Die Ergebnisse:
Das Podium der Männer:
Yannick Nagel (DAV Mannheim)
Yannick Flohé (DAV Aachen)
Luca Nündel (DAV Rheinland-Köln)
Das Podium der Frauen:
Anna Maria Apel (DAV München & Oberland)
Annika Müller (DAV Augsburg)
Roxana Wienand (DAV Darmstadt-Starkenburg)
Finale: Ausverkaufte Halle, beste Stimmung und die Entscheidung um Gold
Mehr Publikum ging wirklich nicht: Die Halle in Darmstadt war bis auf den letzten Platz gefüllt, alle Tickets für die Finals waren längst ausverkauft. Wer keinen Platz mehr ergattert hatte, konnte die Titelentscheidungen live beim Hessischen Rundfunk verfolgen. Und auch an der Wand wurde noch einmal ordentlich aufgedreht.
Frauen: Ein Rutscher, kollektives Luftanhalten und Gold für Apel
Was für ein Finale! Während bei den Herren eine lange Powertour wartete, wurde es bei den Damen wieder richtig verspielt. Riesige Volumen, kleine Crimps, spektakuläre Dynos und sogar ein Bat Hang: Die Route führte leicht ansteigend von links nach rechts durch die Wand – zwischendurch ging es aber auch mal kopfüber bergab. Beim Bat Hang hängen die Kletterinnen (fast) nur an ihren Füßen, um sich aus dieser ungewöhnlichen Position wieder weiterzubewegen. Dazu kamen ein Mantle auf ein großes Volumen und ein dynamischer Sprung, bei dem zwei große Griffe zusammengedrückt werden mussten. Die Route hatte es in sich, und das an ganz unterschiedlichen Stellen.
Für die erste Überraschung sorgte Annika Müller (DAV Augsburg). Die amtierende Jugendeuropameisterin hatte sich im Halbfinale gerade noch als Achte für das Finale qualifiziert – und legte als erste Starterin direkt eine starke Leistung vor. Eine Athletin nach der anderen kam an die Wand, doch niemand schaffte es an ihr vorbei. Auch die erst 16-jährige Maileen Komsthöft (DAV Rheinland-Köln), die im Halbfinale noch sensationell Dritte geworden war, rutschte früh ab. Und selbst Lokalmatadorin Roxana Wienand (DAV Darmstadt-Starkenburg), Deutsche Meisterin von 2020, blieb mit 45+ hinter Müller zurück. Damit war klar: Müller hatte nach Bronze 2025 mindestens Silber sicher.
Jetzt fehlte nur noch Anna Maria Apel (DAV München & Oberland). Die zweifache Titelverteidigerin hatte das gesamte Wochenende über unglaublich souverän geklettert und schien auch im Finale nicht zu stoppen. Zug um Zug arbeitete sie sich nach oben, das Top schien zum Greifen nah. Doch dann das Unglaubliche: Ein Fuß rutschte ab, Apel fiel – und plötzlich wurde es richtig spannend. Die Halle hielt den Atem an, während die Favoritin gebannt auf die Ergebnisanzeige blickte. Apel und Müller hatten dieselbe Griffwertung erreicht. Erst der Countback brachte die Entscheidung: Dank ihres besseren Halbfinalergebnisses lag Apel vorne und sicherte sich ihren dritten Deutschen Meistertitel in Folge!
Für Müller bedeutete das nach Bronze im Vorjahr nun Silber. Bronze ging an Lokalmatadorin Roxana Wienand, die vor heimischem Publikum ebenfalls eine starke Meisterschaft zeigte.
„Dieser Titel bedeutet mir sehr viel. Es war ein ziemlich schwieriges Jahr, wahrscheinlich die schwerste Saison, die ich jemals hatte, mit weniger Erfolgen als erhofft. Umso stolzer bin ich, wie ich diesen Wettkampf gemeistert habe. Das gibt mir Hoffnung für die nächste Saison.
Im Finale war ich ziemlich gestresst, auch zeitlich wurde es knapp. Man konnte in der Route viel schütteln und entsprechend langsam klettern. Am Ende hat vielleicht ein bisschen die Konzentration gefehlt. Es war ein schwerer Zug, den ich auch hätte schaffen können. Ich bin froh, dass es trotzdem gereicht hat.
Ich hätte es Annika genauso gegönnt. Wir sind momentan auf einem ähnlichen Niveau und am liebsten hätte ich den Titel mit ihr geteilt. Den Routenbau fand ich insgesamt richtig cool und abwechslungsreich, besonders die dynamischen Bewegungen haben mir gefallen. Jetzt brauche ich erst einmal eine Pause für Körper und Kopf, bevor der nächste Trainingszyklus beginnt.“
Männer: Schluss mit Experimenten, los geht der Pump! Nagel verteidigt seinen Titel
Nach Knieklemmern und Rodeo-Clips in den Vorrunden setzte das Routesetting-Team im Herren-Finale wieder auf eine echte Powertour. Ganze 62 Griffe schlängelten sich im Zickzack durch die knapp 30 Meter lange Route. Los ging es mit kniffligen Körperpositionen und einem spektakulären Dyno in einen Untergriff, weiter oben wurde es dann richtig physisch. Hier war vor allem ordentlich Kraftausdauer gefragt.
Zunächst schraubte sich der Highpoint mit jedem Starter ein Stück weiter nach oben. Luca Nündel (DAV Rheinland-Köln) legte schließlich mit 43+ vor und durfte sich nach dem überraschend frühen Aus von Otto Reiter (DAV Mannheim) am Untergriff-Dyno bereits über einen sicheren Podestplatz freuen.
Dann kam Titelverteidiger Yannick Nagel (DAV Mannheim) – und lieferte richtig ab. Souverän meisterte er die bisherigen Schlüsselstellen, fand weiter oben sogar noch eine Rastposition und kletterte bis kurz vor das Top. Erst sieben Züge vor dem Ende war bei 55+ Schluss. Eine beeindruckende Leistung, gerade nach einer Saison, in der Nagel seine gute körperliche Form nicht immer wie gewünscht an die Wand bringen konnte.
Jetzt konnte nur noch Yannick Flohé (DAV Aachen) den Titelverteidiger überholen. Doch die Entscheidung ließ erst einmal auf sich warten: Eine verdrehte Expressschlinge musste korrigiert werden, bevor der letzte Starter einsteigen durfte. Die Spannung in der ausverkauften Halle stieg noch einmal. Flohé kam gut durch die ersten Passagen, erwischte dann aber einen Griff nicht richtig und fiel bei 43+. Damit war klar: Yannick Nagel verteidigte seinen Titel und wurde zum dritten Mal Deutscher Meister im Leadklettern! Flohé sicherte sich Silber vor den im Finale gleichplatzierten Luca Nündel - am Ende entschied die Platzierung aus dem Halbfinale über das Final-Ergebnis.
„Auf diesen dritten Titel bin ich besonders stolz. Ich hatte eine coole Saison, aber nicht ganz die Erfolge und vor allem nicht die Konstanz, die ich mir gewünscht hatte. Bei der EM lief es mit dem Finaleinzug richtig gut, ansonsten konnte ich meine Leistung oft nicht so an die Wand bringen, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Als ich von der Wand kam, war ich schon ziemlich happy, weil ich wirklich viel aus mir herausholen konnte. Trotzdem fängt man an zu grübeln, was vielleicht noch möglich gewesen wäre. Ich habe großen Respekt vor Yannick und konnte mir gut vorstellen, dass er noch weiter klettert. Da sitzt man schon ziemlich nervös da. Umso glücklicher bin ich, dass es gereicht hat.
Den Rodeo-Clip im Halbfinale fand ich richtig cool. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass niemand ihn während der Kletterzeit versucht, sondern erst danach. Das war eine witzige Aktion. Jetzt stehen erst einmal zwei Wochen Kletterpause an, bevor es Mitte November ins Wintertraining geht.“
Halbfinale: Überraschungen, starke Nerven und ein bisschen Rodeo
Volle Ränge, beste Stimmung und zwei anspruchsvolle Routen: Auch das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft war voller Spannung. Für die jeweils besten acht ging es weiter ins Finale. Anders als in der Qualifikation mussten die Athlet*innen ihre Routen diesmal im Onsight-Modus, also ohne Informationen klettern. Nach einer gemeinsamen Besichtigung ging es zurück in die Isolation – an der Wand mussten die richtigen Lösungen dann auf Anhieb sitzen. Und das hatte durchaus Folgen.
Frauen: Handflip-Heartbreak und Heimjubel
Dieser eine Zug hatte es in sich! Ein früher Handflip wurde für zahlreiche Athletinnen zum Heartbreaker. Viele kamen kaum über die Stelle hinaus, und selbst danach war oft schon wenige Griffe später Schluss. Bis die erst 16-jährige Maileen Komsthöft (DAV Rheinland-Köln) zeigte, was möglich war: Sie kletterte einfach immer weiter und setzte mit Griff 35 einen neuen Highpoint. Am Ende bedeutete das einen sensationellen dritten Platz und den Einzug ins Finale.
Noch weiter kam Lokalmatadorin Roxana Wienand (DAV Darmstadt-Starkenburg). Die Boulderspezialistin schob sich mit 38+ an Komsthöft vorbei und wurde dafür von der vollen Halle lautstark gefeiert. Doch Anna Maria Apel (DAV München & Oberland) setzte noch einen drauf: Die zweifache Deutsche Meisterin kletterte souverän bis zum Topgriff, konnte diesen zwar nicht festhalten, sicherte sich mit 46+ aber trotzdem deutlich den Halbfinalsieg. Ihre Favoritinnenrolle unterstrich sie damit einmal mehr. Auf den letzten Drücker schaffte es auch Jugendeuropameisterin Annika Müller (DAV Augsburg) auf Rang acht ins Finale. Vorjahres-Vizemeisterin Ronja Witt musste sich dagegen mit Platz 13 zufriedengeben.
Männer: No-Tex? No Problem! Aber (kein) Rodeo am Routenende
Riesige No-Texture-Griffe, ein kräfteraubendes Dach und kleine Leisten: Die Herrenroute sah schon bei der Besichtigung richtig knackig aus. Die großen, glatten Griffe entpuppten sich allerdings als weniger problematisch als gedacht. Für viele war erst nach dem Dach an einer kniffligen Passage mit kleinen Leisten zwischen zwei Volumen Schluss. Die Wertungen fächerten sich dabei deutlich auf.
Die eigentliche Kuriosität wartete aber ganz oben: ein horizontal herausstehender Zapfen mit der Aufschrift „Rodeo Clip“. Die Idee: Wer es bis dorthin schaffte, sollte das Seil mit einer schwungvollen Rodeo-Bewegung in den Umlenker befördern – eine (Spaß-)Technik, die man sonst eher vom Felsklettern kennt. Das ungewöhnliche Finale der Route sorgte schon vor dem Start für reichlich Gesprächsstoff und verzögerte den Livestream um rund 15 Minuten.
Bis zu besagtem Zapfen mussten die Athleten zunächst erstmal kommen. Der erste, der das schaffte war Otto Reiter, er kletterte bis Dato am weitesten - am Ende gelang es ihm allerdings nicht sich auf die Struktur zu befördern. Dann kamen die beiden Yannicks: Titelverteidiger Yannick Nagel (DAV Mannheim) erreichte als Erster den Zapfen. Seine Kletterzeit war dann zwar bereits abgelaufen, doch einen Rodeo-Versuch ließ er sich trotzdem nicht nehmen – ohne Erfolg. Yannick Flohé (DAV Aachen) machte es ihm kurz darauf nach, zog sogar noch Seil, entschied sich dann aber für einen spektakulären Sprung ins Schlappseil. Ob sich die Athleten im Vorfeld darauf geeinigt hatten, den ungewöhnlichen Clip nicht über die Finalqualifikation entscheiden zu lassen? Auf Nachfrage quittierte Yannick Flohé die Frage jedenfalls nur mit einem vielsagenden Schmunzeln – und verriet damit nichts.
Für eine bittere Überraschung sorgte dagegen Finn Altemöller (DAV Rheinland-Köln): Nach zwei Tops und dem geteilten Qualifikationssieg am Samstag rutschte er früh an einem markanten Stützer ab und verpasste als Zwölfter das Finale. Sein Qualifikations-Co-Sieger Max Dinger (DAV Krumbach) machte es besser: Als letzter Starter schob er sich noch auf Platz sechs und verdrängte damit unter anderem Routinier Sebastian Halenke (DAV Schwäbisch Gmünd), der als Neunter knapp ausschied.
Das war die Qualifikation:
Überraschende Youngsters, souveräne Favoritinnen und jede Menge spektakuläre Moves: Die Qualifikation der Deutschen Meisterschaft Lead hatte einiges zu bieten. Auch Chef-Routesetter Luke Brady zeigte sich zufrieden: „Wir sind ziemlich glücklich. Es war ein bisschen schwerer als gedacht.“ Besonders die moderne Boulderroute der Herren stellte das Routesetting-Team vor eine Herausforderung: Schließlich lässt sich nicht immer vorhersagen, ob die Athleten die geplante Beta klettern oder ganz eigene Lösungen finden. Bei den Damen hatten es vor allem die vielen Pinches in der Ausdauerroute in sich – sie sorgten für dickere Unterarme als ursprünglich erwartet. Umso beeindruckter war Brady von den Leistungen in der dynamischen Route: „Da merkt man, dass die Teilnehmerinnen gut springen können und diesen Stil wirklich sehr schön beherrschen.“
Und morgen? Da geht es ab 11 Uhr im Halbfinale um die acht Finalplätze bei Damen und Herren, bevor ab 17 Uhr die neuen Deutschen Meister*innen ermittelt werden. Auch das Routesetting-Team hat sich dafür etwas vorgenommen. „Wir werden aus den Erfahrungen von heute ein bisschen was anpassen“, verrät Brady und macht neugierig: „Es wird auf jeden Fall etwas Besonderes.“ Die Halle dürfte wieder bestens gefüllt sein – für die Finals sind längst alle Tickets vergriffen. Wer nicht vor Ort ist, kann das Halbfinale auf Sporteurope.TV und die Finals beim Hessischen Rundfunk live verfolgen. Bis morgen!
Damen-Qualifikation: Pinch-Power und Dyno-Action
An Titelverteidigerin Anna Maria Apel (DAV München & Oberland) führte auch in Darmstadt erst einmal kein Weg vorbei. Die zweifache Deutsche Meisterin wurde ihrer Favoritinnenrolle mehr als gerecht und kletterte in beiden Qualifikationsrouten souverän bis zum Top. Dahinter landete Lokalmatadorin Roxana Wienand (DAV Darmstadt-Starkenburg) auf Platz zwei – allerdings mit einer kuriosen Geschichte: In Route 2 erreichte sie zwar den Zielgriff, klippte aber den falschen Umlenker. Nach einem Einspruch wurde ihr Top nicht anerkannt, die Wertung blieb bei Griff 46. Auf Rang drei folgten gleichauf Ebba Jacksteit, Filipa Knoll und Clara-Marie Nagel.
Auch bei den Frauen hatten es die Quali-Routen durchaus in sich: In der steilen Ausdauerroute wartete die "Pinch-Hölle" – jede Menge Zangengriffe, die ordentlich auf die Unterarme gingen. Die zweite Route war dagegen ein regelrechtes Stop-and-Go aus spektakulären Dynos und Ruhepositionen. Gleich drei Sprünge galt es zu meistern, einer spektkulärer als der Nächste. Dass die jungen Athletinnen mit diesem modernen Stil bestens zurechtkamen, zeigte sich schnell: Boulderspezialistin Anna Lechner (DAV München & Oberland) legte direkt als erste Starterin ein Top vor. Insgesamt neun Athletinnen schafften es in der Boulderroute bis ganz nach oben, in der Ausdauerroute waren es dagegen nur zwei.
Überhaupt war das Damenfeld bemerkenswert jung: Mit gerade einmal 26 Jahren war Roxana Wienand bereits die älteste Teilnehmerin. Neben den etablierten Favoritinnen gab es damit reichlich Gelegenheit für die nächste Generation, sich zu zeigen.
Die Quali der Herren: Youngsters mischen die „Knieklemmer-DM“ auf
Da staunten die Routiniers nicht schlecht: Die beiden Youngsters Finn Altemöller (DAV Rheinland-Köln) und Max Dinger (DAV Krumbach) schoben sich in der Qualifikation an den Top-Fvoriten vorbei. Als einzige Athleten toppten sie beide Routen und verwiesen damit den Olympiateilnehmer von 2024 Yannick Flohé (DAV Aachen) und Titelverteidiger Yannick Nagel (DAV Mannheim) auf die Plätze drei und vier.
Die beiden Routen hätten dabei kaum gegensätzlicher sein können: Route eins war steil, kräftig und verlangte ordentlich Ausdauer. Route zwei setzte dagegen auf newschoolige Boulder-Moves, knifflige Körperpositionen und kreative Lösungen. Was beide gemeinsam hatten? Jede Menge Knieklemmer! Im Livestream war deshalb schon augenzwinkernd von der „Knieklemmer-DM“ die Rede. Für alle, die damit nichts anfangen können: Bei einem Knieklemmer (oder auch Kneebar) verspannen sich Kletter*innen mit Knie beziehungsweise Oberschenkel und Fuß zwischen zwei Griffe oder Flächen an der Wand. Sitzt der Klemmer richtig, können die Arme auch mal komplett Pause machen und das selbst mitten im steilen Überhang - bei dem ein oder anderen sah das sogar fast schon entspannt aus!
Die besten 26 Athleten qualifizierten sich für das morgige Halbfinale.
Yannick gegen Yannick – und wer kann Anna Maria Apel stoppen?
Bei den Herren trifft Titelverteidiger Yannick Nagel auf Olympiateilnehmer und Ex-Meister Yannick Flohé. Aber auch Vorjahres-Vizemeister Erik Pollak und der Drittplatzierte Philipp Göthert wollen vorne mitmischen. Bei den Damen geht Anna Maria Apel als Titelverteidigerin an den Start. Mit Ronja Witt und Annika Müller ist auch hier das komplette Vorjahrespodium vertreten. Für zusätzliche Spannung sorgen die Lokalmatadorinnen der DAV-Sektion Darmstadt-Starkenburg, allen voran Roxana Wienand. Und es geht um mehr als die nationalen Titel: Mit starken Leistungen können sich die Athletinnen auch für den Nationalkader 2027 empfehlen.
Zeitplan: Qualifikation am Samstag, Entscheidung am Sonntag
Am Samstag, 31. Oktober, steht zunächst die Qualifikation auf dem Programm. Die Herren starten um 12 Uhr, die Damen folgen um 16 Uhr. Dabei geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Finalrunde am Sonntag zu sichern.
Qualifikation Herren: 12:00 Uhr
Qualifikation Damen: 16:00 Uhr
Am Sonntag, 1. November, wird es ernst: Um 11 Uhr beginnt das Halbfinale, bevor am Nachmittag die Entscheidung fällt. Die Finalrunden der Damen und Herren starten um 17 Uhr. Dann entscheidet sich, wer die anspruchsvollen Finalrouten am besten bewältigt und sich den Deutschen Titel 2026 sichert.
Halbfinale Damen & Herren: 11:00 Uhr
Finale Damen & Herren 17:00 Uhr
Siegerehrung: im Anschluss
Den gesamten Zeitplan gibt es auf DAV Results.
Live dabei im DAV-Kletterzentrum Darmstadt
Die Deutsche Meisterschaft wurde vom Deutschen Alpenverein veranstaltet und von der DAV-Sektion Darmstadt-Starkenburg ausgerichtet. Für zwei Tage rückte damit der nationale Spitzenklettersport in den Mittelpunkt – mit der Frage, wer sich in diesem Jahr Deutschlands stärkste Lead-Kletterin und Deutschlands stärkster Lead-Kletterer nennen darf.
Live Stream:
Wer keine Zeit hatte vor Ort dabei zu sein, konnte den Wettkampf im Stream verfolgen. Gestreamt wurden Quali und Halbfinale auf Sporteurope.tv und das Finale im Hessischen Rundfunk.
Deutsche Meisterschaft Lead 2026
Datum: 31. Oktober und 1. November 2026
Ort: DAV-Kletterzentrum Darmstadt, Lichtwiesenweg 15, 64287 Darmstadt
Samstag, 31. Oktober: Qualifikation Herren ab 12 Uhr, Damen ab 16 Uhr
Sonntag, 1. November: Halbfinale ab 11 Uhr, Finale Damen und Herren ab 17 Uhr
Eintritt: Qualifikation am Samstag frei; Tickets für Sonntag erforderlich