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Kalender 2018 für Bergsportler

Sonstiges

14.11.2017, 13:15 Uhr

Berg-Zeit ist die schönste Zeit – deswegen darf auch gerne das Zeitmanagement-System mit Bildern aus unseren Sehnsuchtslandschaften garniert sein. Jede Menge Kalender bieten Überblick über den Jahreslauf und Ausblick auf Berge und Bergsport. Eine kleine Auswahl.

Best of Klettern 2018

Steiles Reißen von Profis: Adam Ondra, Juliane Wurm, Alex Huber und viele andere, von Top-Fotografen in Szene gesetzt, teilweise bei Markstein-Begehungen – da bleibt kein Finger trocken.

 

47 x 67 cm, 29,90 Euro, www.tmms-shop.de

 

Best of Bouldern 2018

Im Meer der Blöcke: ob gechillt über Meer und Fluss, ob einsam im Blocklabyrinth oder voll konzentriert am High-End: Style und Stimmung des Bewegungssports kommen hier rüber – rund um die Welt.

 

47 x 67 cm, 29,90 Euro, www.tmms-shop.de

 

Kletter-Kalender Deutschland 2018

Muss es immer High-End sein? Der Hamburger Fotograf Matthias Weck beweist mit diesem Werk im großen Hochformat, dass die Faszination der Bewegung am Fels nicht vom Schwierigkeitsgrad abhängt.

 

50 x 70 cm, 29,95 Euro, shop.artvisuell.de

 

High 2018

Stäubender Powder überm gefrorenen See, Basaltsäulen an der Steilküste, Tropflöcher überm Nebelmeer, Downhill auf Gletscherschliffplatten, Slackline im Felsenfenster – so vielfältig und begeisternd wie der Bergsport ist dieser Kalender.

 

39 x 59,4 cm, 24,80 Euro (DAV-Mitglieder: 19,80), www.dav-shop.de

 

Zeit im Griff 2018

Für die Hand statt für die Wand. Seit Jahren schon ist der Terminplaner von Panico das Accessoire fürs Rock-Business. Auf jeder Seite ein Kletterbild, jeden Monat ein anderes Gebiet, und jeweils ein Topo zum Testen gibt’s gratis dazu.

 

15 x 22 cm, 16,80 Euro, www.panico.de

 

Die Welt der Berge 2018

Was ist es, was uns in die Berge zieht? Romantische Stimmungen, mächtige Landschaften, große Gefühle? Zwölf Varianten der Berg-Faszination präsentiert der DAV-Klassiker, und dazu Texte, die die Gedanken auf die Reise nach oben schicken.

 

57 x 45 cm, 29,80 Euro (DAV-Mitglieder: 24,80), www.dav-shop.de

 

Nepal 2018

Bildung ist der schnellste Weg aus der Armut! Unter diesem Motto arbeitet die „Nepalhilfe im kleinen Rahmen“ seit 1999 für Kinder und Familien in dem Bergland. Wer sie unterstützt, bekommt zwölf vielfältige Fotos von Menschen, Kultur und Bergen, garniert mit einem inspirierenden Spruch.

 

42 x 29,7 cm, 14,50 Euro, www.nepalhilfe-im-kleinen-rahmen.de

 

Nepal Impressionen 2018

Seit fast 40 Jahren engagiert sich die Deutsch-Nepalische Hilfsgemeinschaft für Schulbildung, Gesundheit und Soziales in Nepal. Landschaft, Tempel und Menschen hat das Mitglied Eberhard Rudi Köhler fotografiert, asiatische Weisheiten bringen die Kultur näher. Als nettes Geschenk gibt es auch einen Mini-Tischkalender (11 x 11 cm) für drei Euro.

 

42 x 46 cm, 19,- Euro, www.dnh-stuttgart.org

 

Himalaya 2018

Im März 2017 feierte die Nepalhilfe Beilngries ihr 25-jähriges Bestehen. Prominente Bergsteiger wie Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits, Dieter Glogowski und Hans Kammerlander unterstützen ihre Arbeit – unter anderem durch diesen traditionellen Kalender mit den schönsten Bildern von ihren Reisen: zu Bergen und Menschen.

 

43,5 x 40,5 cm, 17,- Euro, www.nepalhilfe-beilngries.de

 

Mark Synnott: Free Solo im Yosemite

Dokumentation

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Als Alex Honnold den „Free Rider“ (900 m, IX+) am El Capitan ohne Sicherung kletterte, schockierte und faszinierte er die Kletterszene weltweit. Der Autor des Buchs zur Tat hat ihn jahrelang begleitet. Ist dies das Buch zum Film? Zum oskargekrönten „Free Solo“? Jedenfalls ist es ein Gegenstück, denn es kommt – ungewöhnlich für ein heutiges Bergbuch, und doch merkt man es erst überrascht im Rückblick – ohne ein einziges Foto aus (abgesehen vom Titelbild). Nein, es ist nicht das Buch zum Film. Beides sind selbständige Werke, die faszinieren können und die ihre eigene Logik haben. Das Kino-Dokumentar-Epos des Ehepaars Chin folgt dem Protagonisten Alex Honnold hautnah, bis hinein in seinen Wohnwagen und in die Beziehung zu seiner Freundin, und dann auf Fingerspitzennähe in der Wand – so eng, dass man im Kino den Chalkbag vermisst. Im Buch nehmen die 3:56 Stunden von Honnolds Free Solo im „Free Rider“ etwas mehr als zehn Seiten (von 480) ein, und selbst dabei geht es mehr um Hintergründe und Wenn+Aber der einzelnen Stellen als um eine Schilderung von Bewegungen, die man ohnehin im Internet anschauen kann.   Mark Synnott, selbst einer der profiliertesten Bigwallkletterer und Alpinisten der USA, war als Reporter für „National Geographic“ über viele Jahre hinweg mit Alex Honnold unterwegs; spätestens als dieser zum ersten Mal davon redete, einen großen Bigwall am El Capitan free solo zu klettern, war das Langzeitprojekt auch für das Medienunternehmen geboren. So schildert er mit dem Verständnis eines Experten den Werdegang dieses Ausnahmetalents und zeichnet nach, wie viel Vorbereitung, Abwägung und Planung hinter dieser Begehung stand, die die Kletterszene weltweit fasziniert und erschreckt hat. 

Sébastien Decad: Viva Montanya

kooperatives Brettspiel

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Auf geht’s! Rama dama! Es ist Frühling, der Schnee schmilzt und Maulwurf, Hermelin, Wasseramsel und Gebirgsmolch kommen langsam aus ihren Winterverstecken. Aber am Hang liegt noch der ganze Dreck, den die Touristen in der Skisaison einfach dorthin geworfen haben. Und der muss weg, bevor der Schnee geschmolzen ist. Also ziehen zwei bis sechs Spieler gemeinsam los und sammeln Müll. Gelingt es ihnen, bevor der Schnee bis hinauf zur Gipfelstation geschmolzen ist, gewinnen sie gemeinsam. Andernfalls verlieren alle. Miteinander statt gegeneinander lautet das Motto.   Jeder wirft in seinem Zug einen Würfel. Erscheint darauf ein Abfalleimer, darf er ein beliebiges Müllplättchen in den dreidimensionalen Abfalleimer werfen. Liegt hingegen die Sonne oben, steigt die Schneegrenze und aus weißem Hang wird grüne Wiese. In den meisten Fällen würfelt der Spieler jedoch das Bild eines Tiers. Jetzt muss er ein Müllplättchen anheben. Befindet sich darunter ein Bild des gleichen Tiers, darf er den Abfall entsorgen. Merkfähigkeiten wie bei Memory sind daher gefragt. Ein Hermelin, das habe ich doch schon gesehen, aber wo war das nur – solche Fragen treiben die Spieler um. Dabei dürfen sie sich gegenseitig helfen und Tipps geben, schließlich geht es ja um das gemeinsame Ziel. 

Uwe Rosenberger: Spring Meadow

Brettspiel

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Wer zuerst zwei Wandernadeln erspielt, gewinnt. Spring Meadow ist geeignet für alle, die auf der Hütte oder nach der Tour noch gerne etwas spielen. Für ein bis vier Spieler ab 10 Jahren. Pro Spieler veranschlagt der Verlag 15 Minuten Spielzeit. Unsere Tester haben deutlich weniger gebraucht, dafür aber öfter gespielt. Schön, wenn sich Brettspiele thematisch mit der Welt der Berge befassen, noch schöner, wenn man sich damit einen richtig netten Abend machen kann. Das ist bei Spring Meadow ganz sicherlich der Fall. Großer Pluspunkt: Der Einstieg ist leicht, Anfängern sind die Regeln rasch erklärt. Das ist wichtig, will man auf der Hütte Mitspieler finden. Thematisch geht es um saftige Bergwiesen und -blumen, die im Frühling den Schnee verdrängen – und um neugierige Murmeltiere, die aus dem Winterschlaf erwachen und aus ihren Löchern kriechen. Daher auch der Name: Spring für Frühling, Meadow für Wiese/Weide. 

Carlo A. Rossi: Mountains

Brettspiel

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Mit der richtigen Ausrüstung auf den Gipfel kommen, das ist das Ziel bei Mountains. Und weil Bergsport oft eben auch Teamsport ist, ist man in einigen Situationen auf die Hilfe der Mitspieler angewiesen. Das heißt: viel Interaktion, und die bringt dann auch viel Spaß an den Tisch. Hier können Kinder ab 8 Jahren mitspielen, denen vor allem die Ausstattung gefallen dürfte, aber auch für ältere Mitspieler ist es kurzweilig und verspricht einen netten Abend. Für zwei bis fünf Spieler. Ein kleiner roter Stempel sorgt für die Belohnung – den Eintrag im Gipfelbuch. Den bekommen die Spieler, die die geforderte Ausrüstung für eine Tour aufbringen. Und das sind die Spielkarten in der eigenen Hand plus die in den Händen der Mitspieler. Wer welche Karten hat, erfährt man erst im Laufe des Spiels, und das sollte man sich dann auch gut merken. Hat mein Gegenüber den Helm oder die Steigeisen? Hat mein Nachbar eventuell eine Trinkflasche gezogen? 

K.+B. Teuber: Catan – Der Aufstieg der Inka

Brettspiel

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Ein Spiel für alle, die an Fernweh leiden oder sich schon auf eine Trekkingtour in den Anden freuen. Thema sind die Aufstiege und Niedergänge der Hochkulturen in Anden, was liebevoll und fantasievoll umgesetzt worden ist. Für drei bis vier Spieler ab 12 Jahren. Interessierte Kinder können aber sicherlich schon ein paar Jahre früher starten. Ein Spiel dauert etwa 90 Minuten – je nachdem, wie lange ein Straßen- oder Siedlungsbau von den jeweiligen Spielern abgewogen wird. Die Siedler von Catan sind ein Klassiker und den meisten der Menschen bekannt, für die Wandern und darauffolgender Spieleabend zusammengehören. Nun gibt es eine neue Version, die ohne Grundausstattung spielbar ist. Der Autor Klaus Teuber ist schon ein paar Jahre von den Hochkulturen in den Anden fasziniert und fragte deshalb seinen Sohn Benjamin, ob der nicht mit ihm ein Catan-Spiel zum Thema entwickeln wolle. 

Gerhard Junker: Blocky Mountains

Geschicklichkeitsspiel

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Eine ruhige Hand und etwas Geduld brauchen die Spieler von Blocky Mountains. Mit Schnur und Stäben manövrieren sie einen Wanderer und einen Bär durch einen Parcours und müssen dabei auch noch den Proviant an die richtige Stelle schieben. Für ein bis vier Spieler ab fünf Jahren, die sich zwischen zwei bis 30 Minuten, je nach Alter auch länger, mit verschiedenen Gipfeln aus Holzsteinen vergnügen können. Die Spieler wandern durch die Blocky Mountains. Es wird geklettert, balanciert und auch gerutscht. Übertragen heißt das: geschoben, gehoben und irgendwie so ein bisschen geangelt. Eine nette Abwechslung zu den traditionellen Brettspielen.   Auch wenn das Spiel schon ab 5 Jahren geeignet ist, ohne ältere Mitspieler geht erst einmal gar nichts, müssen die doch erst einmal die Regeln durchlesen und die Kinder damit vertraut machen. Schritt für Schritt führt die Anleitung an das Spiel heran. Da gilt es erst einmal einen Grundkurs zu absolvieren, in dem gezeigt wird, wie die Wanderer mit verschiedenen Situationen, beispielsweise einem Baumwipfel oder einer Felsspalte, umgehen. Auf alle Fälle ist es bei kleinen Mitspielern ratsam, dass größere erst einmal alleine die Regeln durchlesen und das Spiel schon einmal aufbauen. Dann ist es jedoch rasch erklärt.