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DAV unterstützt transparente Aufklärung – Sportlicher Leiter Skimo auf eigenen Wunsch vorübergehend freigestellt

Der Sportliche Leiter Skimo ist auf eigenen Wunsch vorübergehend freigestellt, um eine transparente und ungestörte Klärung zu ermöglichen. Der DAV unterstützt diesen Schritt zur Aufarbeitung und stellt die Interessen der Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt.

Update 26.02.26:
Hermann Gruber, Sportlicher Leiter Skimo, hat die DAV Leistungssport gGmbH um eine Freistellung gebeten. Diese Freistellung erfolgt im Interesse einer transparenten und ungestörten Aufklärung durch die Staatsanwaltschaft Traunstein sowie im Sinne der Athletinnen und Athleten.

Text vom 20.02.2026:
In den Medien werden der sportliche Leiter für Skimo bei der DAV Leistungssport gGmbH Hermann Gruber und der ehemalige Bundestrainer Maximilian Wittwer scharf attackiert. Der Deutsche Alpenverein hat dazu eine klare Haltung. Die beiden haben für die Entwicklung des Skimo-Sports in Deutschland große Verdienste geleistet. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass jetzt drei Athlet*innen bei den Olympischen Spielen vertreten sind. Der Deutsche Alpenverein steht deshalb an ihrer Seite. Angesichts der aktuellen Vorwürfe und einer im Raum stehenden Strafanzeige gilt für den DAV selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Die in Rede stehenden Vorgänge sind im DAV seit langem bekannt, wurden in den dafür vorgesehenen Strukturen und Prozessen gewürdigt und Lösungsvorschläge gemeinsam mit allen erarbeitet. Es ist dem DAV ein großes Anliegen, dass die Dinge sorgfältig, transparent und umfassend aufgeklärt und die richtigen Schlüsse gezogen werden. Der Schutz der Athlet*innen steht dabei immer im Zentrum.

Wir gratulieren unseren Athlet*innen Tatjana Paller, Helena Euringer und Finn Hösch zu ihren tollen Leistungen bei der olympischen Skimo-Premiere in Bormio.