logo-dav-116x55px

Ungewöhnliche Schneesituation in den Alpen: So ist die Lage

10.01.2019, 18:30 Uhr

Stand: 10. Januar 2019, 18:30 Uhr

 

Die angespannte Situation in den nördlichen Ostalpen bleibt immer noch bestehen. Abermals hat es in den letzten 24 Stunden intensiv geschneit, es kam noch einmal ein halber Meter Neuschnee und mehr zusammen. Die Lawinengefahr bleibt groß, in einigen Regionen sogar sehr groß. Nach einer Wetterberuhigung am morgigen Freitag sind fürs Wochenende neue Schneefälle angekündigt. Der Deutsche Alpenverein informiert an dieser Stelle über die aktuellen Verhältnisse in den Bergen und darüber, was das für die Bergsportlerinnen und Bergsportler bedeutet.

 

Wetter und Lawinengefahr

Am Donnerstagabend lassen die Schneefälle nach, der Freitag dürfte bis zum späteren Nachmittag in großen Teilen der Bayerischen Alpen niederschlagsfrei bleiben. Die Lawinengefahr dort und in den angrenzenden Bergen in Tirol ist mit der zweithöchsten Stufe "groß" angegeben. In Teilen der österreichischen Bundesländer Salzburg, Steiermark und Niederösterreich herrscht nach wie vor sehr große Lawinengefahr. Wahrscheinlich wird sich die Lawinenlage am Freitag kaum entspannen. Und wie sich die andauernden Schneefälle auf die Lawinensituation in den kommenden Tagen auswirken, ist noch unsicher. Vermutlich bleibt die kritische Situation bestehen. Zu beachten ist außerdem immer noch die große Schneebruchgefahr in tiefen Lagen. Wälder sollten dort nicht oder nur mit äußerster Vorsicht betreten werden.

 

Bergsport nur eingeschränkt möglich

Es gelten die Warnungen und Empfehlungen der vergangenen Tage: Für Bergsport abseits gesicherter Pisten und Wege ist die Situation sehr ungünstig. Nur äußerst erfahrene Bergsportlerinnen und Bergsportler mit sehr guten Ortskenntnissen sollten sich momentan ins ungesicherte winterliche Gebirge begeben. Für diese Personengruppe empfiehlt der Deutsche Alpenverein dringend, den aktuellen Wetter- und Lawinenlagebericht abzurufen, zu berücksichtigen und defensiv zu agieren. Verzicht ist bei den momentanen Verhältnissen oft eine gute Entscheidung – auch deshalb, weil die Schneemengen tatsächlich ungewöhnlich sind: Bereits sehr kleine Lawinen (z.B. in kleinen Rinnen, auch im Wald) können zu lebensbedrohlichen Verschüttungen führen. Außerdem können auch normale Stürze im tiefen und lockeren Pulverschnee zu gefährlichen Situationen führen, aus denen sich die Gestürzten nicht mehr selbst befreien können. Entsprechende tödliche Vorfälle gab es in den letzten Tagen im Montafon und im Pongau (beide Österreich). Eine Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise für Ski- und Schneeschuhtouren abseits gesicherter Pisten gibt es unter diesem Link. Speziell für Bergsportlerinnen und Bergsportler hat der DAV heute den wöchentlichen Bergbericht herausgegegeben.

 

Info-Quellen zur akuellen Lage

Das war der Bericht vom 9. Januar, Stand 17.30 Uhr

In den nördlichen Ostalpen liegt eine außergewöhnliche Situation vor: Zum einen ist in den letzten Tagen sehr viel Schnee in kurzer Zeit gefallen. Und zum anderen dauern die Schneefälle an – auch über die kommende Nacht und den morgigen Tag hinaus. Die Lawinengefahr ist entsprechend groß. In einigen Regionen haben die Warndienste sogar eine "sehr große" Lawinengefahr und damit die höchste Stufe ausgegeben. Der Deutsche Alpenverein informiert an dieser Stelle über die aktuellen Verhältnisse in den Bergen und darüber, was das für die Bergsportlerinnen und Bergsportler bedeutet.

 

Wetter und Lawinengefahr

In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag selbst hält der Schneefall an. Die Lawinengefahr in den Bayerischen Alpen und in den angrenzenden Bergen in Tirol ist mit der zweithöchsten Stufe "groß" angegeben. In Teilen der österreichischen Bundesländer Salzburg, Steiermark und Niederösterreich herrscht sogar sehr große Lawinengefahr. Wie sich die andauernden Schneefälle auf die Lawinensituation in den kommenden Tagen auswirken, ist noch unsicher. Vermutlich bleibt die kritische Situation zunächst bestehen. Zu beachten ist außerdem nach wie vor die große Schneebruchgefahr in tiefen Lagen. Wälder sollten dort nicht oder nur mit äußerster Vorsicht betreten werden.

 

Bergsport nur eingeschränkt möglich

Für Bergsport abseits gesicherter Pisten und Wege ist die Situation derzeit sehr ungünstig. Nur äußerst erfahrene Bergsportlerinnen und Bergsportler mit sehr guten Ortskenntnissen sollten sich momentan ins ungesicherte winterliche Gebirge begeben. Für diese Personengruppe empfiehlt der Deutsche Alpenverein dringend, den aktuellen Wetter- und Lawinenlagebericht abzurufen, zu berücksichtigen und defensiv zu agieren. Verzicht ist bei den momentanen Verhältnissen oft eine gute Entscheidung – auch deshalb, weil die Schneemengen tatsächlich ungewöhnlich sind: Bereits sehr kleine Lawinen (z.B. in kleinen Rinnen, auch im Wald) können zu lebensbedrohlichen Verschüttungen führen. Außerdem können auch normale Stürze im tiefen und lockeren Pulverschnee zu gefährlichen Situationen führen, aus denen sich die Gestürzten nicht mehr selbst befreien können. Entsprechende tödliche Vorfälle gab es in den letzten Tagen im Montafon und im Pongau (beide Österreich). Eine Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise für Ski- und Schneeschuhtouren abseits gesicherter Pisten gibt es unter diesem Link.

 

Das war der Bericht vom 8. Januar 2019, Stand: 11.30 Uhr

In den nördlichen Ostalpen ist in den letzten Tagen sehr viel Schnee in kurzer Zeit gefallen. Das hat in höheren Lagen zu einer kritischen Lawinensituation geführt, während in tiefen Lagen der nasse und schwere Schnee zu verschiedenen Problemen führt. Ungewöhnlich ist die Situation auch deswegen, weil ab Dienstagabend eine neuerliche Kaltfront mit viel Schnee und Wind angekündigt ist. Der Deutsche Alpenverein informiert an dieser Stelle über die aktuellen Verhältnisse in den Bergen und darüber, was sie für die Bergsportlerinnen und Bergsportler bedeuten.

 

Wetter und Lawinengefahr

Am Dienstag gibt es in den Bayerischen Alpen und in den angrenzenden Alpen Schneefall, der in der Nacht zum Mittwoch intensiver wird und länger andauert. Neuschneemengen von bis zu einem Meter sind möglich. Die Lawinensituation hat sich am Dienstag in den Bayerischen Alpen zunächst etwas entspannt, in den anderen Gebieten herrscht nach wie vor große Lawinengefahr. Wie sich die angekündigte Kaltfront auswirkt, ist momentan noch nicht absehrbar. Eine Verschärfung der Situation ist aber wahrscheinlich. Zu beachten ist außerdem die große Schneebruchgefahr in tiefen Lagen. Wälder sollten dort nicht oder nur mit äußerster Vorsicht betreten werden.

 

Bergsport nur eingeschränkt möglich

Für Bergsport abseits gesicherter Pisten und Wege ist die Situation derzeit sehr ungünstig. Nur sehr erfahrene Bergsportlerinnen und Bergsportler mit sehr guten Ortskenntnissen sollten sich momentan ins ungesicherte winterliche Gebirge begeben. Für diese Personengruppe empfiehlt der Deutsche Alpenverein dringend, den aktuellen Wetter- und Lawinenlagebericht abzurufen, zu berücksichtigen und defensiv zu agieren. Verzicht ist bei den momentanen Verhältnissen oft eine gute Entscheidung – auch deshalb, weil die Schneemengen tatsächlich ungewöhnlich sind: Bereits sehr kleine Lawinen (z.B. in kleinen Rinnen, auch im Wald) können zu lebensbedrohlichen Verschüttungen führen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Hinweise für Ski- und Schneeschuhtouren abseits gesicherter Pisten gibt es unter diesem Link.