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Vorsicht Rutschgefahr: Schneefelder

Sicher unterwegs auf Altschneefeldern

Wenn der Frühling kommt, schmilzt der Schnee in den Bergen oft nur langsam ab. Wen es jetzt, wie viele andere, nach oben zieht, der sollte aufpassen: Vor allem nordseitige Wege sind noch bis in den Sommer mit Schnee bedeckt. Durch den Wechsel von warmen Tagen und kalten Nächten trifft man morgens oft auf eisige Schneefelder, die im Laufe des Tages auffirnen. Diese können für Bergwanderinnen und Bergwanderer gefährlich sein!

Problemzone Altschneefeld

Jedes Jahr kommt es zu Unfällen, weil die von Altschneefeldern ausgehenden Gefahren – selbst von versierten Bergwanderern – unterschätzt werden.

 

„Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Bergwanderer oder Bergsteiger, wenn er auf einem harten, 40 Grad steilen Firnfeld erst einmal ins Rutschen gerät, fast dieselbe Geschwindigkeit erreicht wie im freien Fall“, so Stefan Winter, Ressortleiter Sportentwicklung beim DAV.

 

Immer wieder kommt es so zu schwerwiegenden Unfällen, die mitunter sogar tödlich enden. Daher gilt: Schneefelder sind beim Wandern und Bergsteigen eine besondere Herausforderung, der man mit viel Umsicht begegnen sollte.

 

Das richtige Begehen von Altschneefeldern

Schon bei der Tourenplanung sollte die Exposition der Tour, also die geografische Ausrichtung der Wege, berücksichtigt werden: Vor allem bei nordseitigen Wegen müssen Bergwanderer ihre Ausrüstung anpassen.

 

Essenziell: feste Bergwanderschuhe mit rutschfester Profilsohle. Daneben gehören, um sicher am Berg unterwegs zu sein, auch Grödel oder leichte Steigeisen ins Gepäck. Handschuhe helfen wiederum, um Verletzungen an den scharfkantigen Eiskristallen vorzubeugen.

 

Beim Begehen eines Schneefeld ist zunächst darauf zu achten, ob die obere Schneedecke aufgeweicht ist. Nur dann lässt sich mit dem stabilen Bergschuh ein Tritt in den Schnee kerben. Stellt sich bereits bei den ersten Schritten heraus, dass ein sicheres Auf- und Eintreten nicht möglich ist, sollte man umdrehen.

 

Wenn die entsprechende Ausrüstung fehlt und man keine Erfahrung im Queren von Schneefeldern hat, sollte auch von waghalsigen Ausweichmanövern ins weglose Gelände abgesehen werden.

 

Auf hart gefrorenen Altschneefeldern geht ohne Steigeisen meistens nichts mehr. Weitere Gefahren drohen an den Rändern von Schneefeldern: Dort sind oftmals große Hohlräume freigeschmolzen, in die man nicht einbrechen sollte.

 

Im Fall der Fälle

Was ist zu tun, wenn man trotz aller Umsicht auf einem Schneefeld ins Rutschen gerät? – Man sollte sich möglichst schnell in die Bauchlage drehen und in die Liegestützposition drücken. Nur so besteht die Chance den Rutschvorgang abzubremsen.

 

Packliste für Wanderungen im Frühjahr

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Bald startet die Wandersaison. In höheren Regionen der Alpen liegt immer noch viel Schnee. Vereiste Wege und Schneefelder in Wäldern und an nordseitigen Hängen machen Touren im Frühjahr anspruchsvoll. Folgende Packliste – in Kooperation mit Globetrotter – bringt alle Berg-Liebhaber*innen gut in die Wandersaison. Natürlich erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit: Art, Dauer und Länge der Tour stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Material und Wandernde. Sie dient jedoch als guter Startpunkt, als Basis. Weitere Infos zu einzelnen Bereichen (zum Beispiel Nachhaltige Fasern oder zu Membranen und Imprägnierung) gibt es auch im Archiv von DAV Panorama.