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Übernachten auf Alpenvereinshütten

Gut vorbereitet auf die Hütten-Reality

Auf einer Alpenvereinshütte läuft vieles anders als man es vom Tal gewohnt ist. Von der aufwendigen Versorgung bis zum Zusammenleben auf engstem Raum. Damit dein Aufenthalt für dich und alle anderen ein tolles Erlebnis wird, gilt: Eine Hütte funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Informiere dich hier über die echte Hütten-Reality, schätze dein Können realistisch ein und erfahre, wie das Hüttenleben abseits gängiger Klischees wirklich funktioniert.

Hütten Reality in Zahlen

Schutzhütten - alles andere als selbstverständlich

Wassersparen auf Hütten DAV/Marisa Koch

Verbraucht ein Hüttengast/Tag im Durchschnitt

Daher gilt: Wassersparen!

Trockentoiletten kommen ohne Spülung aus und sparen viel Wasser. Duschen gibt es immer weniger –Katzenwäsche genügt. Gekocht wird einfach, damit Wasserverbrauch und Spülaufwand gering bleiben.

Vom Tal auf die Hütte DAV/Wolfgang Ehn

Von der Lieferung bis zum Teller

Auf der Hütte übernimmt das Hüttenteam jeden Schritt selbst – vom Einkauf im Tal über den Transport zur Hütte bis hin zum Einräumen der Ware in den Lagerraum, sowie das Zubereiten in der Küche. Dabei wird so viel bewegt und angepackt, dass ein Fitnessstudio überflüssig ist – der Hüttenalltag ist Training genug.

Übernachten auf Hütten DAV/Marisa Koch

Kostet dich durchschnittlich eine Nacht mit Halbpension 

Der Preis ergibt sich aus der aufwendigen Versorgung, dem Transport und dem Betrieb am Berg. Deswegen sind Komfort und Leistungen bewusst reduziert und es steckt viel Handarbeit dahinter. 

Mit einer Mitgliedschaft beim Alpenverein wird der Aufenthalt günstiger, bezahlt wird hier hier in der Regel bar.

Wie werden Wegzeiten eigentlich berechnet? DAV/Klaus List

Sind ein guter Richtwert pro Stunde

Daran orientieren wir uns für den Aufstieg. Die tatsächliche Gehzeit ergibt sich aus Höhenmetern und Strecke (km). Grobe Richtwerte sind dabei:

  • ca. 300 Höhenmeter (hm) pro Stunde für den Aufstieg

  • ca. 500 Höhenmeter pro Stunde für den Abstieg

  • ca. 4 Kilometer horizontal pro Stunde

Mit unserem Gehzeitrechner könnt ihr euch direkt eine grobe Angabe für die nächste Tour errechnen.

Frühstücken mit Ausblick DAV/Christian Weiermann

Für den Wirt beginnt der Tag schon um 4:30 Uhr.

Während ihr noch schlaft, wird in der Küche schon gewerkelt. Und wenn ihr im Bett seid, ist der Tag oft noch nicht vorbei. So läuft der Hüttenalltag – früh, lang und immer ist etwas zu tun.

Fakten, Wissen und Insidertipps für den nächsten Hüttenbesuch

Wer steckt dahinter, was ist das Ziel?

Der „Hütten Reality Check“ ist eine gemeinsame Kommunikationskampagne des Deutschen Alpenvereins (DAV), des Schweizer Alpen-Club (SAC/ CAS), des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) und des Südtiroler Alpenvereins (AVS).

Die Kampagne stellt das besondere Miteinander auf Alpenvereinshütten in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, sich vor dem Hüttenaufenthalt ein eigenes Bild zu machen, statt sich von Social-Media-Trends leiten zu lassen. Gleichzeitig macht der „Hütten Reality Check“ deutlich, dass Hütten alles andere als selbstverständlich sind – sie werden mit viel Engagement, harter Arbeit und großer Leidenschaft betrieben. Gäste sind eingeladen Neues dazuzulernen und ihre eigenen Hüttenerfahrungen zu teilen.

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