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Skitouren um die Vernagthütte

Für Skitourengeher ist die Vernagthütte in den Ötztaler Alpen ein attraktiver Stützpunkt mit gutem Service, vielfältigen Tourenmöglichkeiten und spannenden Gipfelzielen wie Wildspitze, Hochvernagtspitze oder Fluchtkogel. Mehr Infos zum Artikel in DAV Panorama 1/2019

Info

Die Ötztaler Alpen um die Vernagthütte der DAV-Sektion Würzburg zählen zu den besten Skitourengebieten der Ostalpen. Wer die unglaublich vielseitigen Tourenmöglichkeiten im Umfeld nutzen will, sollte sich allerdings souverän im winterlichen hochalpinen Gelände bewegen können; Gletscherausrüstung ist notwendig, ebenso einschlägige Erfahrung im Umgang mit der jeweiligen Lawinensituation.

  • Beste Jahreszeit: Anfang März bis Anfang Mai
  • Stützpunkt: Vernagthütte (2755 m, Pächter Martin Scheiber), Tel. 0043/720 34 72 18, www.vernagthuette.de; ab zwei Personen ist Rucksacktransport per Materialseilbahn möglich.
  • Ausgangsort 1: Rofenhöfe bei Vent im Ötztal (2009 m)
    Ausgangsort 2: Talstation Pitztaler Gletscher, 6481 Mittelberg im Pitztal
    Aufstieg zur Hütte: ab den Rofenhöfen 3 Std.; vom Pitztaler Gletscher über das Mittelberjoch und das Brochkogeljoch ebenfalls 3 Std.

 

Skitourenmöglichkeiten

  • Wildspitze (3768 m), 1110 Hm, ca. 4 Std. Aufstieg. Lange und hochalpine Unternehmung. Besonders der Aufstieg zum Brochkogeljoch kann kritisch sein (40 Grad steile Rinne in kammnaher Lage). Der Gipfelgrat zur Wildspitze ist ausgesetzt und kann eisig sein.
  • Hinterer Brochkogel (3625 m), 1020 Hm, ca. 4 Std. Aufstieg. Lange und hochalpine Unternehmung. Aufstieg bis kurz vor das Mitterkarjoch wie bei der Wildspitze. Nach Süden und auf den Ostgrat, über den man ausgesetzt, aber besser als erwartet den Gipfel erreicht. Abzuraten ist davon, direkt vom Gipfel südseitig abzufahren, wenn man nicht schon vorher hier aufgestiegen ist! Diese früher als Steilabfahrt beschriebene Variante ist in den letzten Jahren oft nicht mehr möglich gewesen, weil zu viele Felsen ausgeapert waren. Auch im Aufstieg kann das Gelände sehr anspruchsvoll sein, Steinschlag möglich!
  • Hochvernagtspitze (3535 m), 1000 Hm, ca. 4 Std. Aufstieg. Absoluter Klassiker, günstige Exposition der Steilhänge (ca. 35-37 Grad). Der kurze Schlusshang ist etwas steiler, wird aber meist zu Fuß gegangen. Danach ausgesetzte Querung und eine zehn Meter hohe Steilstufe zum Gipfel.
  • Fluchtkogel (3497 m), 1250 Hm, ca. 4 Std. Aufstieg (Steilheit 35 Grad). Beste Aussicht auf das gesamte Gebiet und wunderbare Hänge zum Abfahren.
  • Mittlere Guslarspitze (3428 m), 420 Hm, ca. 1.5 Std. Aufstieg. Einfache und beliebte Hüttentour.