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Hüttentour: Wiener Höhenweg

Ausgangspunkt

Iselsberg (1209 m) nördlich über Lienz. Kleiner Parkplatz, Auffahrtmöglichkeit zur Winklerner Hütte. Busverbindung von Lienz und vom Glocknerhaus (2132 m), das Endpunkt der Tour ist.

 

Wiener-Hoehenweg-Karte
Karte: Wiener Höhenweg. Bitte Klicken zum Vergrößern

Anreise

Fernzüge von München über Salzburg und Spittal-Millstädtersee nach Lienz in Osttirol, dann per Bus zum Iselsberg. Mit dem Auto: aus Richtung Norden durch den Felbertauerntunnel, über die Großglockner-Hochalpenstraße oder mit der Eisenbahnverladung Bad Gastein – Mallnitz auf die Hauptkamm-Südseite und weiter zum Iselsberg kurz vor Lienz. Von Süden immer über Lienz. Nach Ende der Tour problemlose Busverbindung Glocknerhaus – Heiligenblut – Iselsberg.

 

Beste Zeit

Ende Juni bis Mitte September

 

Anspruch

Durchgehend markierte hochalpine Wege. Schwierigkeit von leicht (blau) bis sehr schwierig (schwarz, Etappe 3), meist rot – also mit Kletterstellen und Absturzgefahr. Sehr stark von den Verhältnissen an den Übergängen abhängig. Im Frühsommer sind Steigeisen und Eispickel meist notwendig, für die Klammerscharte evtl. sogar Gletscherausrüstung.

 

Hütteninfo

www.alpenverein.de/huettensuche

 

Tourist-Info

NationalparkRegion Hohe Tauern-Kärnten, Döllach 1, A-9843 Großkirchheim; Tel.: 0043/(0)4825/200 49, Email: info[Klammeraffe]tauernalpin[Punkt]de

 

Etappen

  1. Iselsberg (kleiner Parkplatz, 1209 m) – Winklerner Hütte (1907 m). auf: 700 Hm, 2 Std. (PKW-Auffahrt möglich). Gipfelmöglichkeit: Strasskopf (oder auch: Strassboden, 2401 m), einer der Seven Summits im Nationalpark Hohe Tauern (unschwierig).
  2. Winklerner Hütte – Wangenitzseehütte (2508 m). auf: 700 Hm, ab: 100 Hm, 4 Std. Gipfelmöglichkeit: Petzeck, 3283 m (kurz drahtseilversichert, sonst unschwierig, 3 Std.).
  3. Wangenitzseehütte – Adolf Noßberger Hütte (2488 m). Über die Niedere Gradenscharte (2796 m): auf: 540 Hm, ab: 560 Hm, 4 ½ Std. Gipfelmöglichkeit unterwegs: Keeskopf (3081 m), ebenfalls einer der „Seven Summits“, ab Scharte 45 Minuten. Variante: Hohe Gradenscharte (2808 m): auf: 345 Hm, ab 365 Hm.
  4. Adolf Noßberger Hütte – Elberfelderhütte (2346 m). Entweder über die Hornscharte (2958 m, vor allem später im Jahr günstiger): auf: 640 Hm, ab: 780 Hm, 5 Std. Oder über die Klammerscharte (2930 m): auf: 440 Hm, ab: 580 Hm, 4 Std. Die Routenwahl ist von den Verhältnissen abhängig, beide Übergänge steil und teilweise schwierig (Drahtseile). Im Frühsommer ist mit hartem Firn zu rechnen, die Drahtseile sind oft noch nicht frei.
  5. Elberfelder Hütte – Glorer Hütte (2642 m). Über den Kesselkees Sattel (2926 m, Gernot-Röhr-Biwakschachtel): auf: 730 Hm, ab: 435 Hm, 5 Std. Gipfelmöglichkeit unterwegs: Böses Weibl (3121 m), ab Scharte zum Gipfel 1 Std., grobes Blockwerk, bei normalen Verhältnissen wenig schwierig.
  6. Glorer Hütte – Salmhütte (2638 m) – Stockerscharte (2501 m) – Glocknerhaus (2132 m). auf: 240 Hm, ab: 750 Hm, 4 ½ - 5 Std. Ab Glocknerhaus Busverbindung zum Iselsberg

 

Füher

Günter Mussnig: „Der Wiener Höhenweg“, Großkirchheim-Igls/Innsbruck, 2006. Erhältlich bei der NationalparkRegion Hohe Tauern-Kärnten (siehe oben). Ausgezeichnete Beschreibung für die gesamte Wegstrecke. Das Buch ist z.Zt. allerdings vergriffen, soll aber überarbeitet werden.

 

Diese Hüttentour finden Sie auch auf

www.alpenvereinaktiv.com