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Rhein-Main

Die Grenze zwischen Nord- und Süddeutschland markiert bekanntlich der Main, auch Weißwurst-Äquator genannt. Von Deutschlands Mitte aus ist man schnell im Rest des Landes. Für viele Sportarten muss man aber gar nicht weit fahren.


Das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und Darmstadt ist sehr dicht besiedelt. Trotzdem findet Outdoor-Begeisterte in der Region viele stille und grüne Orte, in denen sie hervorragend wandern und biken können. Beispielsweise im Spessart. Die höchste Erhebung ist mit 586 Meter der Geiersberg. Mountainbikerinnen wie Wanderer finden hier ein passendes Terrain. Besonders schön ist der Spessart übrigens im Herbst, wenn sich die Blätter der Laubmischwälder gelb und rot verfärben.

 

Von Meeren und Riesen

Wer noch höher hinaus will, finden im Taunus den Großen Feldberg. Mit 879 Metern überragt er alle anderen Gipfel im Taunushauptkamm. Von oben hat man einen schönen Blick über die Umgebung, sogar Frankfurt kann man von oben erkennen. In der gesamten Region ist ein weit verzweigtes Netz an Wanderwegen angelegt. Auch für Mountainbikes gibt es alles zwischen entspannten Touren auf Schotterwegen und steilen Downhill-Trails.

 

Der höchste Berg der Rhein-Main-Gebiets liegt in der Rhön. 950 Meter ist die Wasserkuppe hoch. In der Rhön liegt winters oft auch genug Schnee für Ski- oder Schneeschuhtouren. In vielen Gegenden werden auch Langlaufloipen gespurt.

 

Übrigens hat Hessen auch einen Meerzugang. Zugegeben, es ist kein klassisches Meer, sondern ein Felsenmeer. Entstanden ist es, weil sich zwei Riesen im Vorderen Odenwald, einer auf dem Felsberg und einer auf dem Hohenstein, gezofft haben. Wenn Riesen sich streiten, werfen sie manchmal mit Steinen aufeinander. Wo die Felsbrocken damals liegen geblieben sind, ist heute das Felsenmeer. Gewonnen hat übrigens der Riese auf dem Hohenstein, er hatte einfach mehr Wurfmaterial.

 

Touren in der Region Rhein-Main