Die Ausstellung "Die Berge Tirols" im Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Berlin zeigt die Tiroler Bergwelt als Lebens-, Kultur- und Naturraum zugleich. Sie erzählt von Almen, Klimawandel, Tourismus und den Spuren, die Menschen seit Jahrhunderten in den Bergen hinterlassen und fragt, wie diese einzigartige Landschaft in Zukunft erhalten werden kann.
Anhand von historischen Objekten, Filmen, Hörstationen und künstlerischen Positionen eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf das Leben im Gebirge. Sie macht sichtbar, wie eng Natur, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sind – und warum die Tiroler Berge weit mehr sind als eine idyllische Kulisse.
Und auch Berlin spielt eine Rolle: Die Tiroler Berge sind seit mehr als 150 Jahren Teil der Berliner Freizeitkultur – sowohl bei den sogenannten Alpenbällen um 1900 als auch durch die Sektion Berlin des Alpenvereins, die im Zillertal die Berliner Hütte errichtete: 1879 als einfaches, kleines Schutzhaus eröffnet, hatte es sich bald zu einer der größten Hütten in den Alpen entwickelt, heute steht das Haus unter Denkmalschutz.
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Begleitend über die gesamte Ausstellungszeit bis April findet außerdem regelmäßig die öffentliche Führung "Zwischen Almidylle und Klimawandel" statt.
Die Ausstellung ist entstanden in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen (Tiroler Volkskunstmuseum & Tiroler Volksliedarchiv), den Ötztaler Museen, dem Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Innsbruck, dem Österreichischen Alpenverein, der Sektion Berlin des Deutschen Alpenvereins und dem Österreichischen Kulturforum Berlin.
Museum Europäischer Kulturen (MEK) – Besuchereingang: Arnimallee 25, 14195 Berlin (Dahlem)