Die Nächtigungstarife enthalten die Reisegepäcksversicherung; zusätzliche AV-spezifische Abgaben und Zuschläge dürfen nicht erhoben werden. Die Nächtigungstarife sind gegen Aushändigung eines von der hüttenbesitzenden Sektion festgelegten Nachweises (z.B. Kassenbon oder Schlafmarke) zu entrichten. Dieser Nachweis gilt auch als Bestätigung für die Reisegepäcksversicherung.   Obergrenze Nächtigungstarife auf Kat. I Hütten (für Nichtmitglieder zuzügl. mind. EUR 10)   Mitgliedertarife, Kat I   Erwachsene Junioren (19-25 Jahre) Jugendliche (7-18 Jahre)* Kinder (bis 6 Jahre) Zweierzimmer** max. 29,00 € 29,00 € 13,00 € 6,50 € Mehrbettzimmer max. 20,00€ 20,00 € 10,00 € 6,50 € Matratzenlager/Winterraum max. 13,00 € 10,00 € 6,50 € 0,00 € Notlager*** Mitglieder und Nichtmitglieder max. 6,50 € 6,50 € 0,00 € 0,00 €   * Den Jugendtarif erhalten ebenso Jugendleiter/-innen und Jugendführer/-innen bei Vorlage ihres Jugendleiter-/Jugendführer-Ausweises mit gültiger Jahresmarke. ** Zweierzimmer stellen Ausnahmen dar - soweit diese vorhanden sind, gelten die oben angeführten Preise. *** Vorhandene Notlager werden erst dann vergeben, wenn sämtliche Schlafplätze belegt sind. Mitglieder und auch Nichtmitglieder ab 19 Jahren bezahlen max. 6,50 € pro Nacht.   Nächtigungstarife auf Kat. II Hütten Der Nächtigungstarif für Mitglieder muss um mindestens EUR 10 niedriger sein als jener für  Nichtmitglieder. Für 0 bis 25 Jährige gelten maximal die festgelegten Nächtigungstarife in den jeweiligen Kategorien der Kat. I Hütten.   Nächtigungstarife auf Kat. III Hütten Für Nächtigungen in Kat. III Hütten erhalten Mitglieder mind. 10% Rabatt.   3.2 Einräumung von Vergünstigungen für hüttenbesitzende Sektion Den Mitgliedern der hüttenbesitzenden Sektion dürfen keinerlei Vergünstigungen gegenüber anderen Alpenvereinsmitgliedern eingeräumt werden.   3.3 Kostenlose Übernachtung Kostenlos aufgenommen werden Angehörige der Bergrettungsdienste im Einsatz, Tourenführer/-innen, Wanderleiter/-innen, Kletterbetreuer/-innen, Fachübungsleiter/-innen, Jugendführer/-innen, Jugendleiter/-innen und Familiengruppenleiter/-innen des ÖAV, DAV und AVS wenn sie sich als solche ausweisen können und in ihrer Funktion mit einer Gruppe von mindestens fünf Personen unterwegs sind (5 plus 1), Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung gemäß Behindertenausweis.   3.4 Überbelegung Eine Überbelegung rechtfertigt keine Tarifminderung.   3.5 Nächtigungstarife für Veranstalter Der Übernachtungsstarif für Veranstalter darf nicht geringer sein als der Übernachtungstarif für Mitglieder. Veranstaltern (juristische Personen und ähnliche Einrichtungen, z. B. Schulen) kann von der hüttenbesitzenden Sektion ein Nachlass auf die Nächtigungstarife eingeräumt werden.  Die Buchung, Abwicklung und Abrechnung liegt in der Verantwortung der Sektion. Der Veranstaltertarif ist eine „Kann-Bestimmung“, d.h. Sektionen, die Probleme in der vorgegebenen Abwicklung sehen, müssen auf Grundlage obenstehender Nächtigungstarife verfahren. Für diesen Fall muss eine klare Trennung zwischen Mitglied und Nichtmitglied vorgenommen werden.     4. Verpflegung 4.1 Angebotsverfügbarkeit Zumindest von 12 bis 20 Uhr muss mindestens eine warme Mahlzeit angeboten werden. Die Hütten-Wirtsleute haben das Frühstück und das Teewasser zeitlich abgestimmt auf  die lokale bergsteigerische Notwendigkeit anzubieten.   4.2 Bergsteigerverpflegung Für mindestens ein "Bergsteigeressen" zahlen Mitglieder und ihnen Gleichgestellte einen um mindestens 10% ermäßigten Preis, der jedoch nicht höher sein darf als 9,00 €. Das Bergsteigeressen ist auf der Speisekarte auszuweisen. Es muss ein alkoholfreies Getränk angeboten werden, das mindestens 40% billiger ist als Bier in gleicher Menge. Nur Mitglieder besitzen das Recht auf Teewasser für 3,00 €/Liter (inkl. 2 Tassen).   4.3 Infrastrukturbeitrag (verbleibt bei den Hüttenwirtsleuten) Selbstversorgung ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Mitglieder und Gleichgestellte, in den für Selbstversorgung vorgesehenen Bereichen. Tagesgäste entrichten bei Selbstversorgung für die Nutzung der Infrastruktur der Hütte 2,50 € und Nächtigungsgäste 5 €/Übernachtung. Von diesen Beiträgen befreit sind Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen generell nicht getrunken werden.     5. Erste Hilfe Material In jeder Hütte sind Erste Hilfe Materialien im notwendigem Maße durch die Sektion bereitzustellen.   6. Verhalten in der Hütte und ihrem Umfeld 6.1 Rücksichtnahme und Abfallbeseitigung Jede Besucherin und jeder Besucher hat sich in der Hütte und ihrem Umkreis so rücksichtsvoll zu verhalten, dass sie bzw. er andere Personen nicht stört. Die Hütte und ihr Umfeld sind sauber zu halten, und alle Gäste haben zum Schutz der Gebirgswelt ihren eigenen Abfall selbst zur ordnungsgemäßen Entsorgung ins Tal mitzunehmen.   6.2 Hüttenruhe Generell soll von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr in der Hütte Ruhe herrschen. Die Hütten-Wirtsleute können aber im Einvernehmen mit der Sektion den Beginn der Hüttenruhe auch zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch ab 24:00 Uhr festsetzen. Die tatsächliche Zeit der Hüttenruhe ist gut sichtbar anzuschlagen. Früh Aufstehende müssen sich so verhalten, dass sie die Hüttenruhe nicht stören.   6.3 Musizieren und Konzerte Das Spielen von Musikinstrumenten ist nur im Einvernehmen mit den Hütten-Wirtsleuten gestattet. Musikalische Darbietungen gegen Eintrittsgeld sind grundsätzlich nicht gestattet.   6.4 Rundfunk-, Fernseh- und Musikgeräte Rundfunk-, Fernseh- und Musikgeräte dürfen weder in den Aufenthalts- und Schlafräumen noch im Hüttenbereich benutzt werden. Ausgenommen sind der Empfang des Wetter- und des Lawinenlageberichtes bzw. der Betrieb von Audiogeräten mit Köpfhörern außerhalb der Hüttenruhe. Die Hütten-Wirtsleute können für bestimmte abgeschlossene Räume Ausnahmen zulassen, wenn die Gewähr besteht, dass die Gäste in den übrigen Räumen dadurch nicht gestört werden.   6.5 Rauchen Rauchen ist in der gesamten Hütte verboten.   6.6 Verhalten im Schlafraum In den Schlafräumen darf weder gekocht noch gegessen werden. Sie dürfen nicht mit Berg- und Skischuhen betreten werden. Das Hantieren mit offener Flamme (Kerzen, Gaskocher etc.) ist nicht gestattet.   6.7 Verhalten bei Platzmangel Bei Platzmangel dürfen Sitzplätze in den Gasträumen nicht im Voraus belegt werden; auf Wartende ist Rücksicht zu nehmen.   6.8 Mitnahme von Haustieren In allen Schlafräumen sind Haustiere verboten, außer es wird ein Raum deklariert in welchem auch Bergrettungs- und Blindenhunde (etc.) nächtigen können, diesen kommt eine besondere Bedeutung zu. Das Unterbringen von Tieren muss in jedem Fall vorab mit den Hüttenwirtsleuten abgeklärt werden. Zusätze:      Sofern Haustiere gestattet sind, kann eine angemessene Reinigungspauschale von mindestens 10 € erhoben werden. dürfen diese die Hütte nur gereinigt und trocken betreten. dürfen diese aus hygienischen Gründen nicht im Bett und nicht auf den AV-Decken liegen. Eine entsprechende Haustierdecke ist vom Tierhalter mitzuführen.   6.9 Beschädigung Für jede fahrlässige oder vorsätzliche Beschädigung der Hütte oder ihrer Einrichtung hat die Verursacherin bzw. der Verursacher aufzukommen. Für das Verhalten von Kindern sind die Eltern oder die sie begleitenden Personen verantwortlich.   7. Aufsicht, Beschwerden 7.1 Hausrecht Die Hütten-Wirtsleute üben das Hausrecht in Vertretung des Vorstands der hüttenbesitzenden Sektion aus.   7.2 Verstoß gegen die Hüttenordnung Wer diese Hüttenordnung nicht einhält, kann von der Hütte verwiesen werden.   7.3 Handhabung von Beschwerden Beanstandungen und Beschwerden sollen an Ort und Stelle behoben werden. Ist dies nicht möglich, sind sie schriftlich an die hüttenbesitzende Sektion zu richten. Gegen deren Entscheidung kann der Beschwerdeführer bzw. die Beschwerdeführerin das Präsidium des Bundesverbandes (DAV) / Hauptvereins (ÖAV)  anrufen, wenn er bzw. sie geltend macht, die Sektion habe gegen Vorschriften des Alpenvereins verstoßen.   8. Schlussbestimmung Diese Hütten- und Tarifordnung muss in jeder Hütte aufliegen und jedem Gast mit der Aufforderung zur Einsichtnahme vorgelegt werden. Ein Auszug mit den wichtigsten den Hüttengast betreffenden Bestimmungen (z.B. Nächtigungstarife) ist an gut sichtbarer Stelle auszuhängen.   Gültig ab 01.01.2018 Verabschiedet auf der Hauptversammlung 2012, ergänzt durch den DAV-Verbandsrat 2017