Breslauer Hütte
Direkt zu Füßen der Wildspitze, mit 3.768 m höchster Berg Tirols und zweithöchster Gipfel Österreichs, liegt die Breslauer Hütte auf 2.844 m bei Vent in den Ötztaler Alpen. Von hier aus lässt sich der stark vergletscherte Gipfel als anspruchsvolle Tagestour besteigen -Erfahrung im Hochgebirge und im Umgang mit Steigeisen und Seil sind dabei unerlässlich. Doch auch ohne Gipfelambitionen ist die Hütte ein lohnendes Ziel: Die Lage mitten in der Ötztaler Bergwelt sorgt für ein Hochgebirgserlebnis, wie man es nur selten findet. Als Station des Ötztal-Treks verbindet die Breslauer Hütte zudem mehrere der schönsten Übergänge der Region, etwa zur Vernagt-Hütte, zur Braunschweiger Hütte oder zum Taschachhaus. Die Tour belohnt mit einem beeindruckenden Bergpanoramen. Für alle, die dem Hochgebirge ganz nah sein wollen, ist die Breslauer Hütte ein hervorragendes Ziel.
Furtschaglhaus
Auf 2.295 m gelegen, thront das Furtschaglhaus hoch über dem türkisblauen Schlegeis-Speicher mitten in den Zillertaler Alpen und bietet von seiner Sonnenterrasse aus einen der eindrucksvollsten Ausblicke der gesamten Region. Rundum erheben sich die vergletscherten Riesen der Zillertaler Hauptkamms, allen voran der Hochfeiler mit seinen 3.509 m sowie der Große Möseler (3.478 m) - beides lohnende Ziele für erfahrene Hochtourengeher*innen. Auch das Schönbichler Horn (3.132 m) lässt sich von hier aus als Tagestour angehen und belohnt mit einem grandiosen Panorama über die umliegende Gletscherwelt. Als Etappenhütte am Berliner Höhenweg ist das Furtschaglhaus zudem ein beliebter Treffpunkt für Weitwanderer*innen, die hier neue Kraft für die nächsten Etappen tanken. Wer es gemütlicher mag, genießt einfach den Blick auf den Stausee und lässt sich mit regionalen Schmankerln verwöhnen. Ein Ort, an dem Dreitausender-Feeling und alpine Gastfreundschaft perfekt zusammenfinden.
Bergsaison 2026
Von Steinschlag bis Wassermangel
Hitzesommer 2026: Folgen für den Bergsport
Die Auswirkungen des Hitzesommers in den Bergen sind bereits deutlich. Aktuelles Beispiel: Wegen Steinschlaggefahr ist die Normalroute auf den Mont Blanc geschlossen.
Wasser – ein knappes Gut
Hütten müssen Wasser sparen
Wenig Niederschläge und brüllend heiße Temperaturen auch im Hochgebirge - diese Bedingungen stellen die Wasserversorgung der alpinen Schutzhütten vor neue Herausforderungen.
Hochschober-Hütte
Die Hochschober-Hütte auf 2.322 m ist ein lohnendes Ziel inmitten der eindrucksvollen Bergwelt der Schobergruppe. Mit ihrer gemütlichen Atmosphäre, herzlichen Gastfreundschaft und regionalen Schmankerln lädt sie nicht nur Bergsteiger*innen, sondern auch Genusswandernde zum Verweilen ein. Die Hütte eignet sich zudem als Etappenziel des Schobertrecks, der über die Wangenitzsee-Hütte und Lienzer Hütte bis auf die Hochschober-Hütte führt. Wer den 3.240 m hohen Hochschober besteigen möchte, sollte auf der Hütte übernachten, um den langen Zustieg zu verkürzen und die anspruchsvolle Gipfeltour mit Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und kurzen Kletterpassagen (UIAA I) entspannt anzugehen. Als Belohnung warten am Gipfel spektakuläre Ausblicke auf den Großglockner, die Lienzer Dolomiten und die umliegenden Dreitausender der Schobergruppe.
Zittel-Haus
Das Zittel-Haus auf dem 3.106 m hohen Hohen Sonnblick ist die höchstgelegene Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins und ein ganz besonderes Ziel im Nationalpark Hohe Tauern. Direkt neben der Hütte befindet sich das berühmte Sonnblick-Observatorium, das ganzjährig besetzt ist und sich den Gipfel beinahe wie eine Doppelhaushälfte mit dem Zittel-Haus teilt. Mit seiner einzigartigen Gipfellage, gemütlichen Hüttenatmosphäre und guter regionaler Küche ist das Zittel-Haus auch ohne weitere Gipfeltour ein unvergessliches Erlebnis. Unterschätzen darf man den Weg auf den Hohen Sonnblick aber nicht, insgesamt müssen knapp 1.600 Höhenmeter unter anderem ab der Rojacher-Hütte über einen luftigen Grat mit Kletterpassagen überwunden werden. Von der Terrasse und den umliegenden Felsen eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf die vergletscherte Bergwelt der Hohen Tauern, besonders lohnenswert zum Sonnenauf- oder -untergang. Wer es diesen Sommer nicht mehr auf den Sonnblick schafft, sollte sich einen Besuch im Winter vormerken, denn die Skitour zum Zittel-Haus zählt zu den eindrucksvollsten hochalpinen Skitouren Österreichs.
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