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111 Orte in Osttirol, die man gesehen haben muss...

06.08.2020, 16:20 Uhr

...und die Alte Prager Hütte und das Wasserrad der Clarahütte sind zwei davon!

In ihrem neuen Buch präsentiert Susanne Gurschler 111 Orte in Osttirol, die man gesehen haben muss.

 

Die Alte Prager Hütte und das Wasserrad der Clarahütte haben Platz in diesem einfallsreichen Ausflugsziel-Buch erhalten und werden neben 109 anderen außergewöhnlichen und besonderen Orten in Osttirol vorgestellt.

 

Wenn ihr originelle Orte in Osttirol kennen lernen und besuchen wollt, empfehlen wir euch dieses Buch! Auch ein super Geschenk für Freunde, Bekannte oder Familie. 

 

Die ISBN lautet: 978-3-7408-0847-1

 

Der Buchladen um die Ecke freut sich auf euren Besuch und lokalen Einkauf.

 

Die Alte Prager Hüte

Im Herzen der Venediger Gruppe in der Gemeinde Matrei in Osttirol gelegen, stellt die Alte Prager Hütte (2.489 m) eine Besonderheit unter den Schutzhütten in Österreich dar. Sie zählt zu den ältesten bestehenden Hütten und ist das älteste erhaltene Bauwerk dieser Art in Tirol. 

 

Sie wurde 1872 errichtet, um der in Not geratenen Bevölkerung zu helfen und den Menschen die Schönheit der Natur näher zu bringen. Nach nur vier Jahren wurde die Hütte von einer Lawine zerstört. 1877 erfolgte ein Neubau, der Schutz für 45 Personen lieferte. 

 

2009 wurde der Hüttenbetrieb eingestellt und seit 2011 steht die Hütte unter Denkmalschutz. 

 

Nach dreijähriger Restaurieung wurde die historische Hütte im Sommer 2019 wiedereröffnet. Anhand gut erhaltener Konstruktionspläne wurde das historische Bauwerk in seinen Urstand zurückversetzt und ist nun das höchstgelegene Alpinmuseum. 

 

 

Das Wasserrad der Clarahütte

Auf 2.038 m im Umbaltal liegt die Clarahütte. Seit einigen Jahren wird durch ein nahegelegenes Wasserrad Energie erzeugt. Diese Energie wird für hütteninterne Prozesse, wie zum Beispiel das Aufheizen der Wassertanks genutzt. 

 

Die Clarahütte ist von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. 

 

Weitere Infos zur Clarahütte findet ihr hier

 

Wasserversorgung auf Hütten

Woher kommt das Wasser für die Hütten?

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Ein wunderschöner Ausblick, sattes Grün, Vogelgezwitscher und das Plätschern eines Baches im Hintergrund. Die perfekte Bergidylle. Wie aber kommt das plätschernde Nass fürs Kochen, Putzen, Waschen und natürlich zum Trinken auf unsere Hütten? Viele würden nun sagen: „Aus einer Quelle, natürlich". Das stimmt nur bedingt, denn als Quelle können nur Wasserläufe bezeichnet werden, die mindestens 50 Tage unter der Erde fließen und dann wieder an die Oberfläche kommen. Für gewöhnlich, werden bei Hütten oberflächennahe Wasservorräte genutzt. Diese sind meist Niederschläge oder auch das Schmelzwasser der Gletscher. Die jeweilige Verfügbarkeit ist natürlich von der Höhenlage der Hütte abhängig. 

Alte Prager Hütte

Urform hochalpiner Baukultur

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Eine Besonderheit unter den Schutzhütten Österreichs wurde am 19. Juli 2019 feierlich eröffnet. Am 19. Juli 2019 wurde die historische Hütte im Beisein der Urenkelin Stüdls, Gundi Hauser nach dreijähriger Restaurierung wiedereröffnet. Die Alte Prager Hütte spiegelt trotz einiger Adaptierungen im Laufe des 20. Jahrhunderts nahezu unverändert den Charakter und das Erscheinungsbild der frühen, einfachen Unterkünfte wieder. Während der Sommermonate bietet sie nun Einblick in die historische Baukultur.  

Alte Prager Hütte

Keine Übernachtungsmöglichkeit!

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Die Alte Prager Hütte bietet keine Übernachtungsmöglichkeit. Sie bleibt als Kulturdenkmal erhalten. Auf der Alten Prager Hütte gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit.   Sie wird als Kulturdenkmal erhalten und bietet allen Besuchern Einblick in die Urform alpiner Hüttenkultur.