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Hütten- übernachtungen mit Hund

01.10.2021, 11:03 Uhr

Immer mehr Bergfreund*innen wollen ihre Vierbeiner mit in die Berge nehmen – ob für einen Tagesausflug oder beim Hüttentrekking. Wie die Übernachtung mit Hund auf Alpenvereinshütten funktioniert und worauf zu achten ist, erfahrt ihr hier.

Worauf muss ich achten, wenn ich meinen Hund mitnehme?

Die Mitnahme von Haustieren ist in der Hüttenordnung unter dem Unterpunkt 6.8 geregelt.

Sie besagt, dass Haustiere grundsätzlich in allen Schlafräumen verboten sind, außer, es wird ein extra „Hunderaum“ deklariert.

Alle Alpenvereinshütten sind einzigartig, das bringt ganz individuelle Gegebenheiten und Herausforderungen mit sich. Deshalb entscheiden die Hüttenwirt*innen auch individuell, ob und wo Hunde übernachten dürfen.

 

Wer eine Hüttenübernachtung mit Hund plant, sollte dies vor der Buchung unbedingt telefonisch oder per E-Mail mit den Wirtsleuten kommunizieren.

Ob die Fellnasen willkommen sind, hängt nicht nur von den Gegebenheiten der Hütte ab, sondern ebenfalls von der Buchungslage. Viele Wirt*innen nehmen pro Nacht nur eine Reservierung mit Hund an, darum ist es wichtig abzuklären, ob bereits ein anderer Hund für die betroffene Nacht angemeldet ist.

 

Laut Hüttenverordnung dürfen Hunde die Hütte nur gereinigt und getrocknet betreten, deshalb sollten Besitzer*innen ein Hundehandtuch sowie eine Haustierdecke mitbringen. Sofern Haustiere gestattet sind, dürfen die Hüttenwirt*innen eine Reinigungspauschale von 10 Euro verlangen.

 

 

Wo darf mein Hund übernachten?

Ob und wo die Vierbeiner schlafen dürfen, entscheiden die jeweiligen Hüttenwirt*innen.

Auf einigen Hütten dürfen Hunde im Trockenraum nächtigen, auf anderen Hütten werden sie mit ihren Besitzer*innen zusammen im Winterraum oder im „Hundezimmer“ untergebracht.

 

Sicher zu sagen ist allerdings, dass es auf keiner Hütte gerne gesehen wird, wenn Hunde im Bett oder auf den zur Verfügung gestellten AV-Decken schlafen. Wasser ist ein kostbares Gut in den Bergen, weswegen die Laken und Decken nicht täglich gereinigt werden können.

 

Warum sind auf manchen Hütten keine Hunde willkommen?

Vermehrt berichten Hüttenwirt*innen von Problemen und schwierigen Situationen, die sie dazu bewegten, keine Hunde-Reservierungen mehr anzunehmen.

Zu oft sei es vorgekommen, dass Hunde trotz ausdrücklicher Anweisung nicht an der Leine geführt wurden und es zu Zwischenfällen mit anderen Hüttengästen und Weidevieh kam.

Wirt*innen berichten von Hundehalter*innen, die sich den Vorschriften widersetzten, von Beschwerden von Allergiker*innen und gestörten Nachtruhen.

 

Wie geht es weiter?

Hunde sind die besten Freunde des Menschen, auch im Alpinen Raum leisten Hunde bei der Bergrettung, als Blindenhunde oder einfach als treuer Begleiter hervorragende Dienste.

 

Damit Hüttenwirt*innen weiterhin die Vierbeiner willkommen heißen, bitten wir alle Hundebesitzer*innen ihre Hunde zu erziehen, sich an die Vorschriften der Hüttenwirt*innen zu halten und sich rücksichtvoll gegenüber anderen Gästen zu verhalten. So können Probleme und Auseinandersetzungen vermieden und ein friedliches Miteinander gewährleistet werden.

 

Aktuelle Öffnungszeiten der Alpenvereinshütten

Saisonende 2021

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Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Welche Hütten auch noch im Herbst auf haben, zeigen wir euch hier.   Die Blätter färben sich bunt und auf manchen Gipfeln glitzert schon wieder der erste Schnee. Langsam verabschiedet sich der Sommer und die ersten Hütten bereiten sich auf ihren Winterschlaf vor. Ergänzend zur DAV-Hüttensuche informiert folgende Aufstellung über möglichst taggenaue Termine, an denen die jeweiligen Hütten schließen.   Wir haben dafür die erfahrungsgemäß besonders interessanten Hütten des deutschen und angrenzenden Alpenraumes ausgewählt. Die Daten sind sorgfältig recherchiert - wir empfehlen aber trotzdem, sich vor einer geplanten Übernachtung kurz telefonisch bei der Hütte zu erkundigen. Achtung: Je nach Wetterlage kann sich die Öffnungs- bzw. Schließzeit kurzfristig verschieben. Wenn das Wetter schön ist, haben viele Hütten länger geöffnet!   Die letzte Übernachtungsmöglichkeit auf den Hütten ist meist der Tag bevor die Hütte schließt. 

Hund-Katze-Murmeltier: Die (Haus-)Tiere unserer Hütten

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Die Fauna der Alpen hat sich über Jahrtausende an diese anspruchsvolle und teilweise lebensfeindliche Landschaft angepasst und so Überlebenskünstler hervorgebracht, die für die täglichen Herausforderungen im Hochgebirge bestens gewappnet sind. Und so nennen heute Steinböcke, Murmeltiere, Dohlen, Salamander und Steinadler die atemberaubende Kulisse der Berge ihr Zuhause. Einen deutlich einfacheren Weg zu einem Leben mit Aussicht haben die Tiere auf unseren Alpenvereinshütten gewählt. Getreu dem Motto "work smart, not hard" haben sie sich im Schlepptau unserer Hüttenwirtsleute einen Logenplatz im Lebensraum ihrer wilden Nachbarn eingerichtet.

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