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Wiesmeier/ König: BERG ... Die Alpen in 16 Begriffen

Bildband

18.10.2017, 13:43 Uhr

Uli Wiesmeier beeindruckt in seinem Bildband BERG… mit unverstellten und ungefilterten Aufnahmen der Bergwelt und ihrer Menschen.

Für diese fotografische Inszenierung suchte er nach 16 Begriffen mit der Vorsilbe BERG, wie BERGbahn, BERGhütte, BERGführer oder BERGblick. Während die Interpretationen von BERGbauer, BERGretter oder BERGsteiger Bewunderung und Respekt vor deren Leistung ausdrücken, ist in den Bildern zu BERGsport, BERGsee, BERGstraße oder BERGtourismus sein Ärgernis über das Eingreifen der Menschen in unberührte Lebensräume zu erkennen. Die alpine Kultur droht immer öfters dem Ungleichgewicht von Heimatbewusstsein und Vermarktung zum Opfer zu fallen, beispielsweise durch die absurden Installationen aus Stahl, Kunststoff und Beton für Aussichtsplattformen oder Skigebiete. Wiesmeier fordert uns demnach auf unsere visuelle Wahrnehmung zu schärfen, um in seinen Bergaufnahmen auch die Veränderungen von Menschenhand zu finden.

 

Scharfsinnige gegensätzliche Bildpaare

In manchen Kapiteln hat sich Wiesmeier für Bildpaare entschieden, die die zeitlichen Entwicklungen und Probleme des Berglebens aufzeigen. Zum Beispiel wird im Kapitel BERGbauer der porträtierte Alte mit Hut, Hemd und seiner Wiegsäge dem jungen Hardrock-Hörer mit Piercings und Motorsäge gegenübergestellt. Die Globalisierung hat den Bergbauernberuf verändert. Allen ist aber weiterhin anzusehen, dass die Natur ihr Arbeitgeber ist.

 

Auch das Kapitel BERGseen wird in Bildpaaren dargestellt. Auf der einen Seite die fotografierten natürlichen Seen, die sich in die Landschaft eingebettet haben wie verflüssigte Edelsteine und auf der anderen Seite die künstlichen Seen, die wie Fremdkörper geformt durch den Menschen brachial in die Berge gegraben wurden.

 

Uli Wiesmeier zeigt in diesem Bildband eine bewegende und leidenschaftliche Bergfotografie in  außergewöhnlicher Bildsprache, die durch den Dialog mit Stefan Königs Essays an Tiefsinn gewinnt. Ein BERGbuch, das es bisher so noch nicht gab.

 

Kurzcheck

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Schaugenuss

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Besonders geeignet für… Bergfotografiebegeisterte

 

Link zum Verlag

 

Uli Wiesmeier, Stefan König: BERG… Die Alpen in 16 Begriffen, Knesebeck Verlag,

25.0 x 32.0 cm, Leinen, 328 Seiten mit 250 farbigen Abbildungen, 75,00 Euro

 

ISBN: 9783957280398

Stefan Glowacz: Grönland Coast to Coast

Expeditionsbericht/Bildband

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Auch wenn er zum Teil scheitert, liefert Stefan Glowacz große und eindrucksvolle Bil-der von harten Männern und hohen (Wellen- und Eis-) Bergen Natürlich ist Stefan Glowacz ein begnadeter Markenbotschafter und Selbstvermarkter. Das sind heute notwendige Eigenschaften, um die ganz großen Abenteuer unserer Zeit überhaupt finanzieren zu können. Tatsächlich reichen grenzenloser Ehrgeiz und maximales sportliches Können oft nicht aus, wenn man ein anspruchsvolles Ziel by fair means, also mit geringst möglicher Umweltbelastung erreichen will. 

Rainer Scheppelmann: Flora Graeca

Natur-Bildband

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Ein Bildband, nur mit handgezeichneten Blumen-Illustrationen. Das klingt wenig spektakulär. Aber wer Blumen mag, oder Griechenland liebt, oder beides, der kann sich von diesen Zeichnungen verzaubern lassen.

Kantioler/Plaickner/Wassermann/Wassermann: Natur in Vollendung

Bildband

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Ein Bildband für Menschen, die meinen, sie hätten schon alles von der Natur gesehen – und für solche, die nie genug davon sehen können. Dass Südtirol eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen ist, spielt gar keine so entscheidende Rolle daran, dass dieses Buch aus der Menge herausragt wie der scheue Hase auf dem Titelbild hinter seiner Schneekante. Was die vier Südtiroler Profifotografen ihrer Heimat fotografisch abgewinnen, profitiert sicher von der Großartigkeit der Landschaft – vor allem aber von ihrer Leidenschaft, die sich im Detail oft noch feiner zeigt als in der Totalen. Man kann sie ja nicht ganz weglassen, die irrwitzigen Türme der Dolomiten, denen folgerichtig das erste Kapitel gewidmet ist. Steile Zähne als Schattenriss, in glühendem Abendlicht, vom Gewitter geblitzt, unter wandernden Sternen: Das sind keine Kitschfotos des Unesco-Welterbes, es sind Momente, die man nur dann erlebt, wenn man sich in diese Welt hinausbegibt. 

Heimhuber/Mayr/Grohe: Heimat, Heu & Haferlschuh

Bildband

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Müssen Bergbilder immer Berge zeigen? Dieser Bildband zeigt die Menschen, die in einem der beliebtesten Bergurlaubsziele der Deutschen lebten – ein faszinierendes Zeitdokument des Allgäus in den 1950er Jahren. Der Zweite Weltkrieg war vorbei, die größte Not überwunden. Es galt, das Leben neu zu gestalten, auch in den Bergen, auch im Allgäu. Autos begannen, Pferdefuhrwerke zu verdrängen, der Tourismus bot eine Einkommens-Alternative zur Landwirtschaft, doch viele Traditionen wie Trachtenfest und Klausentreiben blieben lebendig, neue wie der Viehscheid entwickelten sich. Eugen Heimhuber senior und Fritz Heimhuber junior, in zweiter und dritter Generation Chefs eines Sonthofener Fotogeschäfts, fotografierten unermüdlich alles, was sich vor ihrer Linse abspielte. 

Gambicorti/Salzer: Über Gletscher und Grenzen

Bildband

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Eine Kolonne geduldiger Schafe im steilen Firn oder am Abgrund entlang – wer das schon gesehen oder davon gehört hat, wird die spektakuläre Publikation zweier Autoren der Spitzenklasse immer wieder zur Hand nehmen. Von Kurzras via Hochjoch zum Rofenberg nahe Vent, von Vernagt über das Niederjoch ins Niedertal: Mitte Juni werden 3000 Tiere vor dem Hintergrund uralter Weiderechte nordwärts getrieben, im September holen Bauern sie wieder heim: 45 Kilometer Distanz und 5000 Meter Höhendifferenz sind jeweils während drei Tagen zu schaffen. Der Bozener Verlag Edition Raetia macht damit vertraut und liefert Bestes. 

Kieling/Schönberger: Sehnsucht Wald

Bildband

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Braucht es immer Berge? Wälder sind sozusagen das Gegenteil eines Gipfelpanoramas – und vielleicht gerade deshalb inspirierend. Dieser Bildband zeigt Details und Totalen der deutschen Sehnsuchtslandschaft schlechthin. Wald – gerade für Deutsche birgt dieses Wort viele Assoziationen: Romantik, Märchenwelt, gesunde Natur. Ohne menschlichen Eingriff wäre Mitteleuropa eine Mischwald-Wildnis, dank Immissionsschutz hat sich der „Deutsche Wald“ vom Waldsterben berappelt – und kann Leben beherbergen und als Sauerstoffproduzent auch spenden.   Dieser großformatige National-Geographic-Bildband ist einge gelungene Hommage an Wälder und ihre Bewohner. Zwei erfahrene Fotografen und kundige Autoren haben sie gestaltet. Kilian Schönberger zeigt Aufnahmen aus den vier Jahreszeiten: Baumstämme in grafischer Ordnung, undurchdringliche Moos- und Farnwildnis, lichtdurchstrahlter Blätterhimmel, Herbstlaub auf grünen Brocken im Bach, nebelumwogte Weiten, schneebemützte Tannen im Abendlicht. Andreas Kieling hat diverse Waldbewohner in ihren Lebensräumen belauscht und festgehalten: Steinbock, Murmeltier, Salamander und den „Problembären“ Bruno im Bergwald; Luchs und Wildkatze im Bayerischen Wald; Wisente im Rothaargebirge, die norddeutschen Wälder mit ihren Wölfen.