Blick von einer Anhöhe auf den Tagliamento, man erkennt den mäandernden Fluss und ein breites Schotterbett, im Hintergrund schneebedeckte Alpengipfel.
Der Tagliamento mäandert etwa 170 Kilometer durch das nördliche Italien – er ist damit die größte noch verbliebene Wildflusslandschaft der Alpen. Foto: AdobeStock
Gäste willkommen beim VZSB

Online-Vorträge rund um die Alpen

Flüsse und Wälder, Flechten und alpine Pflanzen, dazu große Gebirgsdurchquerungen. – Das sind die Themen der aktuellen Online-Vorträge, mit denen der Verein zum Schutz der Bergwelt (VZSB) in das Jahr 2024 startet. Alle, die wissen wollen, wie es denn ganz konkret um Themen wie nachhaltige Entwicklung und Artenschutz aussieht und wie es um einzelne Berglandschaften und ausgewählte kleinere Alpenbewohner steht, sind eingeladen, als Gast dabei zu sein.

Im Februar und März startet der Verein zum Schutz der Bergwelt (VZSB) mit fünf Online-Vorträgen in das Jahr 2024, auch zwei Exkursionen stehen bereits fest.

Die Vorträge

  • „Forschung und Naturschutz – Flechten in den Alpen und in der Antarktis“ mit Prof. em. Dr. Roman Türk von der Universität Salzburg; am Mittwoch, 07. Februar 2024, 19 Uhr

  • „Die Tagliamento-Auen – Modellökosystem für die Umsetzung der EU-Umweltrichtlinien“ mit Prof. em. Dr. Norbert Müller von der Fachhochschule Erfurt; am Mittwoch, 21. Februar 2024, 19 Uhr

  • „Grenzenlose Waldwildnis – Aktuelles aus dem Nationalpark Bayerischer Wald“ mit Ursula Schuster, Leiterin der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald; am Mittwoch, 06. März 2024, 19 Uhr

  • „Von den Alpen in die Pyrenäen – Beobachtungen zweier Gebirgsdurchquerungen“ mit Prof. em. Dr. Dominik Siegrist von der Ostschweizer Fachhochschule Rapperswil (Schweiz); am Mittwoch, 13. März 2024, 19 Uhr

  • „Heimische alpine Pflanzen und Biotope im Alpengarten bei der Lindauer Hütte“ mit Johanna Kronberger, Mitglied des Gartenteams; am Mittwoch, 20. März 2024, 19 Uhr

Die Exkursionen

  • „Die Obere Isar – die letzte große deutsche Wildflusslandschaft im Spannungsfeld zwischen energiewirtschaftlicher Nutzung und Naturschutz“ am Sonntag, 9. Juni 2024, 10–18 Uhr

  • „Das Boschenfilz im Naturpark Ammergauer Alpen – ein nahezu intaktes Moor am Alpenrand“ am Samstag, 29. Juni 2024, 09:45–17 Uhr

Weitere Informationen

Seit mehr als 120 Jahren engagiert sich der VZSB für den Schutz von Tieren und Pflanzen sowie ihrer Lebensräume in den Bergen. Im Jahr 1900 aus dem Deutschen und Österreichischen Alpenverein heraus gegründet, ist er der älteste Naturschutzverband im Alpenraum. Heute hat der Verein rund tausend Mitglieder, darunter mehr als 250 Sektionen von DAV, ÖAV und AVS.

Der Verein sieht sich insbesondere auch als wissenschaftliche und gesellschaftliche Plattform, um das Wissen über die ökologischen und landschaftlichen Zusammenhänge des Alpenschutzes zu vertiefen, aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. – In diesem Sinne sind Gäste zu den Vorträgen und Exkursionen herzlich willkommen; außerdem unterhält der VZSB den öffentlich zugänglichen Alpenpflanzengarten an der Vorderkaiserfeldenhütte im Kaisergebirge.  

Weitere Details zu den Veranstaltungen und zum Verein auf der Website des VZSB.

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