Schwäbische Alb

Gebietsbeschreibung

Die Schwäbische Alb ist mit rund 150 bekletterbaren Felsen das bedeutendste Klettergebiet Baden-Württembergs. Das längliche Mittelgebirge erstreckt sich vom Hochrhein im Südwesten bis zum Nördlinger Ries, welches die Abgrenzung zur Fränkischen Alb darstellt.

Das ca. 200 km lange und 30 km breite Mittelgebirge kann man in den nordwestlichen Albtrauf und die Albhochfläche unterteilen. Der Albtrauf ist eine bis zu 400 m hohe Steilstufe, an der sich die Klettergebiete Lenninger, Uracher und Reutlinger Alb befinden. Die höchsten Wände des Landes mit bis zu 120 m Höhe, findet man am Schaufels im Donautal. Der Schaufels ist auch gleichzeitig die höchste außeralpine Felswand Deutschlands! Das Blautal bei Ulm bietet sich besonders für eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Weitere Gebiete auf der Alb sind das Filstal und das Roggental bei Geislingen und das Eselsburger Tal bei Heide.

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Kletterregelung

Vogelbrut: Bitte die aktuellen Fels-Sperrungen in Felsinfo und vor Ort Schilder beachten!

Felsen sind auch in Baden-Württemberg gesetzlich geschützte Biotope. Nach §24a des Landesnaturschutzgesetzes (NatSchG) sind "alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder erheblichen nachhaltigen Beeinträchtigung dieser Biotope führen können, verboten".  Das Umweltministerium Baden-Württemberg leitete hieraus ein generelles Kletterverbot ab. Für einen Teil der Felsen konnten jedoch in Abstimmung von Kletterern mit Behörden und Naturschutzverbänden Ausnahmeregelungen erarbeitet werden. Hier wurde die Genehmigung zum Klettern per Allgemeinverfügung vom zuständigen Landratsamt erlassen. Bei Felsen in Naturschutzgebieten entscheidet das zuständige Regierungspräsidium, bei Felsen mit dem Status Naturdenkmal ist i.d.R. auch das Landratsamt für Klettergenehmigungen zuständig. Derzeit sind auf der Schwäbischen Alb ca.150 Felsen zum Klettern freigegeben.

Der Schaufelsen im Oberen Donautal Foto: AdobeStock

Kletterführer

Volltrauf - Klettern an der Schwäbischen Alb

Achim Pasold, Ronald Nordmann, 2021, 1. Auflage

Uracher Alb, Oberes Ermstal, Lenninger Alb, Filstal, Ostalb

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