Mit der Eröffnung des DAV Alpinzentrum Schorndorf im Juni 2026 hat die DAV-Sektion Schorndorf ein modernes Sektionszentrum geschaffen, das als zentraler Treffpunkt für alle Aktivitäten der Sektion dient.
Bislang betrieb die Sektion eine kleine Kletterhalle mit rund 350 Quadratmetern Kletterfläche in einem Sporthallenanbau. Die Geschäftsstelle befand sich in angemieteten Räumlichkeiten. Während dort Vorstandssitzungen stattfinden konnten, mussten Ausschusssitzungen, Gruppen- und Planungstreffen sowie Sektionsabende auf externe Räumlichkeiten in der Gastronomie ausweichen. Auch Ausrüstung und Sportmaterial waren auf verschiedene Standorte verteilt – von der Geschäftsstelle über die Kletterhalle bis hin zu privaten Lagermöglichkeiten der Gruppenleitungen.
Mit dem neuen Alpinzentrum werden nun zahlreiche Angebote und Funktionen unter einem Dach gebündelt. Neben einer barrierefreien Kletterhalle umfasst das Zentrum:
510 Quadratmeter Indoor- und 460 Quadratmeter Outdoor-Kletterfläche
330 Quadratmeter Indoor- und 100 Quadratmeter Outdoor-Boulderfläche
Einen zentralen Treffpunkt für alle Mitglieder und Gruppen der DAV-Sektion Schorndorf einschließlich der Bezirksgruppe Backnang mit integrierter Geschäftsstelle
Einen Raum für die Jugend des DAV (JDAV) sowie Schulungen und Veranstaltungen
Ein Bistro
Eine Grillstelle im Außenbereich
Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt das neue Alpinzentrum Maßstäbe. Dank seiner ressourcenschonenden Bauweise und eines konsequenten Energiekonzepts wurde das Gebäude als Projekt der Internationalen Bauausstellung Region Stuttgart 2027 (IBA'27) aufgenommen. Das dreigeschossige Gebäude wurde in Holzständerbauweise errichtet und wird über eine Wärmepumpe beheizt, die von einer Photovoltaikanlage mit 55 kWp Leistung versorgt wird.
Mit dem neuen Standort im Sportpark Rems stärkt die Sektion nicht nur ihr eigenes Angebot, sondern schafft auch neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und Vereinen. Darüber hinaus ist eine enge Kooperation mit der benachbarten DAV-Sektion Schwäbisch Gmünd vorgesehen.
Bemerkenswert ist auch die Finanzierung des Projekts: Möglich wurde der Bau durch Förderungen, Spenden, Privatdarlehen von Mitgliedern sowie Eigenkapital der DAV-Sektion Schorndorf.