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Im Karwendel

... natürlich auf Tour

Das Karwendel gehört zu den bevorzugten Zielen vieler Bergbegeisterter (nicht nur) aus der Umgebung. Zum weitaus größeren Teil gehören die Karwendelgipfel zu Tirol, der kleinere Teil liegt in Bayern; hinzu kommen Seitengruppen wie die Soiern oder das Vorkarwendel.

Die Region

Der Name „Karwendel“ war ursprünglich nur für das Tal des Karwendelbachs gebräuchlich, zwischen Scharnitz und dem heutigen Karwendelhaus. Erst der Alpen-Pionier und -Erforscher Hermann von Barth dehnte den Begriff auf das gesamte heute so bezeichnete Gebiet aus. Kennzeichnend für das Karwendel sind die langen Täler; einzige Dauersiedlung in dem Gebirge ist Hinterriß.

 

Im Karwendel erreichen mehr als 100 Gipfel eine Höhe von mehr als 2.000 Metern; in den hohen Karen leben große Gamsrudel; außerdem wurden erfolgreich Steinböcke angesiedelt. Beidseitig der grünen Grenze steht das Karwendel unter Naturschutz; auf österreichischer Seite als „Naturpark Karwendel, der mit 727 qkm eines der größten Naturschutzgebiete der Ostalpen ist.

 

Für alle hier aufgeführten Routen gilt:

Feldernkopf

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Wanderparkplatz an der Seinsalm. 

 

Schafreuter

Detaillierte Toureninfo auf alpenvereinaktiv.com: Von der Oswaldhütte auf den Schafreuter - einer der beliebtesten Skitourenklassiker im Karwendel. 

 

Anreise: Im Winter nur mit dem Auto möglich.  

 

 

 

 

 

 

 

Schönalmjoch

Bei dieser Tour befindet man sich mitten in einem sensiblen Wald-Wild-Schongebiet. - Den ausgeschilderten Aufstieg daher unbedingt einhalten. Oder vielleicht die Tour sogar ganz auslassen. 

 

Schöttelkarpsitze

Soiernhaus

Das Soiernhaus ist im Winter nicht bewirtschaftet, die Wald-Wild-Schongebiete nach Osten und Westen bitte aussparen. 

 

Soiernspitze (Süd)

Bei der Tour auf die Soiernspitze gilt es ein Wald-Wild-Schongebiet oberhalb der Vereinsalm zu beachten. 

 

Natürlich-auf-Tour-Hinweise

Die DAV-Kampagne „Natürlich auf Tour“ vermittelt die Ergebnisse des DAV-Projekts „Skibergsteigen umweltfreundlich“ und der Untersuchung „Wildtiere und Skilauf im Gebirge“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz (StMUV) und des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU).

 

Seit 1995 setzen sich DAV, StMUV und LfU in diesem Kooperationsprojekt für naturverträgliches Skitouren- und Schneeschuhtourengehen in den bayerischen Alpen ein. Eingebunden sind die zuständigen DAV- und ÖAV-Sektionen, lokale und regionale Behörden, Forstbetriebe, private Grundeigentümer, Bergwacht, Bergführerverband, Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Verein zum Schutz der Bergwelt, Deutscher Skiverband, IG Klettern, Naturfreunde, Landesjagdverband, Bauernverband, Alm-/Alpwirtschaftlicher Verein, Bergbahnen, Bundeswehr etc.

 

Alle Tourengebiete zwischen Berchtesgaden und Bodensee wurden bearbeitet und werden auf lange Sicht von regionalen Arbeitsgruppen betreut.

 

Wenn Sie Tiere nicht stören und Pflanzen nicht schädigen wollen, halten Sie sich bitte an die Routenempfehlungen. Vielen Dank!

 

Beachten Sie: Sie bewegen sich im ungesicherten Gelände auf eigenes Risiko. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, müssen Sie selbst achten. Eine Haftung wird nicht übernommen.

 

Anreise

Die Anreise ans und ins Karwendel ist unterschiedlich gut möglich: Im Süden führt durch das Inntal die Bahn; auch von Westen (Mittenwald, Scharnitz) ist die Anreise mit der Bahn gut möglich, ebenso im Osten bis nach Pertisau.

 

Während von Norden (Lenggries) her im Sommer ein Bergsteigerbus über Vorder- und Hinterriß bis in die Eng fährt, ist man im Winter auf das Auto angewiesen. Die Straße ist bis zur Mautstation hinter Hinterriss geräumt und befahrbar.

 

 

DAV-Kartenmaterial für die Region

Karten BY 10 / BY 12 sind im DAV-Shop erhältlich.